Beiträge von Audrey II

    Prey und Vegetarisch / Vegan

    Oha......das klingt spannend :smile:

    Wahrscheinlich wird weder das eine noch das andere empfohlen und letztlich macht dann doch die Trofutüte das Rennen, oder? :D


    Wir befinden uns immer noch im Zucchini-Streik! Heute im Napf:
    Gebratene Kaninchenleber, Brokkoli (TK), Apfel, Basmatireis, Walnussöl, Petersilie

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    Dazu noch frisch: Ziegenjoghurt und Spinatblättchen.

    Welche Mengen darf man einem Hund von aktuell knapp 26kg füttern, ohne dass Bauchspeicheldrüse und Co. schlapp machen?

    Die Bauchspeicheldrüse macht (langfristig) schlapp, wenn sie mit der Verdauung überfordert ist...also eine sehr hohe Enzymproduktion verlangt wird. Insofern ist es sinnvoller, die Gesamtfuttermenge etwas zu erhöhen, als nur die Fett-oder KH-Ration. Kommt natürlich wie immer auch auf den jeweiligen Hund an. Es gibt ja Exemplare, die mit einer "Fettmast" (tierisch wie pflanzlich) gut zurecht kommen.

    Ich wäre da wohl doch etwas vorsichtiger ;)

    Falls aber doch nur die Haupt-Energielieferanten zum gewünschten Gewichtserfolg führen, dann freut sich die Bauchspeicheldrüse ebenso wie Leber und Galle über Unterstützung bei der Verdauung.
    Hilfreich sind auch hier unterschiedliche Kräuter und Gewürze, wie
    Kurkuma
    Kümmel
    Ingwer

    Löwenzahn

    Eigentlich die "üblichen Verdächtigen". Sie sorgen dafür, dass die Säfte bzw. der Bauchspeichel fließt :smile:

    In der neuen "Der Hund" ist ein Bild-Beitrag übers kochen. Die haben da ein Rezept ausprobiert aus dem Buch "Ein Napf, ein Teller", wo Rezepte für Gerichte drinstehen, die sowohl die Zwei- als auch die Vierbeiner essen können.

    Ich habe mir überlegt, ob ich das Heft wegen des Artikels kaufe, aber vermutlich hätte mich keine große Überraschung erwartet ;)

    Die allgemeine Hundefachliteratur hinkt den tatsächlichen Ernährungs-Trends irgendwie immer hinterher.
    Die haben sich noch mit der Rohfütterung beschäftigt (...boah....Barf....der Mega-Trend), da hat die Forenwelt schon fleißig gekocht. Als die ersten zaghaften (gekochten) Menüs (...mit viel aber) in den Heften auftauchten, diskutierten wir hier schon über vegetarische Ernährung und als die eigentlich sehr Fertigfutter-orientierte Hundefachwelt ihre ersten Veggie-Menüs vorstellte, gab hier schon die Hühnersuppe für Mensch und Hund :smile:

    Was mich aktuell in der Hundeernährung interessiert......sind bestimmte Lebensmittel und ihre Inhalte bzw. Ernährung nach bestimmten Krankheitsbildern wie Niere, Leber, Krebs, Magen-Darm, Arthrose oder Unverträglichlichkeiten. Da tut sich wissenschaftlich in der Humanmedizin ganz viel.
    Richtig kochen bei Krankheit

    Das wird noch ein großes Thema, zu mal beim Menschen die Hälfte seiner Erkrankungen ernährungsbedingt ist. Warum nicht auch beim Hund?
    Ich beobachte momentan Forschung und Entwicklung.
    Beim Hund auch ganz wichtig: Gesundheit und Genuss. Herkömmliche industrielle "Diäten" punkten da für mich persönlich weder mit dem einem noch mit dem anderen. Ich möchte z.B. keine "Leber-Diät" mit Propylgallat, Geschmacksverstärker und Rübenschnitzel. Es ist auch zu hinterfragen, ob allein die chemische Zusammensetzung einer Diät Grundlage und Maßstab einer gesunden Ernährung sein kann.

    Die Suche nach optimalen Nahrungsmitteln ( und deren Wirkung) steht noch am Anfang.....abgesehen vom aktuellen "Superfood-Trend". Da muss man aber aufpassen, dass nicht geschäftstüchtige Hersteller von Wunderbeeren und Co. auf den vielversprechenden "Gesundheitszug" aufspringen ;)

    Wozu zählen Pastinaken eigentlich? Eher zu dem Wurzelgemüse, oder zu den Knollengewächsen?

    Zum Wurzelgemüse. Dazu gehören noch Möhren, Rote Bete, Sellerie, Schwarzwurzel, Kohlrabi, Steckrübe u.a,
    Knollengemüse sind Kartoffeln, Topinambur oder Bataten.

    Gekochte Pastinaken kann man allerdings auch wie Kartoffeln zubereiten....also rösten, stampfen oder pürieren. Auch im Süppchen sehr schmackhaft, denn Wurzelgemüse nehmen Aromen gut auf.
    Gute Idee. Die gibts ja grade etwas preiswerter :smile:

    mein Hund verschmäht neuerdings sein Gemüse

    Also ich füttere Gemüse immer im Verbund mit (fetter) Brühe, Gänseschmalz, Kokosmilch o.ä.
    Ashley mag eigentlich nicht so gerne Himbeeren. Die soll sie aber wegen der ggf. bösen Krebszellen fressen. Also wurde die "Tubenlachs-Himbeere" erfunden. Kleine Tricks sind erlaubt ;)

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    :lol:


    Männe hat die Zucchini mitgebracht .. pro Stück 1€.

    Ich verzichte momentan auf diesen Luxus. Gekauft wurde ein großer Beutel Kohlrabi und Brokkoli, sowie preiswertes Dosengemüse.
    Heute im Napf:
    Wildlachs, Basmatireis, Rahm-Kohlrabi, Walnüsse, Apfel, Hauch Kurkuma, Petersilie, Kürbiskernöl

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    Und zwar steht sie total auf in Schmalz gebackene Polenta- oder Grießschnitten. In die kommen immer ein paar Kräuter und ein bisschen Salz ansonsten nichts.

    Ja....sehr köstlich :D

    Hier gibts ab und zu "Arme Ritter"....also geröstetes oder gebratenes Weißbrot.

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    Ich habe für die "Armen Ritter" ein Ayurvedisches Maisbrot selbst gebacken :smile:

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    Dann wären auch gebackene oder geröstete Süßkartoffeln eine Idee

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    Jede hündische Verdauung, jeder Energiebedearf und jeder Stoffwechsel sind einfach individuell

    So ist es :smile:
    Das ideale Mischverhältnis von Protein, KH, Fett usw. gibt es nicht....auch wenn man da gerne zuverlässige Zahlen hätte. Natürlich kommt es auf die Art der Fütterung und auf die individuellen Faktoren des Hundes an.
    Manchmal kommen dann sehr seltsame Zusammenstellungen heraus, wie z.B. fettige Gemüsesuppen mit Reis und Fleischbeilage ;) Ich hatte nicht geplant, meinen Hund so zu ernähren, aber nur so passt es.
    Inzwischen halten sich auch viele Ernährungsexperten eher bedeckt mit ihren Empfehlungen...."man muss einfach ausprobieren, was der Hund individuell verträgt" oder ...." hat der Hund mit dem Futter ein normales Gewicht, ein glänzendes Fell, setzt normalen und nicht zu viel Kot ab, dann verwertet er es auch gut" .

    Das lässt doch meiner Meinung nach genug Spielraum für Individualität. Ob nun ein komplettes Kaninchen im Napf liegt oder ein vegetarischer Pfannkuchen oder 100 unterschiedliche Mischformen dazwischen.
    Anything goes :smile: Hauptsache, der Hund hat alles, was er braucht.

    Naja, aber im Zuge einer ASD (wenn es denn eine solche ist), ist es ja nicht so sinnvoll, so viele pflanzliche Produkte querbeet zu zu füttern, oder?

    Die Frage war....was füttert ihr euren Hunden zusätzlich an Vitaminen?
    Die habe ich beantwortet ;)
    Ich bin nicht daran interessiert, irgendjemandem zu diktieren, wie er seinen Hund füttern soll. Eigentlich habe ich nur mitgeteilt, wie eine (vitaminreiche)Menü-Zusammenstellung ablaufen kann. Nicht muss.

    Wie heißt der Thread? Brainstorming.....also Ideenfindung. Das bedeutet ja nicht, dass jede "Idee" sofort am Hund ausprobiert werden muss. Was sich @Mikkki letztlich aus der Informationsflut herausfischt, ist ja seine Sache. Es gibt ja inzwischen unzählige Erkenntnismethoden, Erfahrungswerte und Wissensquellen über Ernährung. Ich bin sicher, dass es auch die optimale Ernährung für seinen Hund gibt :smile:

    Was gebt Ihr Euren Tieren zusätzlich an Vitaminen??

    Ich bin der Meinung, dass Obst, Gemüse, Salat, frische Kräuter u.a. ein weitaus komplexeres Angebot an Vitaminen liefern als eine synthetische Ergänzung. Beim gesunden Hund. In einzelnen Fällen können Vitaminpillen ggf. ergänzend gefüttert werden, aber im Prinzip ist der Organismus des Hundes an eine vielseitige Ernährung angepasst.

    Ich füttere täglich unterschiedliches Obst ( Apfel, Mandarine, Banane, Melone, Birne, Ananas u.a) und viel (gekochtes/gedünstetes) Gemüse. Ab und zu frischen Salat. Im Sommer auch frischen Löwenzahn. Sonst frische TK-Kräuter. Dann Nüsse, auch mal Bierhefetabletten, Naturjoghurt....und auch mal ein paar "Superfoods" ;)

    dass Fleisch, Reis, Fett einfach nicht reichen.

    Nein....reicht nicht.....und schmeckt schon gar nicht ;)
    Ich wiederhole mich inzwischen auch schon gefühlte 100x, aber ausgewogene Ernährung heißt:
    Protein, Fett, KH, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien/Spurenelemente....und zwar in ausreichender Menge. Das kann dann beim futter-sensiblen Hund auch gerne individuell und bedarfsgerecht sein, aber damit muss der Baukasten bestückt sein.
    Wird das alles zu schwierig, kann auch gerne mit Fertigfutter kombiniert werden. In der Regel kommen auch Hunde, die mit Unverträglichkeiten zu tun haben, mit einer moderaten Mischfütterung gut klar. Keine Fleischmast, kein KH-Gestopfe und auch keine Fettberge.

    Ein guter Ernährungsratgeber wäre schon sinnvoll. Das sehe ich auch so. Es gibt inzwischen umfassende Literatur. Die muss auch gar nicht hoch- wissenschaftlich sein. Die Ernährungsszene ist inzwischen sehr viel entspannter als noch vor 5 oder 6 Jahren :smile: