Beiträge von SheltiePower

    Aber ich würde von einem seriösen Züchter Offenheit erwarten, dass er das sagt. Und erst recht, falls man explizit nachfragt, ob alles ok ist (Ausstellungstauglich)

    Ich auch!

    Ich kann nur sagen, der ganze Vorgang klingt nicht seriös. Aber spekulieren, ob die Züchterin mutwillig den Käufer belogen hat, daß bringt nichts.

    Da muß halt eben der rechtliche Weg eingeschlagen werden :ka:

    Da will man als Käufer schon alles möglichst richtig machen und landet beim VDH Züchter, und bekommt hier teilweise „Schuld“ zugewiesen weil man dem Züchter und Zuchtwart nicht per se misstraut hat

    Na ja, soweit wurde ich nun nicht gehen wollen.

    Nur, die TS hat ja gesagt, welche Ambitionen sie mit dem Welpen gehabt hatte.

    Und mit dem Hintergrund, schon mal von einem Züchter beschissen worden zu sein, geht man doch etwas sensibler an der Sache heran, wurde ich meinen.

    Zu der Aussage, man nimmt doch nicht immer einen Experten mit, der den Welpen mit begutachtet - klar, würde ich als Otto Normalhundehalter auch nicht machen wollen.

    Nur, ich muß es auch nicht, weil ich mit meinen Bedürfnissen auch leicht mit solchen Fehlern leben kann.

    Aber, wer schon Hunde hat, mit denen bereits Ausstellungen besucht, und auch für den neuen Hund diese Pläne hat, weiß doch, worauf es ankommt. Es war ja auch kein Problem, zu Hause die Rute abzutasten.


    Es sind Tipps gekommen, wie man in so einem Fall vorgehen kann.

    Mehr kann man nicht machen.

    Ich für meinen Teil möchte nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und fest bestimmen, daß genau diese Person die alleinige Schuld trägt.

    Die TE hat in diesem Fall nun nicht selbst gefühlt

    Na ja, drei Tage später, zu Hause ja dann doch :ka:

    Aber kann man das deswegen von jedem Käufer erwarten?

    Sagen wir mal so, den meisten Käufer sind manche Dinge egal, solange der Hund gesund ist, und die Makel den Hund nicht weiter beeinträchtigen.

    Habe ich gewisse feste Vorstellungen, was ich mit dem Hund machen will, achte ich doch verstärkt auf solche Dinge.

    Vor allem dann, wenn ich schon gewisse Erfahrungen bereits gemacht habe.

    Aber für mich ist es auch moralisch tatsächlich vollkommen ok, zu "meckern", wenn man sogar nach einer expliziten Nachfrage nicht auf eine Knickrute hingewiesen wird bzw. wenn ein Züchter im Nachhinein nicht gesprächsbereit ist, wenn eine Knickrute erkannt wird

    Klar kann man enttäuscht sein, und auch meckern. Das ist nur menschlich, und das kann ich auch gut nachvollziehen.

    Nur, es bringt hier nicht viel.

    Besser ist, wie nun auch bereits geschehen, daß man sich anwaltliche Hilfe holt und den rechtlichen Weg geht. Das sind Experten, die wissen, was sie tun müssen.

    Dein Kommentar trifft mich total

    Sorry!

    Ich hatte nicht vor, Dich persönlich anzugreifen.

    Meine Überlegungen gehen eher dahin:

    Du hast vor, mit dem Hund auf Ausstellungen zu gehen. Durch die zwei anderen Hunden, die Du ja schon hast, sollte Dir zumindest bekannt sein, worauf geachtet wird.

    Und nicht zu vergessen, Du bist ja schon mal bei einem anderen Züchter reingefallen.

    Solche Erfahrungen sensibilisieren doch einen normalerweise.

    Wir haben gedacht Papiere schützen vor sowas

    Da kommen so einige Dinge ins Spiel. Papiere sind keine Garantien. Und halten nur das fest, was bisher so aufgefallen ist.

    Ich kann nicht einfach behaupten, daß wissentlich was verschwiegen wurde. Das kann möglich sein, ebenso, daß bis zum Zeitpunkt X wirklich noch nichts gewesen war, und ein Bruch, oder abgebrochener Zahn, oder was auch immer, erst im neuen Zuhause passiert sein könnte.


    Wo siehst du unseren Fehler?

    Gerade, wenn ich Ausstellungsbesuche im Hinterkopf habe, würde ich beim Besuch tatsächlich auch den Hund genauer abtasten, gerade bei rassebekannten Problemen noch mal genauer drauf schauen, die Zähne kontrollieren und so weiter. Was halt auch bei der Ausstellung gemacht wird.

    Und nicht einfach so "die Katze im Sack kaufen" und darauf vertrauen, was andere so sagen, oder auf so einem Blatt steht, wird schon richtig sein.

    :ka:

    Ich finde es super wichtig das man gewissenhaft züchtet und da gehört auch dazu transparent zu sein.

    Ja. volle Zustimmung!

    Aber, sei mir jetzt nicht böse,

    wenn man dann noch den Hinweis (der von Dir selbst kam) lesen muß, daß dies nicht das erste Mal ist, daß Euch sowas passiert ist, dann finde ich diesen Einwand

    Und auch wenn man das nicht hören will, wenn einem das schon zum zweiten Mal passiert, vielleicht beim nächsten Welpenkauf mal wirklich in sich gehen, ob man nicht mit falschen Kriterien an die Sache rangeht, wenn man immer wieder auf solche Verkäufer reinfällt.

    schon zutreffend. :ka:


    Klar, es gibt auch schwarze Schafe in der Zucht!

    Ich würde nie was anders behaupten wollen, und für einen Laien ist dies auch schwer zu erkennen, wer alles dazu gehört. Papier, und nun die HPs im Netz, sind nun einmal geduldig! Schreiben kann man so vieles!

    Aber trotzdem - wenn man sich auf die Suche begibt, dann hält man doch seine Augen und Ohren offen, liest umso gründlicher nach, besonders zwischen den Zeilen, und wenn man eh schon selbst in der Ausstellungsbranche drin ist, hat man doch entsprechende Kontakte, die einem sogar bei Züchterwahl helfen können. :ka:

    Wenn ich mir das hier so anschaue

    Ich habe grade auch von ihrer eine Mail bekommen in dem sie mir mit ihrem Anwalt droht, sollte außerhalb des what App Chats Informationen über die Sache in Verbindungen mit ihrer Zucht raus getragen werden.

    klingt es einfach danach, als ob jemand da was vertuschen will. Das kommt natürlich nicht so seriös rüber.

    Klar, es ist ein Makel!

    Die Frage ist ja, woher kommt so eine Knickrute?

    Hat der Kleine sich mal irgendwann die Rute gebrochen, kann ja durchaus mal vorkommen, wurde dies nicht bemerkt und somit nicht behandelt.

    Oder ist das ein Gen-Defekt? Dann würde es bedeuten, daß entweder Mutterhündin, oder Paparüde, oder sogar beide Erbträger sind und dies dann an dem Nachwuchs weiter gegeben haben. Möglich wäre dann auch, daß es weitere Voll- oder gar Halbgeschwister geben könnten, die diesen Makel mit sich herumtragen.

    Eigentlich ein guter Grund, den Erbträger entweder aus der Zucht zu nehmen, oder gar bei der Verpaarung dreimal mehr darauf zu achten, das "richtige Gegenstück" zu nehmen.


    Daß Du sauer bist, kann ich gut verstehen!

    Immerhin hattest Du ja bestimmte Vorstellungen und auch Ziele mit dem Kleinen gehabt.

    Ausstellungen wirst Du jetzt wohl vergessen können.

    Wie weit, oder auf beiden Seiten nun genau, die Kommunikation "schief gelaufen" ist, kann ich nicht beurteilen und ich mag das auch nicht machen wollen. Das ist eine Sache zwischen Dir und der Züchterin, bzw. es geht dann nur über Eure Anwälte. Da halte ich mich ganz heraus.


    Eins kannst Du halt wirklich machen,

    feststellen lassen, wie alt diese Stelle ist (bei einem Bruch müßte dies möglich sein), und dann kann auch der "Fehler" besser benannt werden. Also, bei einem Welpen, den man selbst erst drei Tage hat wurde ein 4 Wochen alter Bruch festgestellt. Kommt das schwarz auf weiß von einem (unabhängigen) Experten, dann ist es egal, was die Züchterin, und der Zuchtwart sagen :ka:

    Und dann Dir selbst klar machen, was neben dieser ganzen emotionalen Schiene und Enttäuschung nun das eigentliche Ziel für Dich ist, und dann verfolgst Du dies.


    Wenn der Hund kein großes Problem mit der Knickrute und somit auch keine Schmerzen hat, umso besser!

    Der Rest ist dann halt eben die rechtliche Schiene, die auch eben hätte besser, korrekter verlaufen können.

    Heftig!

    Da gerade nun einmal langjährige Züchter es besser wissen (sollten), was erwünscht und was eben nicht geduldet wird.

    Und ich kenne es eigentlich auch eher so, daß gerade die Züchter stolz auf ihre Nachzuchten sind, wenn diese bei Ausstellungen auch gute Beurteilungen, oder gar gute Plätze belegen. Das ist ja praktisch schon eine "Krönung" für eine gute Zucht.

    Eigentlich sollte ja bei "Mangel an der Ware" (klingt ja bei einem Lebewesen immer so doof) Preisnachlaß geben.