Beiträge von flying-paws

    Ich habe schon ein paar Hunde durch Wesenstests gebracht, die wirklich gefährlich waren und sich dort ganz fluffig zeigten. (Training und Kontext machen es möglich.)

    Daher würde ich mir das in solchen Fällen direkt mal sparen vom Prozedere her. Für mich gehört so ein Hund nie wieder in private Hände.

    Wurdest Du darüber nicht aufgeklärt? Ja, die ersten Tage stehen die gerne neben sich bis der Körper sich daran gewöhnt hat.

    Meiner Erfahrung nach sind all solche Tricks die Mühe nicht wert. Die Hunde verstehen den Kontext ratzfatz und lernen zu unterscheiden. Gerade die echten Jäger lachen einen nach zwei, drei Ausführungen quasi aus mit diesen "müden" Versuchen ...

    Kommt drauf an, was man trainieren möchte, denke ich. Reizangel, Ball werfen und Co sind ja alles Impulse, bei dem sich der Hund in relativer Nähe befindet. Das klappt mittlerweile gut.

    Ich möchte gerne etwas, was einen Bewegungsreiz weiter weg, nicht verbunden mit mir, auslöst. Junior findet gerade alles, was sich bewegt, spannend. Alternativ bräuchte ich jemanden, der plötzlich mit dem Lieblingsspieli aus dem Busch springt. Oder irgendwas anders, wo ich ihm dann sagen kann "Lass das!"

    Wie gesagt: Reizangeln und Ball bleibt er mittlerweile cool.

    Was schlägst du denn vor, wenn ich gern was in Richtung "Next Level" möchte?

    Ja, genau das habe ich früher mit viel Aufwand in verschiedenen Varianten mit Kunden gemacht. Der Hund versteht es ganz schnell. Auch die Menschen sind in echt anders als bei gestellten Situationen. Mittlerweile rate ich dazu einfach das echte Leben mit all seinen Reizen zu nutzen.

    Was ich gestellt ab und an mal mache: Plötzlich einen Ball von hinten am Hund vorbeirollen bzw- schießen mitten im Gassi. Oder mal, wenn der Hund es nicht mitbekommt, was neben ihn ins Gebüsch zu werfen, um das Geräusch zu simulieren, dass was aufspringt und losrennt. Damit kann die Erwartungshaltung, etwas entzerren, dass tatsächlich immer was rennt, wenn Geräusche sind.

    Meine Crocs sind in der Welpenzeit immer auf Achse irgendwo. Ohne mich. =)

    An alle Erst-Welpen-Besitzer: Macht mal einen Blick in die Zukunft. Wenn ihr irgendwann an all die Sachen zurückdenkt, die die Zwerge gemacht haben, werdet ihr schmunzeln. Es wäre auch zu seltsam, wenn sie keinen Mist gebaut hätten. MIR würde dann echt was fehlen. Ich denke immer lächelnd an diese Dinge zurück. Was für lustige Ideen die hatten. Ja, manches ist wegen der Welpen kaputt gegangen. Manchmal auch Dinge, die mir etwas Herzschmerz bereitet haben. Aber am Ende sind es doch nur Gegenstände. Und der Hund ist dieses kleine Lebewesen, der sich in unserer oft hundeunfreundlichen Welt zurecht finden müssen. Und das machen sie die meiste Zeit doch einfach großartig!

    Wenn meine da stundenlang auf der Weide gedaddelt haben, gehe ich auch gar nicht mehr.

    Ich finde es ja schon immer faszinierend wie verschiedene Leute verschiedene Runden definieren.

    Meine kleine Runde geht so etwa eine bis anderthalb Stunden, meine mittlere sind etwa 2 Stunden und die große Runde. Alles so zwischen drei und vier Stunden. Alles darüber ist dann schon wandern.

    Wie viele Kilometer das genau sind, jeweils kann ich nicht sagen. Ich laufe halt im schneckentempo, damit alle auf ihre Kosten kommen und nach eigenem Gusto ihr Tempo wählen können und jeder Zeit zum schnüffeln hat. Ich komme so im Durchschnitt in der Woche auf etwa 10 km am Tag.

    Das müsste man bei jedem genauer definieren: Spazierengehen ist für mich per Definition vorwärtslaufen. Beschäftigung ist rechnerisch bei mir nicht drin, die kommt an anderen Stellen obendrauf. Es ist auch nicht drin, wenn ich z. B. Zäune bei den Schafen stecke und die Hunde auf der Fläche herumdaddeln dürfen etc ... daher sollte man bei Vergleichen genauer hinschauen, denke ich.