Beiträge von SheltiePower

    Ich finde „ersetzen“ in dem Fall absolut nichts negatives.

    Da spielt die Gefühlslage auch noch eine große Rolle!

    Wenn nur nach "Platz frei, Ersatz her" definiert wird, mag das klappen. Kein Problem!
    Wenn man aber beim "Ersetzen" gleichzeitig das Gefühl hat, daß man den alten Hund "verrät", sein Andenken nicht "genug würdigt", dann fühlt man sich nicht in der Lage, einen neuen Hund um sich zu haben. Im schlimmsten Fall ist man sogar dem neuen Hund gegenüber unfair, weil dieser nicht genauso ist / sein kann, wie der andere, weil der halt einen komplett anderen Charakter hat. Denn ein neuer Hund wird immer schlechter im direkten Vergleich da stehen, egal, wie sehr der Hund sich bemüht, dem Halter recht zu machen.

    Deshalb kann ich das schon verstehen, wieso es einem schwer fällt, sich so schnell, oder wann auch immer, einen neuen Hund zu holen, auch wenn einem ein Leben ohne Hund total schwer fällt.

    Ich habe jetzt inzwischen den vierten Trico - Sheltie.
    Ich mag die Farbe, zugegeben, wobei bei den letzen beiden mir die Farbe egal gewesen waren. Trotzdem wurde es durch Zufall wieder Tricos.

    Und nein, bei mir ist nie das Gefühl entstanden, ich würde hier einen Hund "ersetzen". Dazu sind / waren alle vier total verschieden vom Charakter her.
    Aber mir war das auch vorher schon klar, daß ich keinen Hund "ersetzt" haben wollte, sondern einfach nur, weil ich doch wieder einen (zweiten) Hund gerne haben wollte. Das hatte bei mir überwogen.

    Wie andere Menschen das empfinden, liegt immer am Menschen selbst.

    Du kennst Dich selbst auch am besten. Wenn Du weißt, daß Du das Gefühl, Du würdest den Vorgänger "nur ersetzen" ganz stark ausgeprägt, und weißt auch, daß Du damit eventuell nicht klar kommen wirst, dann würde ich an Deiner Stelle lieber noch etwas warten wollen, oder halt komplett was anderes nehmen wollen, oder - nur mal so ein Gedanke, wenn das Tierheim in der Nähe ist - Du könntest für den möglichen neuen Hund erst einmal nur als Gassigänger anbieten. So lernst Du den Hund schon mal kennen, und merkst dann auch schnell, ob Dein negatives Gefühl überwiegt und dies dann für den Hund eher unfair werden könnte, oder ob es "wie Arsch auf Eimer" passen wird.

    Persönliche Vorlieben ist ja noch einmal eine andere Sache. :ka:

    Nur, wenn man schon so geboren wurde - dazu kann man ja gar nichts, das sind ja die Gene - dann sollte es zumindest in der eigene Familie nicht - egal ob bewußt, oder sogar unbewußt - das Gefühl vermittelt werden, daß dies "doof" ist, oder gar meinen, daß dies das Werk einer Hexe wäre, oder was auch immer. Diesen Part finde ich ganz schlimm!

    Ich auch!

    Ich wundere mich schon tatsächlich ein bißchen darüber, daß nur Milch empfohlen wird, wo doch ansonsten härtere Chemie vorgeschlagen wurde.

    Aber da war man sich wohl sicher genug gewesen, daß man kein (eigenes) Kleinkind schaden wollte.

    Und für die Kinder ja auch nicht schön, von der eigene Familie suggeriert bekommen, daß sie ja ein "Monster" sein müssen, nur wegen roter Haare.

    Ich hab aber nie gesagt, dass es böse Hunde sind?

    Das hat ja auch niemand, außer einer einzelnen Userin, geschrieben.

    :ka:


    Und liebe Eve2020, das habe ich schon überlegt, einfach seine Pflegestelle zu sein bis das passende Zuhause kommt.

    Traust Du Dir das denn zu? :???:
    Immerhin traust Du Dir selbst ja "so einen Hundetyp" nicht zu. Und daran wird sich ja auch nichts ändern. Pflegestelle ist noch einmal eine komplett andere Verantwortung. Immerhin muß ja auch hier der Hund "fertig gemacht und erzogen" werden, für die nächsten Besitzer.

    und wollte euren Rat.

    In welcher Hinsicht?

    Was in dem Hund steckt, können wir auch nur raten, mutmaßen.
    Leider ist es so, daß diese DNA Tests anscheinend auch nicht so wirklich aussagekräftig sein sollen. Wenn Du also drei verschiedene Anbieter für solche Test nehmen solltest, könnte es auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
    Und dann? Raten, welcher Test am besten klingt? Dann das nehmen, wo "der böse HSH" im Ergebnis nicht drin vorkommt und einfach das beste erhoffen?


    Am Ende mußt Du selbst wissen, was Du willst. Und was Du Dir zutraust. Oder halt eben auch nicht.
    Für den Hund ist es besser, die Entscheidung so früh wie möglich zu treffen.

    Willst Du ihn behalten, dann würde ich mir jetzt schon nach Trainer umschauen, die Erfahrungen eben mit solchen Hunden haben. Die können Dir viel besser helfen, vor allem live den Hund sehen und sofort etliches erklären und zeigen, wie man direkt am Anfang am besten damit umgeht.

    Tja, dann bleibt wirklich nichts anderes übrig, als den Hund wieder zurück zu geben.

    Wenn man "so was" nicht haben möchte, dann sollte man auch keine Hunde "per Prospekt", also übers Internet aus dem Ausland "bestellen" :ka:

    Will man, gerade als Anfänger, einen einfacheren Hund haben, informiert man sich, welche Rassen zu einem passen könnte und klappert die Tierheime vor Ort ab und sucht sich dort den passenden Hund aus.