Beiträge von Nocte

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    Mimi, musste der Staat, auch wenn jemand ein Kind tötet hat er seine Rechte nicht verloren und darf im Verhör nicht körperlicher oder seelischer Gewalt bedroht werden.

    Die 3000,-€ Schmerzensgeld waren durchaus berechtigt. So bitter das auch ist.

    Wir haben diese Frage heute auch diskutiert und ich finde durchaus, dass die Richter hier das richtige Signal gesetzt haben. Es waren immerhin 10.000 € gefordert.

    Wenn wir diesen Weg einmal einschlagen, gibt es kein Zurück mehr. Heute ist es ein Täter, der ein Kind ermordet hat, dem wir seine Rechte wegen seiner Tat absprechen. Morgen ist es eventuell ein Räuber und uübermorgen jemand, von dem die Ordnungshüter überzeugt sind, dass er der Täter sei und irgendwann vielleicht jemand, von dem man gerne möchte, dass es der Täter ist.

    Ich bin da der Überzeugung, dass man diesen Weg gar nicht erst beschreiten darf und sehe mich durch Fälle, wie in Amerika, wo Unschuldige (wie z.B. John Thompson) jahrelang in Todeszellen sitzen, bis jemand ihre Unschuld nachweist, bestätigt.

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    Höfliche Frage: Sind die Opfer dadurch wieder am Leben, macht es das ganze Verbrechen ungeschehen, begreift der Täter dadurch, was er getan hat und kann er seine Fehler dadurch erkennen und bereuen?

    Wenn nicht, dann stellen wir uns mit solchen Aktionen auf ein und dieselbe Stufe mit dem Täter.

    nein, das war das falsche Zitat! Ich wollte meinen Kommentar unter das hier setzen:

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    Ein Unrecht rechtfertigt ein anderes nicht. Wer sich dazu hinreißen lässt Rache zu üben, stellt sich auf die gleiche Stufe mit dem Täter und ist kein deut besser.
    Ich bin stolz auf und dankbar für den Rechtstaat in dem wir leben.

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    Ich bin dafür, dass jeder Mensch, der andere Menschen angreift, mutwillig verletzt oder tötet ebenso getötet wird. Denn das darf ja auch nicht sein. ;)

    Mo ganz ehrlich, ich finde solche Kommentare hier fehl am Platz. Hast Du das selbst mal mitgemacht? Weißt Du, wie sehr einen das erschüttern kann, wenn dem Pflegling nicht zu helfen ist?

    Es gibt dafür die unterschiedlichsten Gründe: Tumore, fehlende Prägung, jahrelange Zwingerhaft, Schläge und und und. Mir zumindest ist es noch nicht gelungen, mich daran zu gewöhnen und ich will es auch nicht.

    Aber anders als wir, reflektiert der Hund sein Verhalten nicht unter dem Gesichtspunkt sozialer Einpassungsfähigkeit in eine von Menschen dominierte Welt. Nicht jedes Umfeld gibt es her, diese Tiere zu betreuen. Es gibt in Deutschland nichtmal 20Plätze für solche Hunde - also Plätze, auf denen mit ihnen gearbeitet wird und sie nicht nur verwahrt. Die Orga muss um Anrecht auf einen solchen Platz zu haben Mitglied im Deutschen Tierschutzbund sein und auch dann noch sind diese Plätze auf Jahre hinaus mit Warteliste belegt.

    Willst du ernstlich sagen, dass es dann für einen Hund schöner ist, über Jahre hinweg mit Maulkorb in einem Tierheim dahinzuvegetieren?

    Und dann steht noch die Frage, ob es wirklich was bringt, das medizinisch abklären zu lassen. In erster Linie schafft es doch eher für den Menschen die Gewissheit, nicht Schuld zu sein. Das führt eventuell zu genau dem Gegenteil von Nachdenken, schließlich war der Hund defekt. Im Tierschutz bindet es aber wieder enorme Summen Geldes. Nicht zu vergessen, dass der Hund nach so einem gravierenden Vorfall eingestuft wird. Oft genug, ohne jede Möglichkeit jemals wieder ohne MK oder Leine draußen laufen zu können. Hat der HH dann keinen Garten, den er den Erfordernissen an die Haltung gefährlicher Hunde anpassen kann, weil das Bauamt quer schlägt, dann ist eine artgerechte Haltung kaum noch herzustellen - mal ganz von den Kosten abgesehen.

    Ein wenig reflektierter sollte man das Thema schon betrachten.

    Zu den 'gefährlichen Menschen': offiziell gibt es auch in der BRD noch eine Landesverfassung mit Todesstrafe. Da ist aber der Bund vor. Es gibt noch genug Länder mit Todesstrafe und gerade in Deutschland muss ja nun das Thema Sicherheitsverfahrung neu aufgerollt werden. Wir sollten doch nicht vergessen, dass ein Mensch theoretisch lernen kann, mit Haft umzugehen. Der Hund im Tierheim wird das nicht - selbst wenn ich ihm einen Fernseher, eine X-Box oder 100 Bücher in den Zwinger lege. Der Mensch kann im Knast arbeiten, sogar eine Ausbildung machen und die meisten Insassen sind sozialer Interaktion mit anderen Zweibeinern und ihrer Familie nicht beraubt. Vom Hund im Tierheim kann man das wohl nicht behaupten.

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    Ach Du Scheiß...., da hätte Monty wahrscheinlich 5 Kilo mehr! Er bekommt im Moment nur 300 gr Barf am Tag!!! Rennt und spielt wie blöde und wir müssen trotzdem mit dem Gewicht aufpassen!!!! :headbash:
    Können Hunde Bandwürmer haben???

    Klar, können Hunde Bandwürmer haben. Aber ein halbes Kg Trockenfutter finde ich auch hammermäßig viel. Die Fleisch-Menge ist für einen Hund mit Bewegung normal. Wir müssen bei einer ähnlichen Fleischmenge ebenso aufpassen, dass uns das Hundi (also Luna) nicht davonrollt.

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    Also, wir barfen Monty ja seid er Welpe ist und er ist so wie jeder anderer Aussie normal gewachsen! Wir haben bei Ihm immer eher das Problem, daß wir aufpasen müssen, daß er nicht zuviel zunimmt! - Er bekommt jetzt schon an 2 Tagen die Woche nur die halbe Portion Fressen am Tag!!!

    Langsamer heißt ja nicht unnormal. Im Vergleich mit den gleichaltrigen Welpen auf dem Hundeplatz, ist Shadow schon langsamer gewachsen. Die waren recht schnell ziemliche Trümmer. Waren aber auch andere Rassen - z.B. Goldies. Mir ist es allemal lieber, wenn mein Hund seine Endgröße langsam erreicht.

    Der eine so, der andere so. Meine Luna brauch auch nur an Futter denken und nimmt zu, Shadow nicht und Lena liegt irgendwo dazwischen. Alle drei haben die gleiche Bewegung und rennen, toben, schwimmen, spielen.

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    echt? Aus unserem Wurf ist sie zumindest der Zwerg. Aber im letzten Monat ist nochmal ein kleiner Schub gekommen.
    Glaubt ihr, es könnte sein, dass sie langsamer gewachsen ist, weil sie noch bei der Mama ist? :???: Klingt jetzt vielleicht doof, aber alle anderen Geschwister waren mit so 10 Monaten ausgewachsen. Dann kam vielleicht noch 1 cm.

    Amy hat 16,8 kg. Aber ich finde sie zu dünn. Ein halber Kilo mehr schadet ihr nicht. Das doofe ist nur, dass sie sich alles was man ihr mehr gibt wieder runter läuft. :/
    Aber jetzt wenn Agi dazu kommt braucht sie auf jeden Fall mehr. Normalerweise hat sie sich bei der Unterordnung Samstag Nachmittags ihr Abendfressen verdient, aber das geht jetzt beim Agi nicht mehr. :???:
    ...ich schreibe schon wieder von Sachen, die gar nicht zum Thema passen :roll:

    Hier passt alles - ist doch der Klönschnack-Fred :-)

    Das kann schon sein, dass nochwas kommt. Womit das zusammenhängt, kann man schwer sagen. Z.B. sollen gebarfte Hunde langsamer wachsen.

    Wenn Amy wegen der Bewegung 'mehr' zum Zusetzen brauch, dann besorg dir am besten etwas Rinderfett zum untermischen. Shadow und auch seine Schwester bekommen das manchmal unters Futter, weil die an Trainingstagen auch locker mal ein Kilo einbüßen.

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    Sorry, aber das finde ich einfach nur schlimm. Da holt man das Tier hierher, ohne sich vorher wirklich Gedanken zu machen und dann bekommt es nicht mal eine Chance. Hat ein Ta den Hund gründlich durchgecheckt, ob der wirklich krank war, hat ein Trainer den Hund mal angeschaut, warum der gebissen hat? Mit zwei Jahren ist er gerade erwachsen geworden, Hunde die erwachsen werden verändern sich nun mal. Wer weiß, was da vorher schon unbemerkt schief gelaufen ist.

    Für den Sohn tut es mir Leid, ohne Frage und ich wünsche ihm auch, dass er keine bleibenden Schäden behält. Aber genauso tut es mir um das Tier Leid.

    Ansonsten, toller Beitrag Nicky.

    Wir wissen doch gar nicht, was noch gemacht wurde. Das Veterinäramt und auch das Ordnungsamt lassen nicht leichtfertig Hunde einschläfern (zumindest unseres nicht). Da steckt schon einiges an Aufwand dahinter - inklusive Begutachtung des betreffenden Tieres durch einen Sachverständigen. Mitunter ist diese finale Lösung wirklich die humanere.

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    Amy ist und bleibt hier wohl der Aussie-Zwerg :P
    Ida hat 51cm, Amy's Schwester Amelie 52cm, ihre andere Schwester Lucy 54 (also grade an der Grenze) und ihr Bruder Nicki 57.

    Ich finde sie auch nicht so klein. Shadows Schwestern sind kleiner. Eine hat 46,5 cm und eine 45,5 cm. Bei der dritten haben wir noch kein offizielles neues Maß.

    Das Veterinäramt einschalten. Selbst wenn die Autos oder Anhänger bestens klimatisiert wären, erfüllen sie noch nicht die Mindestanforderungen an einen Zwinger. Ruf beim Veterinäramt an. Zumindest in unserer Stadt handeln die sehr schnell.

    Es kann im Inlands- wie im Auslandstierschutz vorkommen, dass man ein Tier in die Vermittlung bekommt, das später wegen Verhaltensproblemen getötet werden muss. Das ist für mich weniger eine Frage der 'Nationalität' des Tieres.

    Davon abgesehen, bin ich mir sicher, es gibt solche und solche Organisationen. Für mich persönlich kommt der Import von Tieren aus dem Ausland nicht in Frage. Ich habe keine guten Erfahrungen damit gemacht und bin mir der Möglichkeiten, damit Geld zu verdienen (noch nichtmal für die Orga) sehr bewusst. Für mich muss Auslandstierschutz im Herkunftsland ansetzen und eigentlich auch dort bleiben. Bleiben in dem Sinne, dass den Tieren vor Ort geholfen wird, vor Ort Zustände verbessert werden und wenn es sein muss auch über die blanke Zahl an armen Viechern und deren Öffentlichmachung die Politik unter Druck gesetzt wird.