Beiträge von Audrey II

    ich habe gerade das Buch “Hilfe mein Hund ist unerziehbar“ gelesen

    Ich hatte mir damals das Buch "Futterprobleme bei Hunden" von Frau Biber gekauft. Ist auch schon fast 10 Jahre her. Es war die Zeit der Darmprobleme bei meinem Hund und auch die Zeit der "naturnahen" Ernährung.....gegen das "böse" Industriefutter.
    Das Wettern gegen Trofu und Co. hat mir gefallen ( hä...hä....trockene Backmurmeln :D ). Ansonsten war mir das Buch etwas zu Barf-lastig. Heute finde ich es auch nicht mehr zeitgemäß.
    Zitat:
    Insgesamt sind Kohlenhydrate für Fleischfresser nicht lebensnotwendig und absolut entbehrlich. Im Übermäß sogar schädlich......denn sie können auf Dauer zu hypoglykämischen Zuständen wie Aggression und Fresssucht führen.


    Heute wissen wir, dass der Hund (....um gesund zu bleiben) verschiedene Nährstoffe in ausreichender Menge benötigt.....und das sind neben Proteinen, Fett, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente......natürlich auch KH.

    "Fresssucht" entsteht hier auch nicht durch KH, sondern viel mehr wegen der schmackhaft zubereiteten, überaus leckeren Menüs. Und "hektisch flackernde böse KH-Blicke" sind auch nicht zu beobachten. Dafür aber ungeduldiges Getrampel. :lol:
    Vor 10 Jahren war die Hundeküche aber auch noch kein Thema und somit verzeihe ich der Autorin auch so manche "Stilblüte" ;)

    Kohlrabi

    Also Gemüse ist ja z.Zt. kaum bezahlbar =)
    Da greift die Köchin auch gern mal zum TK-Gemüse. Sehr beliebt: Das Rahm-Gemüse ( mir Soße ;) ). Heute mit Kohlrabi.

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    Hühnchen, Pellkartoffeln, Zucchini, Rahm-Kohlrabi, Apfel, Hauch Kurkuma, Petersilie, Pecannüsse

    Bei uns ist es zur Fettversorgung absolut geeignet, 60-80 g für einen 30 Kg Hund sind verdauungstechnisch kein Problem

    Verwendest du das Kokosfett als reinen "Brennstoff"?
    Ehrlich gesagt, finde ich 60-80g Kokosfett täglich ziemlich viel. Nicht für Fett generell, aber für Kokosfett.
    Nicht alle pflanzlichen Fette weisen eine günstige Fettsäurenverteilung auf. Kokosfett hat einen hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren und die haben auch beim Hund eine ungünstige Wirkung auf die Blutfette.
    Fettsäuren sind ja nicht nur Kalorien, sondern auch hier sollte das Verhältnis stimmen.
    Besonders ist der Anteil an Fettsäuren, der das LDL-Cholesterin erhöht, im Kokosfett ziemlich hoch. Auch wenn es dein Hund momentan gut verträgt, ich würde es längerfristig nicht so konzentriert füttern.

    Fütterst du noch zusätzlich ein hochwertiges Pflanzenöl? Wegen der essentiellen Fettsäuren. Die sind nicht im Kokosfett enthalten.
    Ich weiß, dass es nicht leicht ist, einen magen-sensiblen Hund mit der Neigung zu Futterunverträglichkeiten ausgewogen zu ernähren, aber meine Erfahrung ist, dass selten "Extreme" zum gewünschten Erfolg führen.
    Ob nun große Mengen an Butter, Pferdefett oder Kokosfett.
    Um den Energiebedarf des Hundes zu decken empfehlen die Ernährungsexperten zwar auch ausreichende Fettmengen, aber die Zusammensetzung des Energiebedarfs kann sehr vielseitig sein, wie z.B. Kombinationen aus tierischen und pflanzlichen Fetten/Ölen, Nüssen.....aber KH oder durchwachsenes Fleisch oder Fisch.

    Die empfohlene Menge an pflanzlichem Öl beträgt für den 30kg Hund bis 25g ( laut Zentek).... je nach Zusammensetzung des (selbstgemachten) Futters. Nur mal so als Richtlinie ;)

    Wenn du beim Kokosfett bleiben möchtest, wäre es vielleicht sinnvoll, die Triglyceride beim nächsten Blutbild "im Auge zu behalten".

    ein Stück vom strammen Max

    Das ist doch eine prima Zwischenmahlzeit......Brot, Schinken und Ei. Das würde der Ashley auch schmecken :D

    Sabine, hier ist noch interessanter Lesestoff für dich:

    Ich kenne das Buch bzw. den Autor nicht, aber als Info vielleicht gar nicht so schlecht :smile:

    Ashley habe ich nächste Woche für das "Geriatrische Profil" angemeldet. Da wird mal wieder alles überprüft: Schilddrüse, Leber, Niere( Harnstoff), Muskel, Bauchspeicheldrüse und großes wie kleines Blutbild.
    Es geht ihr ja gut, aber es bleibt immer noch das mulmige Gefühl der Ungewissheit. Die OP ist jetzt bald 3 Monate her und wenn da was war, dann zeigt es sich jetzt.

    Heute im Napf: Crossover-Küche:
    Schweinezunge, Hühnchen mit Haut, Pellkartoffeln, Zucchini, Apfel, Banane, geröstete Pecannüsse, etwas Ingwer, Petersilie

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    Ist Xanthan irgendwie gefährlich für Hunde?

    Nö.
    Xanthan ist eine unverdauliche, von Mikroorganismen erzeugte Stärke. Über schädliche Wirkungen ist als Zusatzstoff nix bekannt. Das bedeutet, das Xanthan ohne Mengenbeschränkung eingesetzt werden kann.
    Ist halt Stärke und ein Verdickungs-und Bindemittel, damit Fertigsoßen, Pudding oder Ketchup auch zusammenkleistern ;)
    Die Industrie produziert Xanthan allerdings gerne auch mal aus Gen-Mais.
    In meinen gerade verputzten Gummibärchen steckt das Zeug auch, aber noch leuchte ich nicht :D

    Aber ich denke das ist ein sehr umstrittenes Thema, zu dem es zig verschiedene Meinungen gibt.

    Eigentlich ist die Zeit des "Glaubens" vorbei. Es gibt inzwischen zuverlässige wissenschaftliche Fakten, über das, was ein Hund an Nährstoffen benötigt.
    Ist auch völlig egal ob roh oder gekocht. Die Zusammensetzung muss stimmen und der Hund muss die zugeführte Nahrung gut verwerten. Hunde sind sehr anpassungsfähig. Insofern steht als Nahrung eine breite Palette von nährstoff-und vitaminreichen Lebensmitteln zu Verfügung. Nicht nur Fleisch und Knochen ;)

    Ganz wichtig: Die Bioverfügbarkeit.....also was tatsächlich beim Hund an Nährstoffen ankommt.
    Beispiel Gemüse:

    Für den Verzehr von rohem Gemüse spricht, dass viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe thermolabil sind. Dagegen spricht, dass bestimmte Substanzen im Gemüse erhitzt viel besser verwertet werden als im rohen Zustand, wie z.B. das Lycopin aus Tomaten. Vitamin E gehört auch dazu.

    Das allgemein übliche Zerkleinern ( schneiden, raspeln oder mixen) bricht zwar auch Zellwände auf, führt aber auch durch die Vergrößerung der Oberflächen und eben auch durch eine Verletzung des Zellgewebes zum enzymatischen Abbau von Vitaminen. Rohes Gemüse füttern heißt also nicht automatisch auch vitaminreich füttern.

    Ein Blick in die Biochemie lehrt uns, dass rohes Gemüse im Vergleich zum gekochten Gemüse zu einer eher unvollständigen Verdauung führt, was die Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen zusätzlich verschlechtert.

    Die Frage ist also: Was will ich mit der Fütterung von Gemüse erreichen?

    Möchte ich eine frische Vitamin-und Mineralstoffergänzung(....dann muss ich einiges beachten), oder möchte ich Gemüse als Energielieferant nutzen? Energie liefern bekanntlich Fett und KH, aber nicht jeder Hund verträgt davon große Mengen. Hier kann z.B. gekochtes Gemüse kombiniert bzw. ergänzend eingesetzt werden. Warum?
    Weil die verwertbare Kalorienmenge bei gekochter Nahrung deutlich höher liegt als bei Rohkost.

    Vielleicht möchte ich aber auch den "gesundheitlichen" Aspekt von Gemüse beachten. Viele Gemüsesorten enthalten Schutzsubstanzen, wie Antioxidantien, Flavonoide, Carotine u.a. Insofern kann ich sowohl roh ( Salat) wie gekocht/gedünstet füttern. Man muss sich nur ein wenig mit den Inhalten vom Grünzeug beschäftigen und schon wird daraus kein schnöder Ballaststoff, der den Darm bewegt, sondern eine vollwertige Futterkomponente :smile:

    Was leider auch immer sehr wenig beachtet wird.....ist der Geschmack. Wird ja oft berichtet, dass viele Hunde rohes Gemüse nicht anrühren. Kann ich verstehen. Es schmeckt bitter (...außer vielleicht Möhren). Ein Stück rohen Brokkoli würde meine andalusische Gemüsefeinschmeckerin auch nicht fressen, aber sehr wohl gekocht mit ein wenig Kräutersalz drauf :D

    hat schonmal jemand das relax plus (oder so) Pulver von Vet Concept gefüttert?

    Du meinst als "Stimmungsaufheller"? Oder gegen Stress, Böllerangst? :???:

    Hm.....die Zusammensetzung ist ein Mix aus Traubenzucker, Konservierungs- und Säuerungsmittel......und L-Tryptophan. Um was geht es dir?

    Hier mal ein paar Infos:

    http://aminos%c3%a4ure.org/aminosaeuren/l-tryptophan/


    Ich persönlich würde meinem Hund auch Traubenzucker mit Glückshormonen füttern(....Schoki geht ja nicht ;) ), wenn ich die Garantie hätte, dass dieses Produkt hält, was es verspricht. Gegen Böllerangst hilft hier nämlich nix. Wobei...."Edle Tropfen in Nuss" könnte ich vielleicht doch.......... |) :D

    Senior ist übrigens Bauchweh-krank hier. Also bekommt er gekocht. Reis mit Brühe derzeit nur

    Es gibt was Neues für die Schonköstler und Bauchweh-Hunde: Reisbrei blitzschnell zubereitet. Auch gut als "Notfall-Ration" ;)

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    Ist `ne ziemlich klebrige Pampe, aber gerade richtig, um Magen und Darm zu beruhigen.

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    Es handelt sich um eine Mischung aus: Natron & Ahornsirup oder Melasse

    Oh....oh =) :D

    Hier habe ich auch noch ein Wunderpulver......empfohlen von den (von mir sehr geschätzten) Ernährungs-Docs ;)

    Antioxidativ-Pulver besteht unter anderem aus Leinmehl, Mandelmehl, Curcumawurzel, Tomatenpulver, Kürbiskernmehl, Birnenpulver, Zitronenschalen, Brokkolipulver, Sesamsaat, Traubenkernmehl, Apfelgranulat, Aprikosenpulver, Orangenpulver, Himbeerpulver, Mangopulver, Ananaspulver, schwarzem Pfeffer und Senfmehl.


    Ernährung bei Krebs | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit

    Aber wo gibts das?


    Das Futter besteht jetzt überwiegend aus grünem Gemüse, Nüsse sowieso, helles Fleisch und Fisch (ab und an Fischöl).


    Ja :smile:

    • Modernen Weizen eher meiden. Lieber zu Quark mit Leinöl, Nüssen und Obst wie Kiwi, Himbeeren oder Apfel greifen.
    • Hochwertiges Leinöl muss kaltgepresst sein (unter Ausschluss von Licht und Sauerstoff) - damit die entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren erhalten bleiben.
    • Generell eher Bio-Produkte verwenden, weil der Stoffwechsel schon belastet ist.
    • Hirse, Quinoa oder Buchweizen, Brot liefern wichtige Mineralstoffe und Eiweiß.
    • Wenig Fleisch und möglichst keine Wurst essen. Möglichst helles Fleisch wie Geflügel, nicht gepökelt oder konserviert.
    • Dafür viel Fisch. Auch der ist reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren - insbesondere Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch.
    • Gemüse-Suppen, etwa aus Brokkoli oder Tomate, stärken das Immunsystem. Je nach Verträglichkeit gern mit Sahne abschmecken oder mit Kokosöl/Kokosfett anreichern. Auch Kokosöl kräftigt die Abwehr.
    • Ab und zu Algen (zum Beispiel in Misosuppe) helfen auch, um die Abwehrkräfte zu steigern.


    Was dem krebs-kranken Menschen hilft, kann vielleicht auch dem Hund gut tun. Ein starkes Immunsystem ist bei Krebs sehr wichtig. Es hat viel zu tun :smile: