Ach so.....dachte es geht nur um laute Musik und nicht um "versteckte Botschaften".
Ohne Brille kann ich eh nix erkennen(), aber damit man sich ungestört auf Pfannen und Töpfe konzentrieren kann, empfehle ich dem "Teil des Anstoßes" einfach ein Geschirrhandtuch beim Fotografieren überzustülpen.
Botschaft weg und es kehrt wieder Ruhe in der Hundeküche ein
Ich höre beim Kochen nur schnödes Radio mit den "besten Songs aus den 80zigern"...und das sehr leise, damit die Gräte nicht beim Schlummern gestört wird
Fürs Rippchen gabs heute:
Rest Seelachs ( ohne Kopp), 1/2 Bio-Rinderbratwurst, Ei, Trullis, Zucchini, Möhren, Apfel, getr. Brennnessel, Kümmel, Rapsöl
aber irgendwie habe ich doch daß Gefühl das ich in ferner Zukunft doch wieder eine Fellnase haben möchte
Wenn wir uns entschließen, einen neuen Hundefreund in unser Leben zu lassen, wird der richtige schon auf uns warten
Die windige Gräte habe ich wie alle meine Hunde natürlich auch ins Herz geschlossen. Auch wenn sie so ganz anders ist als ihre Vorgängerinnen und es doch etwas länger gedauert hat mit uns beiden
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Gestern habe ich Pferdekekse gebacken. Mit Möhren, Apfel, Banane, Haferflocken. Die mag das Rippchen eigentlich nicht. Hat aber so lange genervt, bis ich ihr ein kleines Stückchen zum Probieren gab. Damit matschte sie dann auf dem Teppich rum.
Habe dann 2 Minuten das Zimmer verlassen und höre seltsame Geräusche. Da hat das kleine Biest doch die Fernsehzeitung zerfetzt. Kann mir keiner erzählen, dass Hunde nicht auf Rache aus sind, wenn sie sich veräppelt fühlen
kennt jemand eine andere Möglichkeit, wie man die essentiellen Fettsäuren zuführen kann als über Öl?
Klar geht das
Für den Hund sind 2 FS essentiell: Alpha-Linolensäure (Omega-3) und Linolsäure (Omega-6). EPA/DHA kann der Hund aus der Alpha-Linolensäure zwar selber synthetisieren, aber nicht ausreichend.
Diese FS müssen wir über die Ernährung liefern und die stecken in vielen tierischen wie pflanzlichen Nahrungsmitteln. Wenn du für deinen Hund kochst, kannst du von der Vielfalt profitieren.
Rationen mit viel Fleisch enthalten eher ein ungünstiges Verhältnis der essentiellen FS zueinander. Besser wäre eine abwechslungsreiche Frischfütterung mit einem ausgewogenen Fleisch/Fischanteil, KH ( z.B. Haferflocken), Gemüse ( z.B. Brokkoli, Grünkohl, Feldsalat), aber auch Beeren ( Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren) oder Nüsse ( vorzugsweise Walnüsse, auch als Mus).
Besonders Fisch wie Lachs, Hering, Makrele oder Forelle decken den Bedarf an EPA/DHA ausreichend, wenn man 1-2x pro Woche eine Fischmahlzeit füttert.
Eine Optimierung erreicht man dann ggf. mit einem Anteil Leinöl oder Leinsamen. Man muss auch nicht täglich löffelweise Öl in den Hund schütten.
1 TL Leinöl deckt den Bedarf an Alpha-Linolensäure bei einem 10kg Hund für 5 Tage! Insofern kann man die Menge an Öl sehr gut in den selbstgekochten Menüs über einen Zeitraum von Tagen ganz gut steuern, ohne das überdosiert wird oder die Verträglichkeit drunter leidet.
Im Prinzip richtet sich die Menge an Nahrungsfetten nach dem Energiebedarf des jeweiligen Hundes. Durch eine Erkrankung besteht unter Umständen ein entsprechend höherer Bedarf.
Es gibt gute Fachliteratur über die verschiedenen Nahrungsmittel und welche Nährstoffe ( wie eben essentielle FS) in ihnen enthalten sind
Ich würde den Mix auf jeden Fall vor dem Füttern heiß einweichen bzw. kurz mitkochen. Wird auch so vom Hersteller empfohlen. Also nicht einfach übers fertige Menü drüber streuseln
Bei Leinsamen wird ja immer vor Substanzen gewarnt, die Blausäure freisetzen. Durch Erhitzen nimmt der Blausäuregehalt ab. Wenn man Leinsamen separat heiß einweicht, kann man auch erkennen, wie stark er aufquellt. Die Menge ist nicht zu unterschätzen.
Besser isses. Nicht dass die Köche hier beim "Dr. Eller" Menü Schnappatmung bekommen
Bei der Gräte hat sich wieder der Appetit eingefunden. Hätte mich auch gewundert, wenn der für immer verschwunden wäre
Die Trockenfutter-Ration bleibt aber immer noch unbeliebt. Dafür sind jetzt kleine Bratwürstchen, Buletten und getrocknete Hühnerherzen hoch im Kurs
Hab vermutlich selbst Schuld und übersehen, dass Leckereien im Windhundhirn gleich als "must-have" abgespeichert werden. Ihre Methode, entsprechende Köstlichkeiten einzufordern, ist nahezu berechnend und führt immer zum Ziel
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Bei dm gibts übrigens einen "Omega-3 Mix" neu im Angebot ( Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen). Gibt ja Hunde, die große Ölmengen nicht gut vertragen. Die Mischung könnte man ggf. mit einer geringeren Ölmenge kombinieren.
Ich hab dazu die Theorie, dass bei der hochverdaulichen Kost, die er sonst bekommt, die Enzyme sich im Darm anreichern können und dann bei falschem, "anspruchsvollem" Futter noch kurz genug vorhanden sind, aber dann auf längere Sicht aufgebraucht und nicht ausreichend nachproduziert werden
Enzyme waren immer schon ein großes wissenschaftliches Thema und sind recht gut erforscht
Ein schlauer Wissenschaftler hat schon vor Jahren herausgefunden, dass nach dem Verzehr gekochter Nahrung eine Zufuhr von Enzymen aus dem Immunsystem und anderen Organen erfolgt.
Nach dem Gesetz der adaptiven Sekretion produziert der Körper die für die jeweils verzehrten Nahrungsmittel notwendigen Enzyme.
Frisst der Hund große Mengen ungewohnter Nahrung kommt es unter Umständen zu einer Überreizung und die Sekretion der aktuell notwenigen Enzyme kann nicht erfolgen. Oftmals reagieren Hunde dann mit Durchfall oder breiigen, schleimüberzogenen Kot. Vielfach auch mit Krämpfen und Bauchweh.
Negatives Beispiel ist die abrupte Umstellung auf rohes Futter. Früher auch fälschlich als "Entgiftung" bezeichnet
Wenn man die Bauchspeicheldrüse aber langsam an ungewohntes Futter (kleine Mengen!) heranführt, trainiert man auf diese Weise das Organ und die Enzymproduktion wird langsam gesteigert. Man braucht also etwas Geduld bei einer Futterumstellung. Auf jeden Fall bei den Magen-Darm-sensiblen Hunden.
ich bin auch genau um die von dir genannten besorgt
Bei einem gesunden, erwachsenen Hund würde ich mir keine Sorgen machen. Der Bedarf an Spurenelementen wie Eisen, Kupfer oder Zink ist eher gering. Der Hund benötigt tägliche Mengen nur im Milligrammbereich.
Der Bedarf ist über eine ausgewogene Ernährung eigentlich sicher gedeckt
Beim älteren Hund erhöht sich der Bedarf an bestimmten Vitaminen und Spurenelementen, z.B. besteht ein Mehrbedarf an B-Vitaminen, Vitamin E, Vitamin C, und vor allem Zink.
Gleichzeitig sollte man ggf. einen Vitamin A Überschuss vermeiden. Also nicht Leber füttern, wenn gleichzeitig eine Vitamin/Mineralstoffergänzung verabreicht wird.
Ansonsten ist die "Seniorenfütterung" jetzt keine große Herausforderung und gut zu meistern
Er bekommt zur Zeit die gekochten Mahlzeiten auf drei aufgeteilt. Wäre schon einfacher, wenn wir mal die kleine Mahlzeiten ab und an mit Trockenfutter ersetzen können
Das hat hier 3 Jahre gut funktioniert. Jetzt will "La Princesa" kein schnödes Trockenfutter mehr
Somit wird die Gesamtmenge der gekochten Menüs etwas erhöht und auf 3x täglich aufgeteilt.
Ich bin jetzt nicht besorgt, dass dadurch irgendwelche Nährstofflücken entstehen. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Nährstoffbedarf überwiegend ab, aber trotzdem gibts ja hier und da einen Mehrbedarf, den ich berücksichtigen muss.
Ich habe noch den alten Senioren-Futterplan von der Ashley ( damals knapp 11 Jahre alt) und mir damals alternativ zum vitaminisierten Mineralstoffprodukt eine Liste von natürlichen Zusätzen erstellen lassen.
Das war dann von der Logistik her und den Mengen doch etwas zu kompliziert. Man gibt die Zusätze ja nicht mit der Schöpfkelle, sondern oft in winzigen Kleinstmengen.
Das einzige Produkt, welches in etwa den Zusätzen des Plans entspricht ist das "Frei Schnauze" von Napfcheck.
Kochsalz, Bierhefe oder Eierschale kann ich selbst beisteuern, aber bei Eisen, Kupfer oder Zink wirds dann schwierig. Ich bin kein Präzisionsfütterer. War ich nie.
Ich benötige kein "Susi-Sorglos-Paket", das eine umfangreiche Vollversorgung verspricht, sondern ich schaue, wie ich gezielt auf den (Mehr)Bedarf meines älteren Hundes eingehen kann.
Na mal sehen.......vielleicht hat sich die "Mäkelphase" auch bald wieder erledigt. Spätestens wenns kälter wird und sich der Hunger wieder alle 2 Stunden meldet