Beiträge von Audrey II

    Wenn ihr was empfehlen könnt oder allgemein Tipps fürs Kochen gegen die Clostridien habt würde ich mich freuen

    Grundsätzlich gehen die wissenschaftlichen Empfehlungen dahin, den Anteil tierischen Proteins zu reduzieren und gleichzeitig den rohfaserreichen Ballaststoffanteil zu erhöhen ( Zentek 2011). Diese Erkenntnisse sind ja inzwischen auch schon über 10 Jahre alt, aber ich habe bisher nichts Gegenteiliges gehört.

    Bei zu proteinreicher Fütterung können sich Clostridien aufgrund des hohen Anteils unverdautem Protein im Dickdarm sehr stark vermehren, aber sie vermehren sich nicht weiter, wenn ein für sie unwirtlicher Lebensraum geschaffen wird.

    Damit sich das Bakterium nicht allzu wohl fühlt im Gedärm meiner Hunde, gab und gibt es wieder regelmäßig kleine Mengen Oregano, Thymian, Rosmarin, Galgant ( frisch oder getrocknet), sowie Bitterstoffe von Löwenzahn und Brennnessel ins Futter.

    Clostridien "hassen" ätherische Öle :D

    Da sich jedes intestinale Mikrobiom individuell entwickelt, muss man halt schauen, welches Kraut beim eigenen Hund passt. Im Tierversuch ( nicht beim Hund) wurde festgestellt, dass mit dem Zusatz geringer Mengen an ätherischen Öl-Komponenten das Vorkommen von Clostridien (perfringens) deutlich gesenkt wird. Es gibt im Handel entsprechend konzentrierte Öle zu kaufen. Mir wären die aber zu gefährlich, weil sie zu scharf und nur stark verdünnt verabreicht werden dürfen.

    Ich finde den Anteil an ätherischen Ölen in den Kräutern eigentlich genau richtig :smile:

    So, hier sind heute die Blutwerte angekommen.

    Mit der Bauchspeicheldrüse ist alles ok. Zum Glück :smile: Allerdings ist der Folsäurewert zu niedrig und B12 grenzwertig. Meine TÄ empfiehlt nun das Novomineral B12 + Folsäure von Napfcheck als Nahrungsergänzung.

    Wieso bekomme ich immer die B12 Kandidaten? :lol:

    Heute im Napf:

    Rest Hühnermägen, Rinderleber, Quinoa-Nudeln, Zucchini, Tomate, Apfel, getr. Brennnnessel, frischer Löwenzahn, Galgant, Leinöl

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    Alles Gute!

    Danke :smile:

    Hier gab es heute morgen........NIX :shocked: Die Windschnute muss gleich nüchtern zum TA.....und weiß gar nicht was los.

    Jedenfalls werde ich seit 1 Stunde angeschmachtet :D

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    Ich habe dann mal aus Solidarität auch auf mein Frühstück verzichtet :smile:

    du hattest doch mehrere Ernährungspläne von Instituten, was sagen die denn prozentual zum Innereien Anteil?

    Beim Futterplan von 2011 für den adulten Hund wurden Innereien nicht erwähnt. Prozentual nur Gemüse und der Knochenanteil.

    Im Seniorenplan von 2018 habe ich extra gefragt, ob und wieviel Leber ich füttern kann. Da bei den selbst gekochten Menüs zusätzlich immer ein vitaminiertes Mineralstoffpräparat ( z.B. Vitamin Optimix Senior) empfohlen wird, sollen große Mengen (?) Leber nicht gefüttert werden. Die Toleranz bei älteren Hunden gegenüber Vitamin A geht etwas zurück. Genaue Empfehlungen gibt es aber nicht.

    Andere Innereien in Bezug auf Vitamin A sind nicht kritisch zu sehen., bis auf die ggf. eingeschränkte Verdaulichkeit.

    Wir kommen gerade vom TA. Das Rippchen hat kein Gramm zugenommen. Damit die "Walroßfütterung" mal ein Ende nimmt, gibts morgen früh nüchtern den Bauchspeicheldrüsen-Check. Notfalls müssen dann doch Enzyme zugefügt werden. So gehts jedenfalls nicht weiter.

    Die vielen kahlen Hautstellen sind nun endgültig auch nicht als Hauterkrankung diagnostiziert, sondern als Narben. Meine Güte, ist der Hund jahrelang durch Dornenbüsche gerannt? :???: Aber eigentlich bin ich beruhigt. Hätte ja auch Demodexbefall sein können.

    Wenn ich Innereien füttern will koche ich Sie separat.

    Ich habe noch einen alten Futterplan hier vom Tierernährungsinstitut Berlin. Innereien gabs nur 1x in der Woche und auch nur Rinderleber. Die Tagesmenge für den 34kg Hund wurde mit 260g berechnet. So viel hat meine Hündin aber gar nicht vertragen. Insofern muss man die berechneten Werte immer überprüfen und schauen, ob sie für den eigenen Hund passen.

    Da du viel Erfahrung hast dachte ich das ich dich mal frage

    Erfahrung ja, aber nicht mit Präzisionsfütterung. Ich füttere nach einem ganzheitlichen Konzept. Das bedeutet, dass die Qualität der Nahrung neben den enthaltenen Nährstoffen nach ihrem Gesundheitswert, der Zusammensetzung und Zubereitung beurteilt wird. Vorlieben und Abneigungen des Hundes sowie Verträglichkeiten bzw. Unverträglichkeiten u.a. werden individuell berücksichtigt.

    Ich koche zwar auch bedarfsgerecht für meinen Hund, aber ich rechne nicht. Ist für mich kein Widerspruch ;)

    Wenn du mit Zahlen und Prozenten besser zurecht kommst, dann gibts hier sicher auch Köche, die das auch so machen :smile:

    Heute im Napf:

    Schweinezunge, Couscous, Blumenkohl(TK), Zucchini, 1 Tomate, Apfel, Kümmel, Galgant, getr. Brennnessel, Leinöl

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    Die Schweinezunge ist im Topf auf wundersameweise auf Zwergengröße geschrumpft. War wohl ne Wasserzunge :D

    Heute mittag gehts zum TA und das Rippchen wird gewogen. Haut-und Ohrencheck ist auch fällig. Vielleicht gibts ja auch Kobold-Tropfen gegen Sturheit und Erziehungsverweigerung ;)

    Ich habe gestern 20 Minuten mit der stocksteifen Langnase "sitz" geübt. Mit allen mir bekannten Tricks. Ich kann nicht mehr :wallbash: :lol:

    Augenmaß

    Augenmaß = Beachtung der Verhältnismäßigkeit. Kriegt eigentlich jeder hin ;)

    Ich habe die einzelnen Komponenten noch nie abgewogen. Als Köchin ist man ja nicht blind :D

    1 Beutel Couscous a` 100g Rohgewicht reicht gekocht für 3 Tage. Die 400g Packung Hühnerherzen für 2 Tage. Dazu 1/3 Zucchini, 1-2 kleine Snack-Paprika, 1/4 Apfel, Handvoll grüne Bohnen aus dem Glas, 1 TL getr. Brennnessel, Messerspitze Galgant, 1 EL Öl usw.

    Mit den Jahren bekommt man auch einfach Routine beim Kochen. Ich muss nix mehr genau analysieren. Ich kenne das "Nährstoff-ABC" ohne mich jetzt "wissenschaftlich" zu verrennen. Es bleibt genug Spielraum für Individualität ;)

    Heute im Napf:

    Hühnerflügel (ohne Knochen), Couscous, Zucchini, Paprika, Tomate, Kräuter-Mix, getr. Brennnessel, Galgant, Leinöl

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