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Sagt mal ihr, die ihr zwei Australian Shepherds euer Eigen nennt-ist es schwerer, komplizierter, viel zeitaufwendiger zwei von den Wuffls daheim zu haben oder beschäftigen sie sich nicht auch miteinander (vor allem beim gassi gehen oder daheim wenn ihr arbeiten müsst)?
Mein Freund hat Zweifel, ob ein Zweithund eine gute Idee ist. Ich jedoch bin mir sicher, dass es für Kusko gut wäre: Er hätte regelmäßiger Kontakt zu einem anderen Hund, immer jemanden zum Toben, jemanden zum "Reden", kuscheln.
Ich denke auch, dass Kusko dadurch etwas ausgeglichener wäre. Leider haben wir unter der Woche selten die Möglichkeit Kusko mit anderen Hunden rennen zu lassen: Hier im Viertel gibt es zu viele furchtbare Hunde und es gab schon gefährliche Zwischenfälle.
Ich möchte eigentlich einen zweiten Aussie: Ein Hund der genauso spielt wie Kusko (bzw. auch was wegsteckt) und ich denke, dass ich mit Kusko gut klar komme und er ja auch ganz gut geraten ist für den ersten Hund.
Also..wir haben das Thema für dieses Jahr erstmal auf Eis gelegt, möchte aber weiterhin Informationen und Erfahrungen von anderen Hundehaltern sammeln. Kusko ist zwar gerne verwöhnter und leicht verzogener Einzelhund aber ich denke, er wäre sehr froh über einen ständigen Kameraden.
Darf ich auch bei Aussie + Border-Mix mitreden?
Ich will das nicht mehr anders haben - die zwei haben das gleiche Spielverhalten. Es gibt keine Missverständnisse. Die powern sich auch mal untereinander aus, wenn ich z.B. nicht so fit bin. Zu unserem Rudel gehört ja auch noch das Terriertierchen. Sie ist eine echte Zuckerschnute, aber das Spielverhalten ist ein anderes. Nicht, dass Shadow nicht mit ihr Spielen würde, aber eben drin. Draußen bevorzugt er Luna. Anschleichen, Ducken, Rennspiele etc. - das ist die Welt meiner Hütis und da sind sie miteinander einfach glücklich.
Shadow ist nicht ganz so einfach - von wegen verwöhnter Einzelhund, aber da er noch sehr jung ist, ist es kein Problem ihm ab und an zu erklären, dass die Hausregeln noch gelten. Bei ein paar einfachen Regeln, die ich einhalten muss, gibt es aber keine Anlässe für Streit. Die erste ist: kein potentielles Futter auf der Tischkante stehen lassen (Shadow liegt immer daneben und kann dann mal krabitzig werden) und die andere ist, dass ich ihm jedes Maßregeln der anderen Hunde schon im Ansatz verbiete, wenn er meiner Meinung nach keinen gerechtfertigten Grund hat. Zum Beispiel war er anfänglich der Meinung, dass ich sein und nur sein Mensch sei. Da ist er auch flugs mal vom Sofa geflogen.
Das Thema ist aber im Großen und Ganzen durch - ich kann auch Kauartikel geben, wenn niemand dabei ist und ebenso oft beobachten, dass die sich die Schnuten ablecken.
Spielen mit mir und den Hunden zusammen klappt wunderbar, auch das Trainieren. Klar hat jeder seine Stärken und Schwächen und es gibt Dinge, bei denen ich einzeln mit ihnen trainiere, aber das bezieht sich ausschließlich auf 'echtes' Training, nicht den Alltag. Zum Hüten kommt der Terrier nicht mit und auf den Hundeplatz Shadow nicht. Zur Physio kommen alle mit, aber nur Luna hat Physio.
Im Gelände können wir auch zu dritt Fuß gehen (logischerweise nicht BH-gerecht) auch Abrufen mit Vorsitzen geht alles, Reizangel (alle 1000 Jahre), Dummy verstecken etc. - solche Sachen machen wir als Rudel und da ich alle Hunde belohne, wenn einer Erfolg hatte, gibt es da auch keinen Zoff mehr.
Meine Schnuffel sind mit Sicherheit verwöhnter als Kusko - die schlafen im Bett
Luna ist ein 'KEIN-Einzelhund', Lena ist es egal und Shadow ist ein Hund mit ganz eigener Sicht der Dinge - er mag seine Mädels und draußen will er sie nicht missen, wenn ich aber 25h am Tag nur mit ihm zusammen wäre, statt z.B. zu arbeiten, würde er die Mädels sofort dafür eintauschen 