Beiträge von flying-paws

    Kurze Frage zum Thema Ulmenrinde, die hier immer wieder empfohlen wird.

    Welche ist denn nun besser geeignet, wenn der Verdacht auf Sodbrennen besteht? Es gibt scheinbar europäische Arten, die gerbstoffreicher sind, aber weniger zur Schleimbildung neigen. Und die amerikanischen Arten, denen eine hohe Schleimbildung zugeschrieben wird. Dementsprechend gibt es Hersteller, die das eine oder das andere Ausgangsmaterial verwenden. Als Laie, auf der Suche nach "Ulmenrinde", so auf die Schnelle (und wenn ich das Kleingedruckte bzw. den Beipackzettel nicht lese), bekomme ich den Unterschied doch gar nicht mit.

    Ulmenrinde nutzt man eigentlich dafür vor dem Füttern mittels des Schleims einen Schutz über die Magenschleimhaut zu legen. Zum reinen Binden von Magensäure würde ich eher ein Antazidum empfehlen.

    Generell sind Gerbstoffe "gut" für den Magen, können aber bei zu hoher Dosis dann auch wieder Magenreizung auslösen ... ich selbst habe bisher nur die Produkte aus amerikanischen Arten genutzt. Ab wann es nicht mehr heilend, sondern reizend wird, dürfte auch individuell sein.

    Mittlerweile bin ich auf Caricol Gastro umgeschwenkt, weil das viel einfacher in der Handhabung ist und die Hunde es einfach so aufschlecken.

    Es gibt einen Weg, den Luna sich nun schon mehrere Male geweigert hat zu gehen. Einmal hatten wir dort sogar ein richtige Drama, weil wir auf einem Parkplatz in diesem Gebiet angehalten haben, und sie in KEINE Richtung gehen wollte. Das war, glaube ich der einzige Moment, wo ich wirklich am Verzweifeln war und sogar geheult habe (ich hatte zu der Zeit noch einen Ferienhund und wollte den beiden Hundis einen richtig schönen Waldspaziergang bieten). Aber auch bei drei oder vier anderen Gelegenheiten wollte sie in diesen einen Weg nicht einbiegen. Da ich in einem anderen Strang gelesen habe, dass manche/viele Hunde vor Dachsen Angst haben, gehe ich jetzt davon aus, dass dort Dachse wohnen, aber im Prinzip ist es ja wurscht, wovor sie Angst hat, wenn ich nicht sehe, was es ist (vor Schafen hatte sie anfangs auch Angst, das konnten wir aber zusammen relativ leicht überwinden).

    In jedem Fall, meine Fragen wären: wenn ein Hund Angst hat in eine bestimmte Richtung zu gehen, ihr aber dort hin müsst oder auch nur wollt - "zwingt" ihr den Hund dann? Ich bin tatsächlich ein ziemliches Weichei in der Erziehung und versuche mit so wenig Zwang wie möglich auszukommen, und es beschäftigt mich sehr, dass ich sie neulich wirklich zwingen musste, diesen Weg zu gehen. Hat sie daraus gelernt, dass ich ihre Ängste nicht ernst nehme und sie mir nicht vertrauen kann, oder aber dass ihr nichts schlimmes passiert ist und ich auf sie aufpasse?

    Ich denke nicht, dass ich damit "Schaden" angerichtet habe, aber mich würde interessieren, wie ihr in solchen Situationen handelt. "Der Mensch bestimmt immer, wo es lang geht" scheint mir nicht ganz zu der Philosophie zu passen, den Hund als eigenständiges Wesen mit eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten wahrzunehmen.

    Ich achte schon darauf, was meine Hunde mir sagen, aber bei meinen Sensibelchen könnte ich mir nicht leisten auf solche Sachen einzugehen, weil sie das sofort massiv ausbauen würden. Damit würden sie sich selbst das Leben zur Hölle machen, weil sie dann immer Bedenken hätten und drüber grübeln müssten, ob ihnen der Weg genehm ist oder nicht. Und sie hätten dann ratzfatz ein sehr eingeschränktes Leben. Daher bestimme ich das.

    Irgendwo im derzeitigen oder dem vorigen Junghundethread habe ich Mal das Drama um das Fahrstuhl fahren, dann auch wechselnde Untergründe und Schiebetüren mit Fleek beschrieben. Kurzum: Direkt die Technik "Augen zu und durch" zu nutzen, hätte uns viel Stress erspart.

    Meiner Erfahrung nach wäre es für Halter von Französischen Bulldoggen, die ich so kennengelernt habe, sinnvoll eine Begleithunderasse einzukreuzen, die das Jagdverhalten deutlich moderater macht. Wenn diese Hunde nämlich körperlich wieder funktionaler werden, würden Halter das Jagdverhalten gar nicht in den Griff bekommen und ich würde diesebezüglich auch mehr Beißvorfäller gegenüber anderen Hunden und Menschen sehen. Die Halter wollten oft keinen großen Erziehungs- und Managementaufwand betreiben. Was ja absolut legitim ist. Aber genau deshalb würde ich von Terrier-Einkreuzungen abraten. Aber mich fragt eh keiner ... denn ich würde die Rasse komplett einstampfen. |)

    Da Buddy derzeit nachts wieder häufiger Magenprobleme hat, hab ich nun Ulmenrindenpulver gekauft und daraus dieses Sirup gekocht.
    Laut Beschreibung des Herstellers, soll man es dann mit einer Spritze ins Maul geben, aber Buddy findet das sehr unangenehm.

    Deswegen ist es in Ordnung, dass Sirup mit Hüttenkäse zu verrühren oder verliert es dann die Wirkung?

    Probier mal Caricol Gastro. Das mögen viele Hunde gern und lecken es selbst auf.