Beiträge von Audrey II

    Und sonst kein weiteres Öl wie Lachsöl?

    Ja, wenn es hochwertig ist. Auf Fischölkapseln aus der Drogerie habe ich generell verzichtet. Die Kapseln enthalten oft Rindergelatine ( blöd für Allergieker), Füllstoffe, Trennmittel usw.

    Bei mir gab es mindest. 1x in der Woche fetten Seefisch, also (Wild)Lachs, Makrele, Sardine, Thunfisch oder alternativ auch den etwas mageren TK-Seelachs vom Discounter. Fisch aus der Dose kann auch gefüttert werden. Es gibt Anbieter, die z.B. nur nachhaltig gefangenen Fisch verwenden. Falls man Wert darauf legt ;)

    Ich finde das Angebot der Dovgan-Dosen sehr vielfältig. Der Fisch wurde immer gut vertragen.

    Fischstäbchen sind natürlich auch sehr beliebt, auch wenn sie jetzt nicht als klassischer Omega-3 Lieferant punkten. Geschmeckt haben sie dem Hund trotzdem :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Würde gern dauerhaft nur ein Öl einsetzen das alles nötige enthält.

    Hanföl :smile:

    Im Vergleich zu anderen Ölen enthält Hanföl den höchsten Gehalt an essentiellen polyungesättigter FS. Leinöl mag nicht jeder Hund und Hanföl schmeckt eigentlich neutral bis leicht nussig. Durch den Gehalt an Vitamin E ist es auch länger haltbar als Leinöl.

    Gutes Hanföl gibts im Bioladen.

    Pflaume (liebt er gerade so mega)

    Gekochte Pflaume oder roh in kleinen Stücken untergemischt?

    Muss man aber ein wenig mit der Menge aufpassen. Pflaumen sind ja auch ein natürliches Abführmittel :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich weiß gar nicht mehr, warum Pflaumen in meiner Hundeküche nicht vorkamen. Vielleicht weil ich die auch nicht gegessen habe.

    Für die Senioren bieten frische Pflaumen u.a. eine gute Vitamin C Ergänzung. Die eine oder andere Trockenpflaume kann auch als Ballaststoff verwendet werden. Im Menü gekocht müsste dann alles leicht süß schmecken :smile:

    dass sie am liebsten Dinge futtert, die näher an Menschenessen kommen (was die Zusammenstellung der Zutaten, Gewürze u.a. anbetrifft),

    Also ich habe ja für die Ashley auch sehr speziell gekocht. Wenn ein Hund ein paar ernährungsphysiologische "Baustellen" hat, dann geht es ja nicht darum, das Nahrungsangebot zu reduzieren, sondern zu optimieren. Ashley war ja nicht krank. Sie benötigte auch keine Diät, sondern eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ernährung.

    Zu Barfzeiten war das schwer zu erklären. Für den Hund zu kochen unterliegt ja keiner einheitlichen Ernährungsform. "Alles in den Topf zu werfen" ist für mich auch nicht "kochen", aber das ist eben auch meine sehr personliche Meinung ;)

    Was immer man unter "artgerecht" verstehen mag, aber für mich war es eben nie das erlegte Beutetier, sondern die Orientierung an die natürlichen Lebensbedingungen des Hundes an der Seite des Menschen.

    Ketzerisch gesagt liefert die Thunfischpizza so manchem Hund mehr Energie und Nährstoffe als rohe Schlachtabfälle mit unverdaulichem Gemüse :smiling_face:

    Insofern ist an den Bedarf des Hundes angepasstes "Menschenessen" auch völlig ok :smile:

    Ich glaube, dass vieleMenschen bei dem Gedanken an 80% Fleisch, Steaks vor Augen haben.

    Aber 80% werden doch in der Barf-Broschüre von Fr. Simon klar definiert, oder?

    Beispielration: 80% von 600g ( Tagesration)

    Muskelfleisch (50%)

    Pansen (20%)

    Innereien (15%)

    Knochen, Knorpel (15%)

    Entspricht dann 480g tierische Erzeugnisse. Das ist für mich schon die "klassische" Barfernährung :smile:

    Zum Vergleich:

    Die Tagesmenge an Fleisch wurde für meine damals 34kg schwere erwachsene Hündin vom Tierernährungsinstitut Berlin zwischen 200-250g berechnet. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

    Deswegen versteh ich nicht wo der Gedanke her kommt, dass der Hund am besten 80% Fleisch braucht.

    Moin :smile:

    Ein hoher Fleischanteil wie in der klassischen Barf-Ernährung üblich entspricht auch nicht den wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen. Vielmehr kommt es darauf an, dass der Fleischanteil in Relation zu den übrigen Komponenten ausgewogen ist, egal ob roh oder gekocht.

    Unstrittig ist, dass der Hund ausreichend Mengen an Protein benötigt. Eigentlich aber essentielle Aminosäuren. Viele Hunde sind auch bestens in der Lage, ihren Stoffwechsel relativ flexibel auf eine variierende Proteinaufnahme einzustellen und benötigen dazu eben nicht zwingend Fleisch.

    Wie hoch der tatsächliche Bedarf an Protein ist, hängt ja auch von unterschiedlichen Faktoren ab, wie Größe und Körpermasse, Junghund oder Senior.

    Geht man zu analytisch vor, verpasst man unter Umständen die Fülle an Möglichkeiten, die beim gesunden Hund ein breites Spektrum an Nahrung möglich machen. :smile:

    Zuviel rumprobieren will ich eigentlich auch nicht

    Habe jetzt mal die Magen-Darm-Geschichten bei deinem Hund nachgelesen: Giardien, Spulwürmer, breiiger Kot, Durchfall u.a.

    Dein Hund bekommt als Langzeitmedikation Sivomixx? Das ist ja ein Probiotikum. Für einen aus dem Gleichgewicht geratenen Darm durchaus sinnvoll, allerdings reicht das nicht.

    Will man die nützlichen Bakterien bei Laune halten, benötigen die "Nahrung", damit sie sich auch vermehren und den pathogenen Keimen Paroli bieten können.

    Als Nahrung für Bifido und Co. eignen sich unlösliche Ballaststoffe. Für die Darmgesundheit sind sie essentiell. Sie sind quasi das Lebenselixier für Dickdarmbakterien, denn gerade diese Bakterien tragen ja entscheidend zur Beweglichkeit des Nahrungsbreis im Darm bei.

    Wenn man jetzt nicht ungeschälte Flohsamen in den Hund stopfen will, eignet sich z.B. auch Pumpernickel ( naturbelassen aus Roggenschrot ohne Zucker oder Sirup ins Menü gebröselt) oder auch luftgetrocknete Scheiben aus Bio-Roggenbrot ohne weitere Zusätze zum Knabbern.

    Oder man backt sich den Ballaststoff-Müsliriegel selbst. Schmeckt eh besser als gekauft und man weiß was drin steckt :smile:

    Auf jeden Fall braucht man Geduld bei der Ernährungsumstellung. Im Gedärm muss sich ja alles wieder neu ordnen. Nützliche Bakterienstämme bilden sich nicht von heute auf morgen.

    Ein mikrobielles Kotprofil wäre vielleicht auch sinnvoll :smile:

    Gekocht sollte es doch wesentlich besser verträglich sein oder?

    Für empfindliche Hundemägen auf jeden Fall :smile:

    Die immer noch in vielen (Barf-Köpfen) herum spukende Meinung, dass durch das Kochen von Eiweiß die Aminosäuren für den Hund unbrauchbar gemacht und Proteine dadurch schwer verdaulich werden ist nicht korrekt. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall.

    Im Kochtopf findet durch die Denaturierung eine Art "Vorverdauung" statt.

    Ursprünglich beginnt der Abbau der Proteine mit ihrer Denaturierung durch die Salzsäure im Magen des Hundes. Durch diesen Prozess wird die Aminosäurekette der Proteine für die verschiedenen Protein-spaltenden Enzyme besser verfügbar gemacht. Durch das Kochen spart der Organismus also (Verdauungs)Energie ein. Überschüssige Energie, die anderen Organen zugute kommt, z.B. dem Gehirn :D

    Mit Hühnchen haben wir gute Erfahrungen gemacht

    Hühnchen ist in der Regel gut für sensible Mägen geeignet, wenn nachweislich keine Unverträglichkeit vorliegt.

    Fettarmes Muskelfleisch hat einen Fettgehalt von ca. 1-1,5%, Muskelfleisch mit mittlerem Fettgehalt ca. 8-10% ( nach meinem Futterplan).

    Alternativ bietet sich aber auch Fisch an ( der darf ruhig auch fett sein) oder Rührei/Omelett. Auf bindegewebehaltige Schlachtabfälle würde ich ganz verzichten.

    Hach.......ich hätte auch mal wieder Lust zu kochen :woozy_face:

    Wir sind demnächst für drei Tage in Büsum. Gibt es da schöne Ausflugtipps für/mit Hund in der Nähe?

    Wird viel los sein. Hunde müssen eigentlich fast überall an die Leine. Teilweise sogar auch an den Hundestränden.

    https://www.hundeurlaub.de/buesum-region/reiseinfo

    Wir waren nur am Hafen und haben uns ein Krabbenbrötchen geteilt. Ich die Krabben und Ashley das Brötchen :D