Beiträge von Audrey II

    Kekse gebacken

    Also ich habe es über 10 Jahre nicht geschafft, mir anständige Backmatten zu bestellen;)

    Das wird sich jetzt ändern. Danke für den Tipp.

    Bin am Überlegen, ob ich nicht für die Berliner Tiertafel selbstgebackene Kekse spende. Vielleicht besondere Allergiker-Kekse? Für die große Ashley mussten es ja immer Kekse in Bulettenformat sein( oder diese riesigen "Schmalzwölfe":D), aber die Backmatten eignen sich ja auch gut für Winzlinge oder ggf. auch als Trainingsleckerli.

    Mal sehen:smile:

    Man soll Kartoffeln ja wegen den Giftstoffen separat kochen.
    Besteht das Problem auch, wenn die Kartoffeln vorher geschält wurden?

    Grüne Kartoffeln habe ich immer sofort entsorgt. Gerade bei den Frühkartoffeln, die ja eine sehr dünne Schale haben, kann man gut erkennen, ob die ganze Kartoffel betroffen ist.

    Wenn nicht, gab es für den Hund auch Pellkartoffeln mit Schale.

    Ältere Kartoffeln habe ich immer geschält und ggf. kleine Keime großflächig weggeschnitten.

    Für mich zählen sie übrigens als Fettlieferant.

    Für die Feinschmecker-Schnute gab es hier leicht geröstete Walnüsse oder Pecannüsse ( auch als Mus) und Hanfsamen. Die haben ja auch ein gesundes Fettprofil, sind energiereich und erhöhen zusätzlich noch den Nährstoffgehalt eines Menüs.

    Ashley hatte ja auch immer sehr viel Wert auf Geruch und Geschmack gelegt;)

    Nüsse und Samen waren auch immer Bestandteil meiner vegetarischen Menüs. Die stecken wirklich voller Nährstoffe, wie Eiweiß, B-Vitamine, Spurenelemente, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe u.a.

    Als effizienter Energielieferant sinnvoll einsetzbar, wenn man auf tierische Fette verzichten will.

    ich habe gestern goldene Bio Leinsamen gekauft. Kann ich die auch für Julie nutzen? Als was zählt das dann : Getreide?

    Nö.....eher als Verdauungshilfe;)

    Leinsamen enthalten viele Ballaststoffe, die im Darm aufquellen und ihn in Bewegung setzen. Allerdings brauchen die Samen viel Wasser zum Quellen und man kann sich in der Menge sehr verschätzen.

    Für den Menschen werden 10g über den Tag verteilt empfohlen, aber wenn die Verdauung des Hundes optimal funktioniert, kann man eigentlich auf verdauungsregulierende Maßnahmen von Lein-oder Flohsamenschalen verzichten.

    Ashley hat als Ballaststoffkomponente ab und zu Pumpernickel ( ohne Zucker oder Sirup) ins Futter gebröselt bekommen. Das schmeckt auch sehr viel besser als das Leinsamenzeugs:D

    Übrigens......süß gemacht, dein Menüphoto mit den kleinen "Bildchen":smile:

    dass für manche hier Meyer/Zentek ein Dogma ist und alles Andere gleich schlecht/pseudowissenschaftlich/falsch ist.

    Es gab schon immer Ernährungstrends, die nichts mit Wissenschaft zu tun hatten, aber sehr populär waren. Trotzdem haben sie sich als Fehlernährung herausgestellt. Auch eine über Jahre schleichende Legalisierung eines Trends grenzt sich in der Regel explizit von wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen ab.

    Aber die Zeit der "Glaubenskriege" sollte eigentlich vorbei sein:smile:

    Heutzutage lassen sich doch Tradition, Erfahrungswerte und wissenschaftliche Erkenntnisse wunderbar kombinieren bzw. ergänzen und individuell nutzen.

    Ich habe für meine Hündin über 12 Jahre gekocht und zwar auf der Basis des traditionellen Wissens kombiniert mit den aktuellen Forschungsergebnissen vom Zentek-Institut. Hat prima funktioniert.

    .....und was die gekochten Knochen betrifft......ja, kommt im Buch etwas missverständlich daher. Ich habe mir 2013 das kleine Büchlein von Prof. Zentek "Hunde richtig füttern gekauft" ( nicht den dicken M/Z-Schinken) und gleich mal nachgefragt, wie er es gemeint hat. Er antwortete, dass sich das Kochen von Knochen auf den Satz vorher bezog. Da ging es um die Knochen jüngerer Tiere, also z.B. die weichen Rippen von Kälbern. Die dürden auch gekocht werden. Er wollte das in der nächsten Ausbabe berücksichtigen, aber hat er dann wohl wieder vergessen;)

    Wenn ich an meinen Kindheitsdackel denke, so bekam der immer unsere gebratenen Kotelett-Knochen. Hat niemanden interessiert, ob das wissenschaftlich oder sonst wie belegt war:D

    Ibd ist eine In den Raum gestellte Verdachtsdiahnose, ich denke eher empfindlich.

    Hm....bei einer diagnostizierten IBD wird anders gefüttert als bei einer "einfachen" Schonkost mit einem empfindlichen Magen.

    Die Ernährung bei IBD richtet sich nach der Phase der Erkrankung. In den beschwerdefreien Zeiten hilft z.B. eine anti-entzündliche Ernährung, wie z.B. eine leichte Vollkost mit magerem Fleisch, Fisch, Rührei, Haferflocken, Reis, Nudel (kein Vollkorn), Zwieback (ohne Zucker), Grießbrei, fettarmer Joghurt/Quark( falls vertragen), Hüttenkäse, milde Gemüsesorten (Zucchini, Möhren, Kohlrabi), Beerenobst ( keine Äpfel oder Birnen) + pflanzliches Öl in Maßen.

    in der Akutphase sind Ballaststoffe, wie z.B. grobe Getreideflocken zu meiden. In der Regel wird dann viel püriert und wirklich auf absolute Hardcore-Schonkost (Brei/Suppe) heruntergefahren.

    Beim empfindlichen Magen meiner Hündin hat sich eher die "mediterrane Schonkost" bewährt. Mit der klassischen Hundeernährung hatte die aber nicht mehr viel zu tun;)

    Es gab gedünsteten Fisch und Hühnchen und vegetarische Menüs mit leicht verdaulichem Gemüse, Tofu usw. Auf bindegewebehaltige Schlachtabfälle habe ich völlig verzichtet. Auch auf Knochen. Roh gab`s auch nix ( außer Salat). Alles wurde gedünstet, gekocht, angebraten oder gebacken.

    Es gibt nur wenige Hunde, die tatsächlich mit einem Magen aus Stahl gesegnet sind. Insofern erfordern die sensiblen Hundemägen auch besondere Unterstützung , die man mit der entsprechenden Ernährung aber gut hinbekommt:smile:

    Wie gesagt.....mal von einer schweren Erkrankung abgesehen.

    Könnt ihr mir Reisflocken nennen, die ich z.b. bei Dm kaufen kann, die sich super als KH Quelle eignen

    Schau mal in die Baby-Abteilung:smile:

    Bei dm gibts neben Reisflocken auch Haferflocken( fein), Hirseflocken und andere Getreideflocken, die sich gut als KH-Quelle eignen. Achte drauf, dass die zuckerfrei sind.

    Ich habe meiner Hündin in ihrer Schonkost-Phase noch die Kartoffelflocken von Lunderland gefüttert. Es gibt auch noch spezielle Schonkostflocken mit Reis und etwas Trockengemüse. Die mochte die Ashley auch ganz gern.

    Warum nur Flocken? Gibts Magen-Darm-Probleme bei deinem Hund?

    Ich hab jetzt zB von Pernaturam eine Mineralstoff Mischung gefunden

    Ich glaube, ich habe damals meine tierärztliche Ernährungsberaterin mit meinen Sonderwünschen etwas verwirrt. Zusätze spielen in den Plänen eigentlich keine große Rolle. Ein entsprechendes Mineralstoffpräparat eben und fertig.

    Und was will die Kundin? Natürliche Zusätze? Semi-natürlich oder semi-synthetisch? Für meine Seniorin wurde im Plan das Optimix Cooking von Futtermedicus empfohlen und fertig;)

    Erst auf mein Genörgel, dass ich doch keine synthetische Vitamine o.ä. wünsche, habe ich eine extra Zusammenstellung von natürlichen Zusätzen bekommen. Das war mir aber doch zu kompliziert und ich habe letztlich das Barfer`s Best gefüttert.

    Aber gut.....ich weiß jetzt wie`s geht:D

    Ich habe hier im Forum vor ca. 10 Jahren den Futter(wochen)plan für meinen Hund mal eingestellt. Der war damals noch direkt vom Tierernährungsinstitut Berlin. Im Forum wurde noch wild gebarft und gerechnet, aber ich wollte 1. kochen und 2. keinen analytischen Plan, sondern einen für die Praxis.

    Der Plan hatte nix mit der damals gängigen Barf-Fütterung nach S. Simon gemeinsam und unterschied sich erheblich in Zusammensetzung und Menge der Komponenten von der fleischlastigen Rohfütterung.

    Für die Barfer waren die sehr geringen Fleischmengen ( 200-260g täglich für den 34kg Hund) schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber heute weiß man, dass nicht die Menge der Proteine entscheidend ist, sondern die Qualität. Daraus ergibt sich für die Fütterungspraxis, dass für den Hund ein recht breites Spektrum an Proteinzufuhr möglich ist und sich keinesfalls nur auf Fleisch beschränkt.

    Alternativ habe ich mir noch einen vegetarischen Futterplan erstellen lassen, um sicher zu stellen, wie die bedarfsgerechte Versorgung mit Proteinen und essentiellen Aminosäuren auch auf diese Weise gewährleistet werden kann. So werden Organe wie Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse nicht dauerhaft belastet.

    Ein gutes Basiswissen in Lebensmittelkunde erleichtert zusätzlich die Auswahl der verschiedenen Nahrungsmittel in Bezug auf ihre Nährstoffe. Wer dazu bereit ist, bekommt das mit der ausgewogenen, gesunden Ernährung auch gut hin. Den Blick auf den Hund dabei natürlich nicht vergessen.

    Unter Umständen muß die Fütterung den unterschiedlichen Lebenssituationen des Hundes angepasst werden ( Krankheit, Alter, veränderte Vorlieben oder Abneigungen). Insofern müssen auch vermeintlich sichere Futterpläne schon mal korrigiert werden.