Denn obwohl ich weiß, dass Hunde nicht zwingend Gemüse benötigen,
Na ja.......Fleisch ist auch nicht "zwingend" notwendig
Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören für mich Vitamine, Spurenelemente, Proteine, essentielle FS, KH, Rohfaser/Ballaststoffe, Kalzium und andere Mineralstoffe.
Wenn man nach dem "Baukasten-Prinzip" füttert, ist Gemüse schon aufgrund seiner Ballaststoffe durchaus relevant. Die in den unterschiedlichen Gemüsesorten enthaltenen Mineralien sind gegen die meisten Zubereitungsarten ziemlich unempfindlich und werden durchs Kochen nicht zerstört.
Warum also nicht das Mineral aus der komplexen Pflanze nutzen als isoliert aus Kapsel oder Pulver?
Für Hunde sind Grünzeug, Halme, Rinde und Wurzeln ja nix Neues. Davon haben sie schon immer unterschiedliche Mengen selektiv aufgenommen. Nur......durch Kochen oder Dünsten wird so manche harte und faserige Wurzel weich, leicht verdaulich und vor allem genießbar. Somit erschließen sich ganz neue Nahrungsquellen
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Den Abendkeks gabs gestern um 20h und auf Intervallfasten hat das kleine schwarze Biest keinen Bock. Dinkelwaffeln wurden verschmäht(....also wer keine Waffel will, hat auch keinen Hunger.....aber na gut).
Für den Fall, dass nachts oder im Morgengrauen gefräßige Raptoren mein Bett belagern, habe ich immer ein paar Baby-Gläschen mit Grieß-und Haferbrei (...mit Keks und ohne) parat. Könnte ja auch mal ne Sodbrennen-Attacke vorliegen.
Der Brei wurde geschlabbert und der Raptor verwandete sich wieder in ein zufriedenes Rippchen
Halb linsen, halb Hartweizengries. Und Lucifer kackt mehr als mit den Kartoffeln
Das ist normal. Ein hoher Anteil an Ballaststoffen sorgt zwar dafür, dass der Hund mehr im Magen hat und sich quasi "satt" fühlt, parallel dazu nimmt aber auch das Kotvolumen zu.
Da muss man die Mengen etwas austesten. Man kann ballaststoffreiche Komponenten langsam steigern, damit sich der Darm an den erhöhten Faseranteil im Menü gewöhnt.
Wenn sonst keine Verdauungsbeschwerden auftreten, spricht eigentlich nix gegen Linsen und Co.
Hier gabs heute "Crossover-Küche" mit allerlei Resten ( früher "Schweineeimer)
Weizennudeln, Dinkelnudeln, Buchstabennudeln, Linsen-und Kichererbsennudeln. Wird am besten vertragen. Offensichtlich verfügt die Gräte über ein "Nudel-Gedärm"
Reis und Kartoffeln führen zu Dino-Haufen. Also bleibts bei den Nudeln. Da gibts ja schon innerhalb des Nudel-Universums viel Abwechslung.
Bei und zuhause wurde früher kein Gedöns um das Futter des Hundes gemacht. Der bekam Reis, gekochte Möhren aus den Garten und irgendwas vom Schlachter (....ham Se was für den Hund?). Dazu Essensreste ( wir waren überwiegend Selbstversorger) und sonntags die Kotelettknochen vom Mittagessen.
1x in der Woche kam der Kutter mit frischem Fisch aus der Nordsee ( hauptsächlich Scholle, Hering, Aal). Der Fisch wurde gebraten und ein Teil ging an den Hund.
Der Komposthaufen mit Eierschale und Co. war beim Hund auch sehr beliebt. Ebenso der im Frühjahr vom Bauern gelieferte Misthaufen für die Beete
Ich würde sagen.....die "Urform" einer ausgewogenen Ernährung
Ich könnte mir vorstellen, dass bei der Gräte der Misthaufen eindeutig Favorit gewesen wäre
So...heute gab es einen deftigen Nudeltopf mit Minutensteaks, kleine Dose Thunfisch, Zucchini, Apfel, Kresse, Kurkuma, Leinöl/Kürbiskernöl
Ich dachte, dass sich dieser Zoom aufs Fleisch etwas gelegt hat. Jedenfalls höre ich hier auf den Hundewiesen nix mehr von gebarften Hunden. Die meisten Hundehalter füttern wohl nach wie vor Fertignahrung. Hier gilt ja ein hoher Fleischanteil auch als hochwertig.
Kochen wird leider immer noch als viel zu aufwendig empfunden.