Ibd ist eine In den Raum gestellte Verdachtsdiahnose, ich denke eher empfindlich.
Hm....bei einer diagnostizierten IBD wird anders gefüttert als bei einer "einfachen" Schonkost mit einem empfindlichen Magen.
Die Ernährung bei IBD richtet sich nach der Phase der Erkrankung. In den beschwerdefreien Zeiten hilft z.B. eine anti-entzündliche Ernährung, wie z.B. eine leichte Vollkost mit magerem Fleisch, Fisch, Rührei, Haferflocken, Reis, Nudel (kein Vollkorn), Zwieback (ohne Zucker), Grießbrei, fettarmer Joghurt/Quark( falls vertragen), Hüttenkäse, milde Gemüsesorten (Zucchini, Möhren, Kohlrabi), Beerenobst ( keine Äpfel oder Birnen) + pflanzliches Öl in Maßen.
in der Akutphase sind Ballaststoffe, wie z.B. grobe Getreideflocken zu meiden. In der Regel wird dann viel püriert und wirklich auf absolute Hardcore-Schonkost (Brei/Suppe) heruntergefahren.
Beim empfindlichen Magen meiner Hündin hat sich eher die "mediterrane Schonkost" bewährt. Mit der klassischen Hundeernährung hatte die aber nicht mehr viel zu tun
Es gab gedünsteten Fisch und Hühnchen und vegetarische Menüs mit leicht verdaulichem Gemüse, Tofu usw. Auf bindegewebehaltige Schlachtabfälle habe ich völlig verzichtet. Auch auf Knochen. Roh gab`s auch nix ( außer Salat). Alles wurde gedünstet, gekocht, angebraten oder gebacken.
Es gibt nur wenige Hunde, die tatsächlich mit einem Magen aus Stahl gesegnet sind. Insofern erfordern die sensiblen Hundemägen auch besondere Unterstützung , die man mit der entsprechenden Ernährung aber gut hinbekommt
Wie gesagt.....mal von einer schweren Erkrankung abgesehen.