Beiträge von flying-paws

    Ich bin auch sicher, wenn's erstmal darum geht, das Ding zu suchen und mir zu bringen wird sie Feuer und Flamme sein. Aber das weiß sie ja noch nicht. Im Moment glaubt sie ja, ihre Aufgabe soll sein, dass sie das Ding im Maul hält. Und das findet sie Anschriften recht öde. 🙈

    Deswegen war mein Ansatz zuerst, dass ich den Aufbau irgendwie ansprechender gestalten könnte. Aber da hab ich gerade wenige Ideen.

    Tatsächlich mache ich das mit den eigenen und auch vielen Kundehunden etwas "unorthodox" sage ich mal. Die Retriever-Fraktion würde da vermutlich die Krise bekommen, wenn sie mir zuschaut. Da die Leute, die zu mir ins Training kommen "bloß" Beschäftigung wollen, greife ich auf, womit man den Hund zu packen bekommt. Viele haben so gut wie keine genetische Veranlagung zum Apportieren. Ich habe vor vielen Jahren geglaubt, man müsse erst mühsam das Abgeben, Halten, Tragen, Aufnehmen ... ordentlich trainiert haben bevor man überhaupt richtig loslegen kann. Mittlerweile mache ich es bei solchen Hunden genau andersherum. Ich habe mit meiner Fleek zum Beispiel schon Freiverlorensuche gemacht als sie null apportieren konnte. Ich habe sie gefeiert, wenn sie am Dummy geschnuppert hat, bin hin, habe ein Spiel mit ihr gemacht inkl. Zerren, Werfen und so ... Parallel habe ich mit freiem Formen in einem Tricktrainingskontext jede Maulaktion am Dummy belohnt.

    Ich trainiere einmal die Woche im Kontext meines eigenen Kurses, dazwischen gar nicht, weil wir so viel anderes haben. Manchmal fällt der Kurs sogar noch aus. Würde ich das noch zwei, drei Mal die Woche machen, wären wir schneller. Ich habe von dem Punkt, den ich oben nannte rausgearbeitet, dass sie jetzt mit dem Dummy zu ca. 60 bis 70% im wilden Galopp auf mich zu brettert. Abgabe in die Hand ist mir immer noch wurscht, wenn sie dabei ist, gibt's noch bessere Belohnung, aber sie ist kein Muss. Den Punkt werde ich erst aufgreifen, wenn sie mit mindestens 90% im Galopp angebrettert kommt. Dazwischen gab es natürlich noch zig andere Schritte wie Dummy beim Auffinden anlecken, Dummy beim Auffinden kurz ins Maul nehmen, Dummy ins Maul nehmen und einen Schritt in meine Richtung etc ...

    Jetzt könnte man sagen: Jo, ist ja auch Hinformen und unterscheidet sich nicht vom anderen Aufbau. Doch, tut es für die Hunde sehr, weil ich sie schon zu Suchen, Voraus und auf Markierungen schicke, es also schon viel "Spaß" mit Fläche absuchen, Beobachten, rennen können etc. enthält. Das gerade Vorauslaufen auf kurze Strecke ins Blinde konnte sie schon bevor sie den Dummy in meine Richtung tragen konnte, weil sie das unheimlich schnell verstanden hatte.

    Also nur Mut da mal rumzuprobieren. Viele Wege führen nach Rom!

    (Ich habe übrigens auch Leute mit Retrievern, die richtig zu Prüfungen beim DRC gehen. Ich weiß also durchaus was das Ziel ist und wie man auch einen solchen Hund aufbaut.)

    Ich mache das Futter für meine Hunde seit 25 Jahren selbst. Ich habe damit auch schon einige Welpen großgezogen. Unverträglichkeiten hat keiner meiner Hunde. Die vertragen echt alles. Meine Hunde bekommen das Fleisch meist roh, weil ich im Grunde immer Knochen mit drin habe.

    Der, für den ich derzeit koche, hat aufgrund von Schmerzmitteln einen entzündeten Magen und Nierenprobleme. Er ist jetzt 13 Jahre alt. Generell verträgt er aber alles an Futter.

    Hast du dich beim Welpen nach irgendwelchen Vorgaben orientiert oder so nach Gefühl?

    Ich habe es nach dem Buch Ernährung des Hundes von Prof. Dr. med. vet. Jürgen Zentek durchgerechnet.

    Ich habe an sich einen rabenschwarzen Humor, aber ich finde die Verhohnepiepelung des Themas angesichts der Schwere der Beißvorfälle, die in diesem Thread diskutiert werden, komplett daneben.

    Hallo,

    habt ihr für eure Hunde schon im Welpenalter gekocht oder erst aufgrund von Unverträglichkeiten im Erwachsenenalter damit angefangen?

    Ich mache das Futter für meine Hunde seit 25 Jahren selbst. Ich habe damit auch schon einige Welpen großgezogen. Unverträglichkeiten hat keiner meiner Hunde. Die vertragen echt alles. Meine Hunde bekommen das Fleisch meist roh, weil ich im Grunde immer Knochen mit drin habe.

    Der, für den ich derzeit koche, hat aufgrund von Schmerzmitteln einen entzündeten Magen und Nierenprobleme. Er ist jetzt 13 Jahre alt. Generell verträgt er aber alles an Futter.

    Ich könnte heulen, ich habe gerade gesehen, dass der Bauer alle Holunderbüsche am Waldrand mit dem Trecker zerstört hat, nicht versehentlich, sondern absichtlich in den Wald geschoben und entwurzelt. Zwischen Waldrand und seinem Feld ist ein breiter Feldweg, hätte also gar nicht sein müssen, Holunder wird doch gar nicht so breit und hoch, dass er sein Feld beschattet. Das sieht eher nach Zerstörungswut oder Langeweile aus. Ich habe am Holunder immer die Blüten und Mu-Err-Pilze gesammelt, stattdessen wird da jetzt nur noch Brombeergestrüpp wuchern. Warum macht man sowas? Die ca. 50 Büsche waren uralt, das ist doch total schade. Der Wald gehört ihm auch gar nicht, aber der Waldbesitzer ist ein Graf, der momentan gar nicht in der Nähe wohnt.

    Ich vermute, dass die KI bei den Satellitenbildern rumgemotzt hat. Die guckt nämlich nur von oben drauf und dann sind Büsche, die ins Feld ragen ein Problem. Das Problem habe ich nämlich auf meinen Flächen auch ... und da kommen schnell mal einige Euro zusammen. (Ich habe teilweise große Bäume auf den Flächen, unter denen meine Schafe natürlich auch grasen können. Laut KI aber eben nicht, weil von oben ist da nur Baum und keine Wiese. Es ist sooooooooo nervig.)