Beiträge von flying-paws

    Ich grübele gerade, warum sich so viele von der Eingangsfrage getriggert fühlen. Und vermute, dass es sich um Frust handeln muss. Ich lese Enttäuschung auf beiden Seiten heraus. Einmal Hundehalter, die vermutlich mit nicht ausreichend ausgebildeten Trainern zu tun hatten und daher frustriert und enttäuscht sind und andere, die versucht haben als Trainer zu arbeiten und ebenfalls frustriert und enttäuscht sind. Da ist ja erst Mal nichts gegen einzuwenden, wenn das doch bitte sachlich formuliert wird.

    Ich komme mir hier ehrlich gesagt gerade vor wie auf einem Schulhof, auf dem man sich zusammenrottet um jemanden zu mobben, einfach, weil's gerade dem eigenen Bedürfnis dient.

    Das verwechseln dann auch durchaus manche Prüfer bei den Ämtern (anscheinend). Der 11er ist Teil des Tierschutzgesetztes, verlangt aber doch auch Kenntnisse, die über "tierschutzwidrig oder nicht" hinausgehen.

    Um etwas korrekt einschätzen zu können, muss derjenige natürlich sachkundig sein. Da geht es ja um weitaus mehr als "nicht auf den Hund schlagen".

    Und ja, das kochen die Ämter ihre eigene Suppe. Weil die Verordnung eben sehr offen gehalten ist. Hier scheint ja klar zu sein, was verlangt wird.

    Ich kann Dir sagen, wenn Du alte Hunde hast, lernst Du das Thema noch mal ganz anders kennen. Die tun's einfach dann, wenn's ihnen einfällt. :lol:

    Nein. Nein. Nein. Ich will nicht daran denken, dass auch Sam alt werden wird. Allein die Menge an Output bei diesem grossen Hund, in einer Wohnung,,ohne Garten ...... dann und dort, wo es ihm einfällt? Nein.

    Ich muss das sofort wieder aus meinem Kopf kriegen. :hilfe:

    Immerhin bekommt man dann sofort mit, wenn was nicht stimmt und weiß auch, warum "kickable" Kot nicht nur gesundheitlich sinnvoll ist.

    Grüße aus der Seniorenresidenz. Man härtet ab mit der Zeit, kann ich Dir sagen. :nerd_face:

    Ich drösel das mal auseinander. Ich lese hier, dass jemand den Weg gehen möchte Hundetrainer zu werden. Daran kann ich nichts Verwerfliches finden.

    Nun braucht es die Erlaubnis nach Paragraph 11 vom Veterinäramt. (Die Erlaubnis ist keine Qualitätsüberprüfung, sondern soll lediglich sicher stellen, dass beim Training keine tierschutzwidrigen Dinge passieren - das verwechseln ja manche.) Diese kann man unterschiedlich erlangen. Entweder legt man eine Ausbildung vor, die das Amt direkt anerkennt und durchwinkt. Welche dazu gehören, bestimmt das Amt selbst. Oder man macht die Prüfung direkt beim Amt. Da beide Wege rechtlich in Ordnung sind, gibt es nichts daran zu meckern, wenn man den einen oder den anderen wählt.

    Der zweite Teil ist die eigene Ausbildung bevor man sich vor den Kunden stellt. Das ist hier der Stein des Anstoßes. Ich habe aus dem Eingangsbeitrag nicht mal herauslesen können welcher Bereich das überhaupt werden soll - es gibt ja so viele Teilbereiche im Hundetraining. Keiner kann alle bedienen und muss es auch überhaupt nicht. Wie man sich in dem Bereich ausbilden lässt, den man gewählt hat, steht wieder auf einem anderen Blatt. Da führen viele Wege nach Rom. Nach diesen Wegen wurde aber im Eingangsbeitrag gar nicht gefragt, wenn ich das richtig verstehe.

    Man kann die da auch (ver)ziehen. Ich mache das Angebot, nimmt der Hund es nicht, Pech. Dann geht es zügig wieder heim.

    Meine mittlerweile verstorbene Gassihündin hat bei ihrem Frauchen ein Riesengeschiss um ihr Geschäft gemacht. Das hat sie natürlich bei mir auch probiert, ich bin darauf, allerdings nicht eingegangen. Sie konnte das fortan ganz wunderbar unterscheiden, wen sie an der Leine hatte. Bei mir hat sie ihre Geschäfte sofort und ohne Gedöns erledigt. Bei Frauchen blieb es immer ein Affentanz.

    Natürlich ist es gerade bei Rüden wichtig, dass sie auch ihrem Bedürfnis zu markieren ausreichend nachgehen können. Aber das muss nicht immer und überall sein. Das bekommt er ja tagsüber.

    Hast du schon mal ausprobiert, dich in einem professionellen Laufladen beraten zu lassen? Das ist für mich immer der Plan B. Die haben dort auch Walkingschuhe. Das könnte etwas für dich sein, und wenn da wirklich Fachleute sitzen, bekommst du auch die richtigen Schuhe für deine Probleme. Damit bin ich bisher gut gefahren, und die Schuhe haben auch relativ lange gehalten.

    PS: Ich bin auch in einem Alter, in dem der Körper nicht mehr so funktioniert. Um nicht zu sagen, ich habe eine wirklich massive Gangbildproblematik.

    Es gibt Hundetypen, da kann man den einfach drauf machen und dann ist es normal. Aber das weiß man vor allem als Anfänger nicht. Der sicherere Weg ist es immer den Maulkorb schrittweise über Belohnung auf zu trainieren. Das hat überhaupt nichts mit Tamtam machen zu tun, wenn man das korrekt macht.

    Noch eine Geschichte zu "früher war alles besser". Ich hatte mal Jack Wolfskin Schuhe, die waren top. Ich weiß gar nicht wie lange ich die genutzt habe. Letztendlich waren sie obenrum noch total in Ordnung, aber ich hatte nach zig Jahren die Sohle abgelaufen. Ich Depp habe sie weggeworfen und nach einem Nachfolger gesucht. Der war nach einem Jahr hin. Hätte ich die mal neu besohlen lassen. Ich ärgere mich heute noch.

    Baak Dogwalker hielten bei mir so einigermaßen. Und Bundeswehrstiefel. Aber wie früher ist nix mehr.

    Mittlerweile laufe ich wegen meiner Fußprobleme (ich müsste auch Einlegesohlen tragen) nur noch in Crocs und Barfußschuhen/-gummistiefeln.