Beiträge von flying-paws

    Rein interessehalber:

    Gebt ihr eure Hunde auch mal einfach dem Tierarzt mit und seid zB bei einer Spritze nicht dabei?

    Damit meine ich nicht in der Klinik, sondern für was alltägliches.

    War heute überrascht. Wir waren heute wegen Hanks Allergiespritze in der Praxis. Die Tierarzthelferin wollte mir dann den Hund abnehmen und hinter zum Spritzen nehmen. Ich meinte dann, dass ich lieber dabei wäre und er vermutlich in der Situation ungern mitgeht. Sie meinte dann, das vermerkt sie dann mal in seinen Unterlagen. Und wir sind dann wie immer in ein Behandlungszimmer.

    Diese Option wurde mir davor noch nicht in den USA oder Deutschland gegeben. Ich hatte schon mal eine Situation im Wartezimmer gesehen, wo der Hund übergeben wurde. Dachte mir aber nichts groß dabei.

    Ist das was amerikanisches oder macht man das in Deutschland auch?
    Macht es die Situation für manche Hunde vlt sogar leichter, wenn der Halter nicht dabei ist?

    Ob ich meine Hunde aus der Hand gebe, hängt davon ab welcher meiner Hunde das ist und was gemacht werden soll.

    Ich übe mit meinen Hunden Handling bzw. medizinische Behandlungen durchführen und das ist natürlich zu einem sehr großen Teil mit mir verknüpft. Ich bin diejenige, die sagt wie es gemacht wird, gebe meinem Hund aber auch Vertrauen und sage auch Stopp, wenn mein Hund noch nicht bereit ist. Das wissen meine Hunde und vertrauen mir. Daher gebe ich die nur aus der Hand, wenn es nicht anders geht.

    In großen Kliniken ist es oft so, dass Narkoseeinleitung ja gerne in einem Bereich gemacht wird, wo der Besitzer nicht hin darf. Dort sind die Geräte, das Fachpersonal etc ... Generell verstehe ich, wenn das so gemacht werden soll. Aber ich verweigere das, wenn ich keinen Hund habe, bei dem schon bei der Narkoseeinleitung eine Komplikation zu erwarten ist, weil ... siehe oben.

    Beim Röntgen darf ich bei meiner Haus-TA zum Glück immer mit, obwohl das rechtlich eigentlich heikel ist! In großen Kliniken wird es daher (an sich zu recht) verweigert. Bei einem meiner Hunde käme es aber ohne mich nicht in Frage, bei den anderen kann man das machen. Allerdings weise ich die Ärzte und TFAs an und erwarte, dass sie mir zuhören und das so umsetzen.

    Hier ein aktueller Artikel dazu: https://www.facebook.com/ralph.rueckert…7TgC4cn8ymyRi6l

    Ich trainiere immer mal, dass meine Hunde sich von einem Fremden wegführen und tragen lassen. Genau für so etwas.

    Wenn man im Notdienst in einer großen Klinik landet, kann es sein, dass man auch beim Ultraschall nicht dabei ist. Meine Aina wurde damals mehrfach mit ihrem kaputten Bein mitgenommen und den Orthopäden unter die Finger geschoben, wenn einer aus dem OP kam und kurz Zeit hatte. In den OP-Bereich durfte ich nicht - logisch. Wegen besonderer Umstände sollten da mehrere Fachleute draufschauen. Das war zwar stressig für den Hund, aber logistisch nicht anders machbar.

    Die Akkulaufzeit des Fressnapftrackers kann man erhöhen, wenn man ihn in den Ruhemodus schaltet und nicht die ganze Zeit live tracken lässt. Wie lange er dann halten würde, weiß ich nicht, aber sicher deutlich länger, als wenn man ihn durchlaufen lässt. (Der ist automatisch immer im Dauertracken, man muss ihn aktiv in den Ruhemodus schalten. Das ist beim Tractive wohl genau andersherum, wenn ich das richtig verstanden habe.)

    Mir hat er schon einige Male geholfen meine Senioren wiederzufinden, die mir im Dunkeln gerne mal verschwinden, wenn sie getrennte Richtungen einschlagen. Auch auf meiner Schafweide finde ich den Spitz damit recht zuverlässig.

    Mit Geflügel und Rindern kenne ich mich zu wenig aus. Ich wollte damit nur sagen, dass das im Verhaltensrepertoire von Schafen eher nicht vorkommt. Da ist es so, dass kranke Tiere bis zu einem gewissen Grad maximal unauffällig in der Herde leben und, wenn sie spüren, dass sie dem Tode näher sind als dem Leben, aktiv aus der Herde herausgehen und sich einzeln versuchen irgendwo zu verstecken.