Beiträge von corrier

    Ich habe die Bilder und den Text meiner Freundin weiter geleitet, die sich sehr sehr sehr gut auskennt, viele Canaan kennt usw.

    Sie hat mir dann bissle was erzählt, was ich dir weiter geleitet habe.
    In erster Linie sind die Augen wohl zu hell. Ansonsten bin ich nicht Fachfrau genug, da irgendwelche Unterschiede zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Canaan oder Mix ist einfach wahnsinnig gering, und die Chancen für einen Villagedog sehr viel höher.

    Sie ist super schön, aber mit Sicherheit weder Canaan, noch Mischling.

    Sie sieht aus wie ein typischer Village Dog. Die haben sich aus Haushunden "zurück" entwickelt und ihrer Umgebung angepasst.
    Im Gegensatz zum z.B. Canaan Dog, der sich "hin" entwickelt hat.

    Die Unterschiede sind fein, aber sie sind da.

    Es gibt so wenige Canaan Züchter. Die wissen, wo ihre Hunde sind. Frei gibt es noch ca 1000-2000 Stück.

    Falls du mithelfen willst: Myrrna sammelt gerade Geld dafür, einen Gentest entwickeln zu lassen, der anhand bestimmter genetischer Marker Canaan Anteil identifizieren kann.

    Anfängerfrage dazu: das Ca wird ohne P nicht gescheit aufgenommen. Verhältnis ist bekannt, da es haben wollte (1,2-1,5:1).

    Was nimmt man da bei nem Welpen?

    Ich bin immer noch am überlegen, bisher war mir barfen eines Welpen zu gefährlich. Deshalb interessiert mich, wie ich das Ca:P Verhältnis berücksichtigt.

    Viele Strassenhunde gerade aus dem Orient sehen denen ähnlich, haben auch ähnliche Verhaltensweisen, aber reine Canaans gibt es dort nur noch in sehr abgelegenen Gebieten. Sobald ein Hund in der Nähe einer großen Stadt/Siedlung gefunden wurde, ist es allenfalls nur noch ein Mix. Wenn auch dem Canaan ähnlich.
    Aber alleine das „aggressive“ ist eher untypisch, also das was als Verteidigungsverhalten gedeutet wird. Kein Canaan würde seinen Menschen wirklich beschützen, die warnen und rennen weg...

    Das ist nicht in ihren Anlagen, sich für so was selbst in Gefahr zu bringen mit nem Angriff.

    Ich kenne einen ^^

    Woher kommt Dein Hund und wer war der "Experte"?

    "Richtige" Kanaan würden keine BH bestehen und man kann sie nicht ernsthaft als Rettungshund einsetzen, so weit mir bekannt ist. Es gibt den ein oder anderen Mantrailer, aber das Militärhunde- Projekt z.B. ist nicht umsonst gescheitert.

    Danke für eure Antworten zu meiner Frage. Das hilft mir ein bisschen weiter das einzuschätzen.

    Wie viele Rudel sollen eigentlich in Deutschland noch heimisch werden? Allein 5 neue in NDS? Gibt's da keine.... Obergrenze?
    Also ernsthaft, was ist denn da der Plan? Sooooo viel Platz ist da ja nicht, der unbesiedelt ist und wo Wölfe so herum spazieren können, ohne jemandem zu gefährden.

    Und wieso ist bisher noch kein Mensch zu Schaden gekommen?
    Wenn ich lese, wie viele Wolfsrisse und -Unglücke es gibt (die 28 Pferde z.B.), und wie viele Sichtungen, Garten- Einbrüche, Autounfälle, usw... Das ist ja nicht wenig... Sind die bisher einfach durch Zufall nicht an Menschen gegangen?
    Ich glaube, ich wäre mit meinen Hunden ne leichte Beute, wenn ich da so ganz alleine, leise und ohne Handyempfang, durch Hannover- Umlands Wälder streife...

    Ich glaube, alleine traue ich mich das nun nicht mehr, nach allem, was ich gelesen habe...

    Danke für diesen Thread hier! Ich habe jetzt die letzten Tage fast alles nach gelesen, was hier geschrieben wurde. Und ich bin schockiert.
    Darüber, wie wenig Rücksicht auf Menschen mit ihren (Nutz-)Tieren genommen wird, wie wenig Schutz sie bekommen, wie wenig Unterstützung und das alles nur um ein riesiges Raubtier als politisches Mittel nutzen zu können.

    Wahnsinn.

    Ich lebe auch im Wolfsgebiet und meine "Auswärtsrunden" sind zwischen 5 und 15 km von nachgewiesenen Wolfsichtungen/- Begegnungen/-Rissen entfernt. Also keine Entfernung.
    Ab einer Stelle hat die Freundin einer Freundin gefilmt, wie ein Wolf am hellen Tag 2 Wildschweine über einen Acker gejagt hat.

    Ganz ehrlich? Ich habe Angst, und weiß nicht, wie und wo ich dort angstfrei laufen soll mit meinen Hunden. Weniger um mich, vielmehr um meine Hunde, die für einen Wolf eine leichte Beute und ein willkommenes Häppchen wären.

    Jetzt im Sommer geht es noch, weil es noch Futter gibt, aber zum Winter hin ist mir wirklich nicht wohl. Wir wurden ja auch schon mal von einem hungrigen Steinadler "angegriffen", wieso also nicht von einem hungrigen Wolf, wenn ich alleine mit meinem Buffet da durch den Wald laufe.

    Ist die Wahrscheinlichkeit so hoch, dass ich davon absehen sollte, zukünftig alleine meine großen Waldrunden zu drehen?
    Vor allem dann halt im Winter?


    Und dann begegnete mir gerade dieser Mimikama Bericht, mit einem Video aus den USA, wo ein gigantischer Wolf einen Hund angreift:
    Wolf attackiert Hund - Keine geheimnisvolle Kreatur! • mimikama

    (KEIN grafischer Content, kann man gucken)

    In meinen Augen hat sich schon der Halter falsch verhalten, indem er gefilmt hat, was passiert. Aber davon Mal ab:
    Sind die Wölfe in Deutschland auch so riesig? Das ist ja... oh Gott ey.. ich fand sie in meiner Vorstellung schon groß, wo ich dachte, dass sie etwas höher, als ein Schäferhund sind, aber das Tier ist ja unglaublich riesig.

    Und wie klitzeklein und platt und versteckt es lauert. ICH hätte ihn nicht gesehen und musste das Video zwei mal schauen um zu erfassen, von wo aus dem Nichts der Wolf plötzlich aufgetaucht ist.
    Unglaublich.

    Machen das (sich so "schamlos" verstecken und tarnen und dann angreifen) deutsche Wölfe auch? Oder ist das eine Art dieses amerikanischen Wolfes?

    Da wüsst ich gern, woher die Infos aus dem Artikel stammen. Hier liegen gerade 4 Hunde (3 nackt, 1 kurzhaarig) auf dem Sofa und keiner reagiert mit reflexartigen Augen schließen, wenn man die Tasthaare an den Augen berührt |)

    7 Hunde, keiner macht die Augen zu


    *anstipps*

    Ich finds irgendwie arg, da von "wir" zu sprechen.
    ICH bin weder kaltherzig, noch "mach ich sowas", usw.
    Naja.


    Ich hab gestern noch Mal mit wem über Tasthaare gesprochen, weil hier mehr als die Hälfte der Hunde keine haben, weil ich sie abschere. Den Hunden ists total egal und ich glaube, ich poste wirklich genug Fotos im Forum, dass man sehen kann, dass meine Hunde nicht eingeschränkt, unkoordiniert und ihrer Sinne beraubt sind. Die rennen auch im Dunkeln fangen spielend Slalom um Bäume, und führen ein normales und aktives Leben.

    Würde ich sie wachsen lassen, würden sie im Bart verschwinden. Ist das auch eingeschränkt dann? Wenn die Barthaare im Bart verschwinden?


    Alice hat nen richtigen Tasthaar-Bart. Ich liebe das, sie ist richtig flauschig und ich finds so süß und ich fass das so gerne an. Ein Welpenbild hab ich von ihr gefunden. HIer sieht man das richtig gut:

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    Ich würds ihr nicht abmachen. Aber letztens musste ich 2 oder 3 zupfen, weil der Follikel etwas entzündet war, und sie hat nicht mal gezuckt.

    Sie kann sie vor schürzen und "benutzt" sie ein bisschen, weil sie halt da sind. Das ist sehr süß.

    Meine Chinesen machen das gar nicht in der Form (manchmal wächst ihnen ein bisschen "Bart", weil ich zu faul bin, regelmäßig das Gesicht zu scheren).

    Dann kommt häufig das Argument "Naja, die haben ja auch von Anfang an keine und müssen mit der Behinderung leben lernen". Mh.
    Eine Freundin von mir hat letztens ihrem 14 Jahre alten Hund das allererste Mal das Gesicht ausgeschoren, weil das ständig verschmoddert vom Fressen und Sabbern war (ein Bologneser). Die Hündin ist zusätzlich noch komplett blind gewesen (auf den Augen). Sie war nach der Schur genau so koordiniert und orientiert, wie vorher.


    In Amerika entfernen sie häufig allen Rassen alle Tasthaare auf Shows, nur für Shows (dh das restliche Jahr bzw die restliche Zeit und die Welpenzeit haben sie welche), weil das glatter und eleganter aussehen soll. Geht mir da nun nicht ums Für und Wider amerikanischer Gebräuche, sondern nur darum, dass keiner der Hunde dadurch eingeschränkt, behindert, organamputiert, seiner Sinne beraubt, blind, kupiert oder sonst was ist, was man dem unterstellen möchte.

    Das sind einfach ein paar dickere Haare.


    Ich bin übrigens empfindlich, wenn jemand an meine Kopfhaare kommt. *kribbel*.
    Und auch meine super spärlichen Haare an Armen und Beinen haben ne gute Reizweiterleitung, das kribbelt und kitzelt, wenn da jemand leicht dran kommt, und ich ziehe dann mein Körperteil weg. Und trotzdem rasiere ich sie mir ab, ganz blank ^^


    Hier ist ein erstes kleines Gutachten dazu.

    Gutachten_A.T..pdf