Beiträge von flying-paws

    Ok. Danke für eure Antworten!

    Ja, ich packe sein Spielzeug immer wieder weg, er hat es nicht ständig zur Verfügung, nur wenn und so lange ich es ihm gebe und überlasse. Er ist eh nicht so der Spielen-Hund. Mal dem Ball nachspringen, auf dem Ball oder dem Seil rumkauen, dann interessiert es ihn nicht mehr. So lange es ihn aber interessiert, verteidigt er es energisch.

    Da stellt sich die Frage, ob ihm Spielzeuge überhaupt gut tun. Wenn ich das richtig verstehe, spielt er damit ja nicht, sondern kommt eher in Stress deshalb. Spielen ist aber eine lockere und entspannte Handlung.

    Ich mag ja Leinen in der Zeit auch ziemlich gern. =)

    Wobei das kein Plädoyer für keine Erziehung ist. Aber, dass ein junger Hund, der gerade das ganze Leben entdeckt, genau dieses viel spannende findet als mich, finde ich völlig normal und macht mir überhaupt keine Sorgen. Natürlich schule ich ihn darin, wie er zukünftig damit umgehen soll. Aber, ich begebe mich dafür nicht absichtlich in Situationen mit dem Hund, denen er noch nicht gewachsen ist und sich daher natürlich für die Reize entscheidet.

    Ggf. ist das mein Problem: Meine Hündin hört (m.E.) prima in Standardsituationen. Aber halt nicht bei "Neuheiten" bzw. ungewohnten Umgebungen. Aber irgendwie muss ich doch Neues/Ugewohntes trainieren, um in einen "Regelmodus" zu kommen?

    Hilf mir eben noch Mal auf die Sprünge ... Alter, Lebensumfeld, Rasse?

    Ich mag ja Leinen in der Zeit auch ziemlich gern. =)

    Wobei das kein Plädoyer für keine Erziehung ist. Aber, dass ein junger Hund, der gerade das ganze Leben entdeckt, genau dieses viel spannende findet als mich, finde ich völlig normal und macht mir überhaupt keine Sorgen. Natürlich schule ich ihn darin, wie er zukünftig damit umgehen soll. Aber, ich begebe mich dafür nicht absichtlich in Situationen mit dem Hund, denen er noch nicht gewachsen ist und sich daher natürlich für die Reize entscheidet.

    Ich denke, das Problem liegt in eurem Miteinander, wenn ihr zusammen im gleichen Raum seid. Da wird letztendlich die Basis für das Alleinbleiben gelegt. Nämlich an dem Punkt, in dem der Mensch seinen Individualbereich gegenüber dem Hund verwaltet. (Und natürlich auch den des Hundes respektiert .) Und das geschieht in erster Linie im direkten Miteinander. Wenn da schon etwas schief läuft, dann setzt sich das eben fort.

    Ich treffe ja bewusst beim Gassi am liebsten gar keinen. Oft gelingt das, meist sind es so zwei bis drei Begegnungen. Aber ich staune immer wieder über meine Hunde, wenn ich mal in Speckgürteln von Großstädten gehen muss. Die tun dann so als wäre das alles die total Routine für sie. Klar, die können auch in der Einsamkeit gesittet an Menschen und Hunden vorbeigehen, aber wenn sie damit zugeballert werden, interessieren sie die anderen noch weniger. Die laufen dann auch ohne Leine einfach ignorant an allen Menschen vorbei. Bei Hunden nehme ich sie natürlich ran bzw. leine wegen der Außenwirkung an. Was allerdings nicht geht sind so Orte, wo unerzogene Hunde freilaufend herumrennen, die in uns reinballern. Dann sind sie ganz schnell auf im Abwehrmodus. Aber man merkt ihnen im Nachgang dann schon an, dass sie von den vielen Eindrücken deutlich müder sind als bei unseren "öden" Runden daheim.