Beiträge von SheltiePower

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    SheltiePower:
    und wie zeigst du deinem Hund nun, dass du deinen Willen durchsetzt, auch wenn es Hundi gerade nicht in den Kram passt? also bei o.g. Beispiel, dass der Hund weiß, er darf's nicht, aber eben gerade testet und sich ohne "äußere Einwirkung" partout nicht vom Sofa runterbewegt...

    Nun,
    beide Hunde durften als Welpe nicht springen.
    Also habe ich entweder auf dem Boden gesessen, so daß sie mir auf dem Schoß krabbeln konnten.
    Oder ich habe sie zu mir auf die Couch hochgehoben.
    Wollte ich, daß sie wieder runter gingen, habe ich sie sanft wieder angehoben, neben mich abgesetzt, bzw. vor der Couch auf den Boden gesetzt. Dabei habe ich fast zeitgleich das Wort "Runter" gesagt.
    So haben sie gelernt, was "Runter" bedeutet. Ganz ohne Streß.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    ... und will Hund nun also sanft am Halsband / Geschirr vom Sofa führen. Hund knurrt, Halter ergibt sich.

    Ich frage mich, warum ich in dieser Situation den Hund unbedingt am Halsband fassen sollte?
    Wäre ich ein Hund, würde mir das auch unangenehm sein.
    Schließlich ist der Hals sehr empfindlich.
    Es wäre möglich, daß Hunde dies eventuell sogar als "Bedrohung" empfinden, je nach dem, wie der Halter sonst noch so vor dem Hund steht.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ehrlich gesagt, halte ich das hier

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    Knurrt er dich außerhalb vom Spiel an, unterbinde das auch dringend. Hier geht es nicht darum, das Knurren an sich zu unterbinden, das ist ja grundsätzlich eine Warnung und ein sehr nützliches Signal "Pass auf, wenn du nicht aufhörst nutz ich meine Zähne". Aber er darf überhaupt nicht erst auf die Idee kommen, DICH zu warnen. Er hat zu akzeptieren, was du machst.

    für sehr gewagt!

    Ein Hund, der gelernt hat, nicht warnen zu "dürfen", wird unter Umständen sofort zubeißen.
    Dann ist mir ein Knurren als Warnung viel lieber.
    Denn, darauf kann ich ja noch angemessen reagieren.


    Gruß
    SheltiePower

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    ach und welches Wortkommando werdet ihr fürs Kriechen benutzen? 'Kriech' klingt ja irgendwie doof find ich, aber mir fällt grad auch nichts schlaues ein :???:


    :hust: Schnecke :lol:

    Mir ist einfach nichts besseres eingefallen.

    Mein Leihhund hatte damals "Soldat" gehabt.


    So, hier die Anleitung:
    Man nehme einen Nasentarget. Es ist egal, ob es sich hierbei um die eigene Hand (muß man sich dann halt bücken), eine Fliegenklatsche, oder was auch immer handelt.
    Erst einmal läßt man den Hund mehrfach, zur "Erinnerung", daran stupsen, damit klar ist, daß die Nase vom Hund erwünscht ist.

    Dann läßt man den Hund abliegen.
    Sicherheitshalber kein Platzkommando dafür benutzen.
    Denn, wenn man Pech hat, kann man sich unter Umständen das PLATZ "kaputt" machen.

    Im Liegen sollte der Hund wieder erst einmal nur das Target anstupsen.
    Kommt dies zuverlässig, dann wird das Target etwas weiter weg gehalten. Nicht viel, nur ein Stück.
    Der Hund muß sich jetzt etwas strecken, um Stupsen zu können.
    DAS wird dann belohnt.

    Kommt dies zuverlässig, wird die Distanz zum Target wieder etwas erhöht.
    Jetzt reicht das Strecken alleine nicht mehr, der Hund muß etwas "nachrutschen".
    DAS dann natürlich belohnen, und mit vielen Wiederholungen arbeiten.

    Kommt dies sehr zuverlässig, kann die Distanz weiter erhöht werden.
    Die Distanzlängen sind vom jeweiligen Hund abhängig.
    Wurde das dann verstanden, wird der Hund eine "längere" Strecke zuverlässig kriechen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich würde, wenn man sich schon Videos hochläd, erst gar keine musikalische "Begleitung" da mit hineinpacken.
    Auch wenn "stumme" Videos etwas "langweilig", und die normalen Alltagsgeräusche beim Training unter Umständen etwas "peinlich" sein sollten, würde ich lieber diese Variante nehmen wollen.

    Alles, was irgendwie mit Musik zu tun hat, ist wegen den Urheberrechten besonders geschützt.
    Mal eben so das Lieblingsstück vom Sänger / Sängerin oder der Lieblings - Band zu nehmen geht also nicht so einfach.
    Dann lieber ganz sein lassen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich kenne auch noch eine tolle Anleitung:

    Da Dein Hund das "Unter dem Menschen stehen" schon kennt, solltest Du es recht leicht haben.

    Du stellst Dich also breitbeinig hin, und drehst beide Füße nach innen, so daß sich die Schuhspitzen sich berühren.
    Vorsicht dabei, es kann etwas "wackelig" für den Menschen werden, weil dies eine ungewohnte Stellung ist.
    Dann soll der Hund kommen, wie es vorher auch schon für die "Reiterposition" geübt wurde.
    Anfangs wird er Deine Füße sicherlich noch nicht berühren wollen / können, was noch nicht so weiter schlimm ist. Laß ihn erst an die neue Situation mit den Füßen gewöhnen.

    Später wird er mit einer Pfote "zufällig" die Schuhe berühren. DAS natürlich bestätigen.
    Wenn das sitzt, kann man etwas länger warten und gucken, ob er auch mit der zweien Pfote auf den Schuhen kommt.

    Arbeitet man mit einem Target, hat man es sogar etwas leichter. Man hält dann das Nasentarget so, daß der Hund sich leicht nach vorn neigen uns somit auf die Schuhe steigen muß.

    Sitzt das so gut, und stellt der Hund seine Pfoten zuverlässig auf die Schuhe, kann man anfangen, die Füße so langsam nach außen zu stellen. Dabei wird man auch von der Beinhaltung etwas enger.
    Wie weit man die Füße "normal" abstellen darf, ist ein wenig vom Hund abhängig.
    Ich würde sowieso immer mehrere Wiederholungen pro Trainingslevel einbauen wollen.

    Sitzt dies gut, kann mit den Füßen weiter nach außen "gewandert" werden.
    Spätestens jetzt merkt man, daß der Hund tatsächlich anfängt zu "schlängeln", damit er sofort seine Pfoten auf die Schuhe abstellen kann.
    Ab da hat er den Trick verstanden.

    Letzter Schritt:
    Mensch steht breitbeinig, Füße nach vorn, und läßt den Hund "reinlaufen".

    Das wäre auch der Moment, wo ich das Wortkommando einfügen würde.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower