Beiträge von flying-paws

    Klingt gut. Mir ist es immer wichtig, dass die Hunde draußen stressfrei mit Reizen umgehen können und sich an der Leine wohlfühlen. Auto als Bett finde ich auch superwertvoll. Das eröffnet einem so viele Möglichkeiten.

    Rückruf übe ich sehr rudimentär. Ich muss immer mal dran denken, den nicht komplett zu vergessen.

    Handling mache ich auch viel, also wirklich richtig bis zu medizinischen Sachen. Irgendwo hatte ich hier mal eine Liste dazu gepostet.

    Daheim gibt es im Grunde nur die Regel, dass keine Sozialpartner drangsaliert werden.

    Das denke ich auch.

    Kleinschrittig auftrainieren wird bei einem Hund den es eh nicht interessiert, keinen Schaden anrichten. Aber bei einem den es interessiert reicht einmal „drauf und fertig“ um eine negative Verknüpfung zu erschaffen.

    Oder du schaffst es mit kleinschrittig nen eh schon skeptischen Hund davon zu überzeugen dass das gruselig sein muss..

    Ich werde nie vergessen wie ich Samu einmal in der welpenstunde mithatte weil Smudo nicht fit war und ich ihm eine Bürste vorstellen sollte.

    Es hat 2 Minuten gedauert um ihn davon zu überzeugen dass das ding superschlimm ist weil das muss es sein wenn ich so ein Tamtam mache. Bürste genommen, drüber gestrichen und alles war wieder gut.

    Danke für das Beispiel wie man Training mit Tamtam gestaltet. Genau das habe ich ja ausgeschlossen.

    Naja, Du hast ein Lebenskonzept für Deinen Hund erarbeitet, das sehr ortsgebunden ist. Nun ist es so.

    Für viele Hunde ist der Urlaub ihrer Menschen Stress. Hunde mögen Routine und gleichbleibende Abläufe. Alte Hunde noch viel mehr.

    Ist halt die Frage, ob Du Dein Bedürfnis nach Urlaub für den Hund zurückstecken möchtest oder nicht. Und das sage ich total wertfrei.

    Schade dass die Bereitschaft einer Person zu helfen die nicht die finanziellen mittel hat einen teuren kurs zu besuchen und viel Herzblut in das Selbststudium steckt hier so gering ist. Ich finde die Kommunikation sehr unsympathisch..

    Wenn schon die finanziellen Mittel für die Ausbildung nicht vorhanden sind, wie soll das dann danach erst werden?

    Ist euch klar, was das alles bedeutet? So als Selbstständiger quasi. Private Krankenversicherung, der ganze Steuerkram, Versicherungen gerade bei dem Berufsfeld (nen Trainer brauchen ja eher nicht die süßen Friede-Freude-Eierkuchen Hunde, sondern eher Fälle wie 'Hund „zwickt“ Kind', 'Hund heult sich die Seele aus dem Leib beim Alleine bleiben' oder 'Schatzi hat schon drei Hunde totgebissen und muss jetzt für den Wesenstest vorbereitet werden') usw.

    Das ist nicht „du gehst bisschen mit Hundehaltern spazieren, laberst irgendwelchen Müll und kassierst dafür 100€/Stunde“.

    Ich kenne viele Hundetrainer, die nicht in der Verhaltensberatung tätig sind. Und auch nicht mit ihren Kunden Gassi gehen.

    flying-paws und ich grüble gerade, weshalb ausgerechnet Du, die sich regelmässig (und absolut zu Recht) darüber nervt, dass sich Hinz und Kunz ohne fundierte Ausbildung Hundetrainer nennt, es hier offensichtlich total ok findet, wenn hier jemand aktiv nach einer Abkürzung in der Ausbildung zum Hundetrainer sucht. Und dann pampig wird, wenn die (zumindest in der Mehrzahl) nett, wohlwollend und konstruktiv formulierten Antworten nicht wunschgemäss ausfallen und es Links mit Prüfungsantworten u.ä. regnet.

    Ich lese hier nichts davon, dass jemand eine Abkürzung sucht. Aber vielleicht habe ich da Schmand auf der Brille. Ich kenne naturgemäß viele Hundetrainer. Echt viele. Und ich muss sagen: Es sind nicht zwangsläufig die mit schicker Ausbildung, die wirklich was können. Es gibt nach wie vor keine staatlich anerkannte Ausbildung. Dementsprechend tummelt sich viel Angebot auf diesem Markt. Gutes und schlechtes. Daher ist es zu einfach zu sagen: "Mach eine Ausbildung." Denn, greift man da ins Klo, jo ... dann ... kann man immer noch nix wirklich. Aber es kann auch funktionieren.

    Am Ende steht immer die Frage, wie gut jemand lernt, wie offen er ist und wie sehr er sich reinhängt. Da habe ich schon alles erlebt. Richtig gute Trainer ohne irgendeine Ausbildung dahinter wie solche mit. Und umgekehrt.

    Ja, ich rege mich darüber auf, wenn Trainer nix können. Aber das können sie ja ändern. Und hier geht der Weg erst los.

    Im Übrigen bin ich auch eine "Selbstlernerin". Ja, ich bin Hundefachwirtin. Aber ehrlich: Die meiste Zeit saß ich dort und habe Däumchen gedreht, weil ich das alles schon konnte und wusste. (Beim betriebswirtschaftlichen Teil habe ich noch einiges gelernt - vor allem, dass ich einen Steuerberater nehme. Und Marketing war interessant. Aber auch erst ab dann, als unser Dozent krank wurde und ein neuer kam. Glück gehabt. =):lol:)