Hallo,
das liegt ganz einfach daran, daß Dein Hund noch nicht gelernt hat, was die einzelnen Vokabeln bedeuten.
Bisher hast Du offensichtlich alles mit Handzeichen und / oder weitere Körperhilfen gemacht. Da mußte der Hund nicht "zuhören", sondern nur schauen, was Du sonst noch mit Deinem Körper machst.
Willst Du allerdings, daß Dein Hund diverse Tricks auf reine verbale Äußerungen hin macht, solltest Du noch beim Training einen weiteren Zwischenschritt einbauen.
Noch etwas leichter wird es sein, wenn erst gar keine Handzeichen als Hilfe im Vorfeld aufgebaut werden.
Sitzt ein Trick einigermaßen gut, fängt man in der Regel erst dann an, das Wortkommando einzufügen.
Der häufige Fehler, der dabei gemacht wird, ist, daß das Kommando zeitgleich mit dem Handsignal kommt.
Wozu, also aus der Hundesicht aus gesehen, dann noch "zuhören", wenn man doch so schön auf die Zeichen achten kann?
Also, man sagt das Wortkommando, zählt 21, 22 und gibt dann die kurze, zuletzt benötigte Hilfestellung für den Trick.
Und auch das wird oft wiederholt.
Irgendwann wirst Du merken, daß der Hund anfängt zu agieren, kaum daß Du das Wort sagst.
Ab da wird der Hund nur noch über die richtige Ausführung per Wortsignal bestätigt.
Sollte der Hund zwischendurch noch mal die Sichthilfen brauchen, so bekommt er diese selbstverständlich, aber dafür gibt es nicht mehr die ultimative Belohnung.
Um die Motivation aufrecht erhalten zu können, kann man den Hund aber verbal loben.
Wird das dann wieder auf Wortsignal richtig ausgeführt, kommt wieder der Click und die versprochene Belohnung.
Auf diese Weise lernt der Hund, daß es sich lohnt, dem Menschen "zuzuhören".
Wenn es aber weiterhin für den Hund immer eine super gute Belohnung für ein Verhalten gibt, was man als Halter nicht mehr so machen möchte, macht man es sich nur unnötig selbst schwer.
Denn, der Hund sieht ja keinen Grund, sein Verhalten zu ändern.
Wozu auch? Die super guten Belohnung gibt es doch auch weiterhin 
Schöne Grüße noch
SheltiePower