Beiträge von flying-paws

    Sie froh, wenn Du vielen läufigen Hündinnen begegnest - das sind alles Übungssituationen! Je häfuger, desto besser.

    Wenn man seinen Rüden auch in Anwesenheit läufiger Hündinnen unter Kontrolle haben möchte, dann muss man genau das üben.

    Meine potenten Rüden gehen sogar mit läufigen Hündinnen spazieren (meine eigenen und fremden). Ich nutze das zum Trainieren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Habt ihr die BH oder habt ihr vor, sie zu machen?
    Mit zwei Hunden habe ich sie bereits gemacht, mit zweien peile ich sie gerade an.

    Wie weit seit ihr?
    Bei Cooma fehlt mir nur noch das Abrufen mit Vorsitzen. Achja, und das Verlängern der Intervalle bis zur Belohnung. Aber wir haben noch bis zum Sommer Zeit.
    Lisko kann bisher nur die Grundstellung halbwegs, ein noch "unschönes" Fussgehen, weil er dauernd vorprellt und ein bisschen Sitz. Noch nichts aus der Bewegung, kein Platz, kein Vorsitzen beim Rufen.

    Gab es bei der Prüfung Probleme bzw. beim Training?

    Bei meinem Bobby ist mir damals der Hund in der Ablage dazwischengerannt beim Abrufen...
    Chill war bei ihrer BH in der Standhitze und ist dauernd mit dem Arsch in Richtung der Hündin in der Ablage gelaufen :roll: Auch aus der Ablage ist sie einmal aufgestanden, um ihren Hintern anzubieten als die andere vorbeikam... :pfeif: Sie hat trotzdem bestanden.

    Probleme beim Training haben wir nicht wirklich. Liskos Hibbeligkeit geht mir ein bisschen auf den Keks, aber das ist ja alles trainierbar.

    Habt ihr die BH beim ersten Anlauf geschafft?
    Ja.

    Wie habt ihr abgeschnitten?
    Punkte? Weiß ich nicht mehr...

    Viele Grüße
    Corinna

    Das "Leid" für die Besitzer sehe ich ehrlich gesagt weniger... ich finde es für die Hunde unfair, wenn sie zeitlebens Müssen (weil ihr Instinkt es ihnen vorschreibt) und nie dürfen.

    Es gibt Hunderassen, die relativ leicht zufrieden zu stellen sind, weil sie die absoluten Spezialisten waren und sich der Instinkt durch die Showzucht leicht zurückdrängen ließ bzw. es sich um ein Verhalten handelt, dass der Hund ungestört ausleben kann.

    Bewachen z.B. ist ein Instinkt, den ein Hund recht leicht ausleben kann, solange der nicht sehr massiv herausgezüchtet wurde (wie bei Herdenschutzhunden). Die klassischen Hofhunde aus unseren Breitengeraden sind dagegen recht leicht zufrieden zu stellen in dieser Hinsicht.

    Genauso wie es unter den Hüthunden eine Menge gibt, die eh schon immer mehrere Aufgabengebiete abdeckten und daher gar nicht die "Megafachidioten" sind. Man betrachte sich heute z.B. mal den Collie oder Bearded Collie. Das sind gut zu haltende Hunde, die zur Arbeit am Vieh eh kaum noch fähig sind. Viele Aussies auch nicht, da wird aber der Wachinstinkt von vielen Käufern arg unterschätzt und durch die kurze Zuchtgeschichte in diese Richtung ist da alles noch kaum gefestigt.

    Und beim Jagdhund ist für mich immer noch ein "guter" Familienhund ein Golden Retriever aus nicht jagdlicher Zucht. Da gibt es mittlerweile Linien, die sind sehr gefestigt darin, dass man keine "Jagdsau" bekommt.

    Ansonsten kann man sich ja immer noch ruhigen Gewissens unter den Begleithunden umschauen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Mmh, ehrlich gesagt ist mir schleierhaft was Du mit diesen Übungen erreichen möchtest. Und ich denke, Deinem Hund auch.

    Beschreib ihn doch mal in seinem Verhalten gegenüber Deinen Hunden, gegenüber Euch, fremden Menschen, im Alltag...

    Viele Grüße
    Corinna

    Also ich kenne hauptsächlich die Beagle, die von ihren Besitzern zeitlebens an der Leine geführt werden und jede Chance nutzen abzuhauen, sobald der Strick mal gelöst wird...

    Oder die Version Beagle(Besitzer), wo der Hund immer mal wieder Jagdausflüge macht, mit denen sich der Besitzer arrangiert hat...

    Golden Retriever aus Showzucht halte ich schon für familientauglich. Oftmals leben die ihren nur noch teilweise vorhandenen Apportierinstinkt ja nebenher aus, indem sie immer mal Dinge rumtragen. Das stört keinen und ist auch für unerfahrene Hundebesitzer nicht störend.

    Der Trend zum Jagdhund hat in meinen Augen zwei ganz wichtige Punkte:
    1. Das häufig anzutreffende aggressionslose Wesen der gut bekannten Jagdhunderassen (Dackel, Terrier, DD etc. mal ausgenommen).
    2. Das Aussehen (deckt sich ja hier mit den Hütehunden)

    Terrier werden meist wegen ihrer Größe ausgewählt, meiner Erfahrung nach.

    Den einzigen Jagdhund, den ich mir zulegen würde wäre ein Labrador Retriever aus Arbeitslinie. Dann aber auch mit der passenden Arbeit.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ich muss zu meiner schande gestehen, das ich vorher noch nie von dem Entlebucher Sennenhund gehört hab. Hab dann eben erstmal im Rasselexikon vom VDH nachgeschaut und was ich so gelesen hab, gefällt mir ganz gut. Bloss bei einem Punkt bin ich mir ziemlich unsicher....da steht: "....gegenüber Fremden leicht misstrauisch; unbestechlicher Wächter...".
    Muss man da auf irgendwas achten, zB. wegen Besuch (allein schon wegen den Kindern wird es ja oft Besuch im Haus geben) oder so? Wie sieht so ein Wachinstinkt aus, "fällt" er alles an was sich irgendwie richtung Haus nähert?

    Es ist ganz sicher keine Schande, wenn man den Entlebucher Sennenhund nicht kennt ;)

    Wächter bewachen - instinktiv. Diese Hunde muss man immer unter Kontrolle halten, wenn man Besuch hat. Ich würde einer Familie mit Kindern nicht zu einem solchen Hund raten, weil ein Wachhund eben nicht nur so tut als ob, sondern im Zweifel eigentständig entscheidet und auch handelt - so wie es jahrhundertlang angezüchtet wurde ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Dass Du Dir Gedanken wegen des Jagdtriebs machst, finde ich gut :gut:

    Du solltest dann auch noch überlegen, ob Du einen Hund haben möchtest, der Wachinstinkt mitbringt oder nicht.

    Du schreibst ja, dass Dein Mann den Hund dann auch mit zur Arbeit nehmen könnte. Da wäre es z.B. schon überlegenswert, ob es besser eine Rasse ist, die prinzipiell nicht so "fremdelt".

    Auch wäre es da gut einen Hund zu nehmen, der nicht so sehr Einzelgänger ist.

    Klar kann man das alles durch Erziehung beeinflussen und lenken, aber es ist immer angenehmer und einfacher, wenn man sich gleich den "passenderen" Hund aussucht.

    Viele Grüße
    Corinna