Valentino wurde aus dem Leben gerissen, so widmete ich meinem kleinen Freund einen Abschiedsthread unter der Regenbogenbrücke und nun ein neuer Vorfall einer Bekannten im Grunewald.
Louis, ein kleiner Langhaar -Chihuahua wurde nach einer Beißattacke von einem Husky schwer verletzt. Der Husky ging einfach drauf zu, biss zu und schüttelte. In der Klinik stellte sich ein schwere Lungenverletzung und zwei gebrochene Rippen heraus. 
Ich war natürlich wieder schockiert und frage mich langsam, ob nur noch Großhundbesitzer eine Daseinsberechtigung im Wald haben. Kleinere Hunde werden als Fußhupen abgestempelt und haben wohl nicht den gleichen Stellenwert in vielen Augen der Halter.
Eigentlich war ich immer sehr neutral, da ich auch drei Größen an Fellnasen beherberge, doch merke ich, das ich Fussel, unsern Flachen, oft aus bremslichen Situationen herausholen oder sogar beschützen muss.
Da möchten Doggen auf ihn herumhüpfen, distanzlose Labbis preschen heran und wollen Fussel überrennen etc. Spreche ich die Halter an, das die Gewichtsklasse wohl nicht passt oder das Heranpreschen nicht angemessen ist, wird man entweder hilflos belächelt, angemacht oder einfach ignoriert.
Wir laufen ja schon jahrelang mit unseren Hunden im Wald, doch seit die Beißvorfälle auf kleinere Hunde zugenommen haben, gehen wir eine andere Route wo man seltener auf Hunde trifft.
Louis wird es schaffen, doch wann wird es den nächsten Kleinhund treffen.
Bitte, ich möchte keine Diskussion lostreten, die gab es hier schon zu genüge!
Ich wollte nur meine Wut und gleichzeitige Hilflosigkeit niederschreiben. :nosmile: