Ich meine damit, jetzt wegen Bauseicheldrüse und Nieren. Ich will nicht das es weiter schreitet
Leider gibt es ja keine einheitliche Ernährungsform, aber was Niere und Pankreas betrifft wird die gut verdauliche Seniorennahrung empfohlen ( hatte ich ja schon geschrieben).
Ich würde wohl versuchen, beide Organe in ihrer Funktion nicht übermäßig zu belasten.
Auch Soja ist schwer verdaulich für die Nieren, meine habe ich mal gelesen.
Auch wenn der Hund vermutlich eher mit dem Schwein verwandt ist als mit der Sojabohne, kann er seinen Proteinbedarf auch durch pflanzliche Kost decken bzw. ergänzen. In meinem Veggie-Plan von 2013 wurde Tofu auch aufgelistet.
Aus meiner Erfahrung mit Tofu, Tempeh und Co. kann ich sagen, dass alles ohne Probleme vom Hund verdaut und vertragen wird. Ich füttere es nicht täglich, aber inzwischen 1-2x in der Woche.
Tatsächlich hat Soja aber ein vollständiges Aminosäurenprofil
Früher ( und auch nach meinen damaligen Erkenntnissen) hieß es noch: im Gegensatz zu Fleisch oder anderen Produkten aus tierischen Quellen beinhalten pflanzliche Nahrungsmittel oft nicht gleichzeitig alle essentiellen Aminosäuren( außer Lupinen, Hanf und Soja) und daher wurde die Fütterung von Kombinationen aus pflanzlichen Proteinquellen empfohlen, deren Aminosäuren sich ergänzen, um die BW zu erhöhen.
Heute ist aber wissenschaftlich bekannt, dass die Körperprozesse auch funktionieren, wenn sie die nötigen Aminosäuren nicht zur gleichen Zeit, sondern nach und nach erhalten.
Im Klartext heißt das: Solange eine abwechslungsreiche Ernährung über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist und ausreichend Kalorien aufgenommen werden, wird sich auch mit entsprechender pflanzlicher Nahrung kein Eiweißmangel einstellen.
Weitere Infos liefert auch spezielle Literatur, wie z.B.:
Ich persönlich schaue auch gern mal bei den ( veganen) Kraftsportlern vorbei, wo die Proteinversorgung ja auch eine große Rolle spielt: