Hat gestern Jemand geschaut?
Da gings u.a. um eine junge Frau mit Multi-Intoleranzen. Ihre Beschwerden, wie Erbrechen, Durchfall, Blähungen oder Bauchweh, erinnern doch sehr stark an das, was momentan auch bei vielen Hunden passiert. Die Arme konnte fast nichts mehr essen, ohne dass ihr Darm auf die zugeführte Nahrung reagierte.
"Eine neue Theorie geht davon aus, dass bei Multi-Intoleranzen der Darm komplett irritiert ist. Zusatzstoffe in der Nahrung, eine längere Antibiotika-Einnahme oder schwere Magen-Darm-Infekte können die Darmflora durcheinanderbringen. Dadurch kann sich die Darmschleimhaut verändern, was die Darmfunktion beeinträchtigt. Einerseits wird der Darm durchlässiger für Nährstoffe und Bakterien, die eigentlich nicht in die Blutbahn geraten sollten. Andererseits kann er nicht mehr alle für die Verdauung notwendigen Stoffe (etwa Proteine oder Enzyme) herstellen."
Als "neue" Theorie würde ich die Darm-Irritationen nun nicht bezeichnen. Ist hier wegen der vielen Darmgeschichten schon lange Thema 
Interessant war dann die Therapie, nämlich das Darmfasten
"Das Ziel der Ernährungsstrategie ist, den Darm zu beruhigen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren, um langfristig wieder eine ausgewogene Kost beschwerdefrei essen zu können. Je nach Schwere der Erkrankung kann das wenige Monate oder auch ein Jahr dauern. Die Therapie erfolgt in zwei Schritten:
- Schon- bzw. Karenzphase: Beim sogenannten Darmfasten sind nur wenige, reizarme Lebensmittel erlaubt: keine Lebensmittel mit Zusatzstoffen, keine Milchprodukte, kein Obst, anfangs kein Gemüse - nur glutenfreie Getreideprodukte, Kartoffeln, Reis, Fisch und qualitativ hochwertige Fette. Ab dem zehnten Tag können fruktosearme Gemüsesuppen eingeführt werden. Die Karenzphase sollten Sie mindestens 4 Wochen einhalten. So kann sich der Darm erholen, die Symptome lassen nach.
- Aufbauphase: Schritt für Schritt werden nach individueller Verträglichkeit Gemüse und andere Lebensmittel wieder eingeführt"
Multi-Intoleranzen erkennen und behandeln | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit
Ganz wichtig bei den Darmgeschichten: Den Darm beruhigen und Selbstheilungskräfte aktivieren.....und vor allem Geduld haben.
Ich lese in den unterschiedlichen Darm-Threads immer wieder....wir haben schon soooo viel ausprobiert.... oder .....nach 3 Tagen gabs dann wieder das normale Trofu, den Barf-Mix o.ä.....oder....prophylaktisch gibts den Säurehemmer, Antibiotika o.ä........oder....da hilft nur `ne Ausschlussdiät.
Gut fand ich auch die unterstützende Bauchmassage, die die Durchblutung im Bauchraum aktiviert und die Darmbewegung fördert. Das wird auch den Hundebäuchen gefallen 