Ich bin froh, je weniger ich mit den pauschalen und oft falschen Barf-Parolen nix zu tun haben muss. Es stimmt nicht, dass unter 70:30 dem Hund was fehlt... ist schlicht nicht wahr.
Zum Glück kann man individuelle Ernährungskonzepte für seinen Hund inzwischen selbst entwickeln ohne sich auf eine bestimmte Ernährungsform festlegen zu müssen. Eine normative Lehraussage mit unumstößlichem Wahrheitsanspruch gibt es für keine Fütterungsart, denn jeder Hund verwertet Proteine, KH, Fette usw. bekanntlich anders ![]()
Es wäre für mich noch in Ordnung gewesen, wenn man der Welt mitteilt, dass die eigenen Hunde 25 Jahre lang mit viel rohem Fleisch gefüttert wurden und sie sich bester Gesundheit erfreuten, aber den Leuten erzählen, dass die gesamte Verdauung des Hundes auf rohes Fleisch, Innereien und Knochen ausgelegt ist und jeder Hund problemlos mit den großen Mengen zurecht kommt, halte ich nach wie vor für unverantwortlich.
Da könnte ich mich noch nach 13 Jahren Pottkieker aufregen ![]()
Ashley kam gut mit 40:40:20 klar, also Fleisch, Gemüse und KH. Weil die Fischportionen immer größer ausgefallen sind, haben sich die Verhältnisse auch schon mal verschoben.
Beim windigen Rippchen teste ich die Verhältnisse noch aus. Auch sie hat einen Amylasemangel, den ich bei der Menge der KH berücksichtigen muss. Inwiefern ihre Hautgeschichten mit einer Allergie zu tun haben oder einfach in der Vergangenheit zu viele Proteine gefüttert wurden, muss noch abgeklärt werden.
Auf jeden Fall ist hier die Verdauung noch mit der Ernährungsumstellung beschäftigt. Da der Hund aber weder mit Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen oder Bauchweh auf die Menüs reagiert, ist der Weg schon mal richtig. ![]()
Heute im Napf:
Minutensteaks vom Schwein, Couscous, Zucchini, grüne Bohnen, 1 Tomate, Paprika, Apfel, Kresse, Galgant, Leinöl.
Gekauft wurde heute eine T-Rex Zunge
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Wie groß muss das Schwein gewesen sein, wenn der Hund schon an der Zunge 3 Tage frisst ![]()