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Beispiel BH Schema Freifolge. Man geht Fuß, hält an, Hund sitzt und hat sitzen zu bleiben, denn HF hat wegzugehen. Ein Hund, der es automatisiert hat, immer mitzulaufen am Bein, wird dann aber mitlaufen und nicht sitzen bleiben.
Wenn der Hund sich hinlegen soll, oder sitzen bleiben soll (nach der neuen Norm) sagt man ja eh das Kommando, bevor man weggehen soll. Also Platz, oder Sitz. Da bewegt sich der Hund nicht mehr, obwohl ich weiter vor gehe.
Und ich kann dies noch mit meiner Beinhilfe "steuern". Schließlich muß ich ja weggehen. Niemand kann mir vorschreiben, ob ich nun mit rechtes Bein, oder linkes Bein loslaufe.
Ich glaube, wir haben da ein wenig aneinander vorbei geredet.
Wenn ein Hund eine Position noch nicht so gut kennt, diese erst einmal "selbst finden" muß, nutze ich auch keine Kommandos. Da warte ich mit, bis ich merke, daß mein Hund verstanden hat, was er tun soll. Dann übe ich aber auch nur das Einnehmen dieser Position.
Wurde es verstanden, gibt es das Wort dazu. Ich mache dann also "Vokabeltraining".
Aber auch nur dieses eine Wort.
"Close" oder "Ran" habe ich dann nicht.
Aber auch nur, weil ICH den Sinn dahinter nicht verstehe.
Bisher hat uns FUß gereicht. Das übe ich aber auch in verschiedene Postionen zum Hund.
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Die Übung danach, GS, Fuß, Anhalten, Platz, HF geht weg, ruft Hund über Distanz in die GS. Ich werde den Hund nicht so konditionieren, dass er mir immer am Bein klebt ohne Kommando, sonst bleibt er mir nicht liegen.
Oder Obedience, Sitz, Steh oder Platz aus der Bewegung. Ein Hund, der nur gelernt hat am Bein zu kleben, wird sich da extrem schwer tun. Deswegen Kommandos.
Das ist hier nicht anders. Natürlich gibt es SITZ und PLATZ, ein STEH haben wir noch nicht.
Diese Kommandos sollen dann auch funktionieren, wenn ich weiter laufe, und das wird auch so geübt, gar keine Frage. Sie werden auch nur einmal gegeben, und zwar genau dann, wenn sie gebraucht werden.
Aber solange kein anderes Kommando kommt, muß der Hund doch (gerade in der BH) einem folgen, weil das FUß ja noch "wirksam" ist.
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Oder mein Hund liegt im Platz und ich rufe ihn ins Fuß auf Distanz während ich gehe. Ich muss hierfür ein Kommando verwenden. Kann und kennt er es nicht, kann er diese Übung nicht machen.
Oder der Hund liegt in der Box im Platz, er soll in die GS aus der Distanz gerifen werden. Ohne ein Kommando kann er es nicht. Kennt und kann der Hund frühzeitig das Kommando, so wird er es auch ausführen können.
Schon klar.
Dafür nutze ich ja das FUß.
Kein RAN oder CLOSE, oder was sonst noch immer.
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Daher führe ich frühzeitig Kommandos ein und übe diese aus versch. Lebenslagen. So kann mein Hund Sitz, Platz und Steh aus 10m Distanz während ich ihm den Rücken zudrehe. Dann nämlich kann er es. Und so ist es auch mit der GS. Sitzt er 2m hinter mir und ich will ihn in der GS, dann brauch ich hierfür ein Kommando.
Wie ihr das ohne Kommando hinbekommt ist mir ein Rätsel.
Wie gesagt, ich nutze dafür auch ein Kommando. Aber halt auch nur ein Kommando!
Aber das Wort wird erst eingeführt, wenn der Hund die Übung verstanden hat.
Vielleicht bin ich auch zu sehr "Dog Dance geschädigt"?
Dort gibt es ja komplexere Übungsabläufe, wo es für mich nur ein Kommando gibt.
Sage ich das Wort zum Trick viel zu früh, könnte es sein, daß der Hund nicht die ganze Übung zeigt, weil er das Wort mit einem winzigen Teil vom kompletten Trick verknüpft hat.
Daher gibt es bei mir erst dann die Kommandogabe, wenn ich das Gefühl habe, daß der Hund die komplette Übung verstanden hat.
Schöne Grüße noch
SheltiePower