Beiträge von SheltiePower

    Zitat

    Darum verstehe ich nun seinen Wandel nicht mit knapp 10,5 Monaten.

    Direkt einen Vorfall gab es nicht in der Stadt der der Auslöser sein könnte.

    Warsch. hie und da ein Geräusch was er warsch. anders auffängt als wir Menschen.

    Hoffentlich ändert sich das wieder weil wenn man ihn NIE mitnehmen kann ist das nicht das wahre natürlich.


    Hunde machen im Laufe ihrer Entwicklung ein sogenannte Unsicherheitsphase durch.
    Mit der Pubertät fängt meist die erste an.
    Bis zum dritten Lebensjahr erfolgt auch noch eine weitere.

    Da wird wirklich alles, was eigentlich schon bekannt ist, plötzlich zum "Feind".
    Meine kleine Maus hatte mal im Wald einen ganz bestimmten Baum angebellt :lol:
    Dieser hatte ja zuvor noch nie :hust: dort gestanden.


    Kinder machen ja ähnliche Geschichten durch.
    Der "schwarze Mann", oder eben die "Monster im Schrank".


    Sind diese "Angstgegenstände" harmlos, wie zum Beispiel der Laternenpfahl, die Mülltonne, ein parkendes Auto, oder ähnliches, dann laß Deinen Hund ruhig schnüffeln, sollte die Neugier überwiegen.
    So merkt er selbst, daß seine Angst unbegründet ist.
    Merkst Du, daß er sich hineinsteigert, dann geh kurz raus aus der Situation. Sobald er sich wieder beruhigt hat, kannst Du ihn wieder, in seinem Tempo, zum "Angstobjekt" gehen lassen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    man will natürlich in zukunft den Hund beim Gastgarten etc. auch mitnehmen können.....

    Das kann ich verstehen.
    Und ja, es ist schon wichtig, daß man dies auch übt.

    Nur:

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    trotz seiner Decke und zahlreichen super leckeren Sachen die er zuhause mag. die rührt er dann wenn wir sitzen nicht an. da legt er sich entweder aus protest nicht hin und will einfach nur WEG, oder ganz anders er liegt sucht unterschlupf und zittert.

    klingt dies für mich, als ob Dein Hund damit noch Streß hat.
    Befindet er sich "mittendrin", so könnte es jetzt noch sein, daß es viel zu viel "Input" für den Hund ist. Die Geräusche, die Gerüche, die vielen Menschen, eventuell sogar noch andere Hunde. Ober, die hin und her laufen bringen eher Hektik als Ruhe rein.

    Daher würde ich das Training etwas umgestalten.
    Denn, das Lerntempo bestimmt immer noch Dein Hund!

    Ein Zwischenschritt wäre zum Beispiel:
    Du bleibst mit Hund an der Leine ein Stückchen vom Cafe entfernt stehen.
    Ist er noch entspannt, ist alles in Ordnung.
    Merkst Du, daß er schon da leichten Streß hat, dann erhöhe die Distanz zum Cafe noch ein wenig.
    Du kannst ihn auch gerne dafür belohnen, daß er schön ruhig ist.
    Hat er sich an das Cafe gewöhnt, kannst Du die Distanz etwas verkürzen.

    Auf diese Art und Weise würde ich dem Hund alles "zeigen", was da zu zeigen gibt:
    Züge, Autos, Kinder, andere Tiere, Wiese, Wald.....


    Was machst Du, wenn er Angst hat?
    Ich persönlich würde das zwar nicht ignorieren wollen, denn das bringt dem Hund auch nichts, und er lernt dabei auch nichts.
    Allerdings würde ich dann auch nicht anfangen, den Hund "betütteln" zu wollen.


    EDIT:
    Noch ein Nachtrag:
    Wenn Du schon vorher das "nicht an die Leine ziehen" mit dem Hund geübt hast, kann es sein, daß die nächste "Lektion" Cafebesuch direkt danach dann für den Hund schon wieder zuviel ist!
    Er muß ja noch alles, was mit der Leinenführigkeit zu tun hat, erst einmal in Ruhe verarbeiten.
    Dann ist ein weiterer Input "Cafebesuch" eher hinderlich ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    Wenn er zieht versuchen wir ruhig zu sprechen und "langsam" zu sagen (wobei ich glaube dass er das noch nicht weiß was das heißt)

    Wenn er das wort nicht kennt, kannst Du sagen was Du willst.
    Er wird es nicht umsetzen können.
    Wenn Du weiterhin "Langsam" benutzen möchtest, wirst Du ihm erst diese Vokabel erklären müssen.


    Zitat

    .. oder gehen Zick Zack oder bleiben stehen oder rütteln kurz zurück damit er versteht dass das ziehen nicht korrekt ist.

    Er hat noch gar nicht gelernt, daß Ziehen unerwünscht ist.
    Bisher hat er mit "seiner Methode" immer Erfolg gehabt.
    Denn schließlich ist er ja zum Ziel gekommen.

    Wenn Du, wie Du es nennst, ihn "kurz zurück rüttelst", kann er gar nicht lernen, daß Ziehen unerwünscht ist.
    Er lernt dabei nur, daß es zum Gassi gehen "dazugehört".

    Zitat


    Leider sehe ich bis jetzt nicht die gewünschten Erfolge. :sad2:

    Weil er mit seiner Methode immer "Erfolg" gehabt hatte.
    Auf Zug erfolgt immer Gegenzug.

    Zitat

    was kann man sonst noch ausprobieren? brauchen einige Hunde länger um "BRAV" an der Leine zu gehen?

    Dies kommt ein wenig auf die Trainingsmethode an.
    Wenn man will, daß der Hund manierlich an der Leine geht, sprich, ohne zu Ziehen, dann sollte man als Mensch auch so konsequent sein, daß man dem Hund "zeigt", wenn du ziehst, geht es nicht weiter!
    Sprich, bleib stehen, oder geh in die andere Richtung weiter.
    Ist die Leine locker, kannst Du ihn dafür belohnen.


    Du kannst das "nicht an die Leine ziehen" zu Hause in Ruhe antrainieren.
    Dort ist die Ablenkung viel kleiner, und der Lerneffekt beim Hund größer.
    Am einfachsten ist, wenn Du den Hund anleinst, und die Leine dann leicht anspannst, indem Du Dich vom Hund entfernst.
    Lockert der Hund von sich aus die Leine, indem er auf Dich zukommt, dann kannst Du das belohnen.
    Als kleine "Ablenkung" kannst Du ja einen Napf mit Futterbrocken hinstellen.
    Hund guckt zum Napf und Du gehst soweit weg, bis sich die Leine leicht anspannt. Dann wartest Du.
    Lockert der Hund von sich aus die Leine, wird das belohnt.

    Wenn Du nur rein trainingsmäßig unterwegs bist, auch in der Stadt, dann trainiere nur in kurzen Einheiten, und vergiß Dein Ziel, Ort X zu erreichen.
    Dann kann es sein, daß Du in den 5 min eventuell nur einen Zentimeter weiter gekommen bist, dafür hat der Hund aber nicht an der Leine gezogen.
    Muß Du irgendwo hin, und kannst nicht auf Deinen Hund warten, dann könntest Du als Alternative Deinem Hund ein Geschirr anziehen. Dann kommst Du voran, und Dein Hund "darf" etwas ziehen. Das kannst Du mit der Zeit immer mehr abbauen. Nur am Anfang wäre das noch viel zu viel verlangt.

    Ich persönlich würde die Trainingseinheiten sowieso, gerade am Anfang, etwas kürzer halten.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    Jetzt zu meinem Problem:
    Ich stehe gestern in der Küche und plötzlich sehe ich eine riesige Pinkel-Fütze im Flur! 30Minuten nach dem Spaziergang!! Es kam bisher 2mal vor, dass er musste und uns dann auf die Leine aufmerksam machte, aber einfach so in die Wohnung hat er noch nie gemacht.
    Irgendwie nehme ich das ganze ziemlich persönlich und glaube, dass er sich aus irgendwelchen Gründen nicht mehr wohl bei uns fühlt... . Eigentlich dachte ich bis gestern, dass wir gut miteinander können und er sich sehr wohl bei uns fühlt... .


    Erst einmal: Bitte nimm es nicht persönlich!
    Dein Hund möchte Dich sicherlich nicht ärgern. Und schon gar nicht so. ;)

    Warum Ihr jetzt eine Pfütze im Flur habt, kann verschiedene Ursachen haben.
    - liegt ein gesundheitliches Problem vor?
    Wie zum Beispiel eine Blasenentzündung.
    Das sollte dann beim TA untersucht werden.

    - eventuell hatte er eine kurze Streßphase gehabt?
    Du schreibst selbst, daß er im Augenblick leicht unsicher wirkt. Das kommt oft vor, wenn Hunde in der Pubertät sind. Dann werden plötzlich Dinge, wie Mülleimer, eigentlich aus dem Alltag bekannt, zu ganz bösen "Feinden".
    Dann könnte es schon mal sein, daß ein Hund, der sich so plötzlich erschreckt, unter sich macht.

    - eventuell war irgendetwas unterwegs gewesen, so daß er "abgelenkt" war, als er eigentlich sein Geschäft erledigen wollte?
    Dann, wieder zurück, ist auch die volle Blase wieder deutlich spürbarer.

    - eventuell entdeckt er die Damenwelt?
    Gibt es eine läufige Hündin in Eurer Gegend?


    Ich würde Deinen Hund erst einmal beobachten.
    Verhält er sich normal?
    Passieren diese Unfälle öfters, würde ich mal vom TA abklären lassen, ob da ein gesundheitliches Problem vorliegt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Aha. Das erlärt einiges :D z. B. warum im Netz unterschiedliche Fragebögen kursieren. Werd wohl noch mal nachfragen, welchen genau die dort beim Amtstierarzt anbieten. Ich hoffe, es ist nur einer

    Naja, wenn ihr den alle sofort bestanden habt, hoffe ich auch mal, dass das bei mir klappt. :smile:
    Oder die die durchgefallen sind, trauen sich nicht zu schreiben. ;)


    Dann würde ich an Deiner Stelle lieber noch einmal nachfragen, welche Sachkunde generell erwünscht ist.
    Die "kleine" Sachkunde ist eher für die 20/40 Hunde, und auch für die normale BH.
    Die kann man auch beim normalen TA machen.

    Wärend die "große" Sachkunde für die sogenannten "Kampfhunden" sind.
    Da gibt es halt noch einige "spezielle" Fragen mehr.
    Und diese kann man nur beim Amt machen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Nein erst ab seiner Brust abwärts. Ewas unter seinem Kopf stupst er noch ganz brav. Wenn ich mich ganz langsam nach unten vorarbeite ist es, als ob die untere Linie seines Brustkorbes, eine magische Grenze wäre erst stupst er noch ein paar mal und dann beist er wieder rein auch wenn ich die Position halte. So bald ich ein kleines Stückchen höher gehe Stupst er wieder. Es ist auch egal ob ich den Stab nah an seinen Körper halte oder weiter weg.


    Dann würde ich auch millimeterweise weiter runter "arbeiten", und mit sehr vielen Wiederholungen belegen.

    Ich weiß, daß es Leute gibt, die ihre flache Hand hinter dem Ball halten, so daß der Hund nicht mit der Schnauze den Ball packen kann.
    Aber das müßtest Du ja nicht unbedingt machen, da Deiner ja bis zur einer bestimmten Höhe zuverlässig stupst.

    Eventuell bringst Du noch das "10 + 1 Spiel" mit rein?
    Also, Du läßt dann Deinen Hund 10 an der niedrigen Höhe, wo es noch zuverlässig klappt, den Ball anstupsen.
    Beim 11. Mal gehst Du etwas unter diese "Grenze".
    Stupst er, wird das bestätigt.
    Dann gehst Du wieder etwas oberhalb der "Grenze", 10 Wiederholungen, und dann wieder kurz unterhalb der "Grenze".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Das erste ist ein Stiglitz bzw. Distelfink, das zweite ein Wintergoldhähnchen :smile:

    :gut:
    Genau.


    Tolle Bilder!

    Ich habe hier noch nie ein Wintergoldhähnchen gesehen.
    Und ich mag diese Winzlinge so sehr.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower