Zum We komme ich hoffentlich zum Himbeer Buch.
Ich habe das Buch auch
Ich sehe es als eine gute Orientierung in Bezug auf Krebsprävention beim Hund.
Natürlich kann Ernährung Krebs nicht heilen, aber sie kann gezielt vorbeugen, das Immunsystem stärken und bei einer bestehenden Krebserkrankung ggf. auch palliativ eingesetzt werden.
Von fragwürdigen Krebsdiäten sollte man sich allerdings verabschieden. Die wissenschaftliche Studienlage bei einer radikalen Einschränkung von KH ist uneinheitlich. Es fehlen Langzeitstudien.
Sicher ist es nicht falsch, beim Hund auf Weißmehlprodukte zu verzichten, aber die Energie ausschließlich nur aus Fett und Protein zu beziehen, ist nicht ratsam. Die Krebsforschung rät von einer ketogenen Krebsdiät inzwischen ab.
Das Buch bietet eine Fülle von Informationen. Auch für Hundehalter
Hauptziel bleibt dabei die Prävention. Das bedeutet, dass man das Fortschreiten von Krebszellen bzw. ihre Mutation durch "positive Lebensgewohnheiten" verlangsamen kann, so dass sie im Laufe eines Hundelebens nicht das Stadium eines reifen Krebs erreichen. Dazu gehört eben auch die entsprechende Ernährung.
Empfohlen wird dafür eine gut verdauliche und kräftigende, ausgewogene Mischkost, wie z.B. im Stil der Mittelmeerküche. Dazu gehört u.a. Fisch, Gemüse, Obst, Nüsse, ein gutes pflanzliches Öl und eine hochwertige KH-Quelle. Antioxidative Lebensmittel wie Himbeeren, Brokkoli, Kurkuma oder Löwenzahn unterstützen den Stoffwechsel und steigern die Abwehrkräfte.
Beim Hund sehe ich da tatsächlich bessere Chancen als bei uns. Während wir unter Umständen doch noch im Alter die Krebsdiagnose bekommen, wird der Krebs beim Hund bis zu seinem Tod gar nicht bemerkt.
Und selbst wenn es eine Diagnose gibt, heißt das noch lange nicht, dass alles gleich zu Ende sein muss![]()