Hecheln, nach hinten gezogene Maulspalte, Ohren steil nach hinten, hektischer Blickwechsel zwischen den Hunden und dem Mensch, alle Muskeln angespannt, geducktes Laufen - "Schleichgang", zwischendurch die "Frage", ob man denn gehen könnte mit nach außen gewendetten Kopf, beim Anfassen natürlich noch Steigerung mit Augen zukneifen, Vorderpfote heben, wedeln etc ...
Am Auffälligsten ist hier das immer wieder hektische schauen Richtung Mensch. Der Hund weiß, dass es Ärger gibt, wenn er da nicht nebenher läuft.
Klar, kann man einen Hund auch mal über Deckeln bzw. auftrainierte Strafmaßnahmen runterregeln, damit man mal eben durch Situationen durchkommt. Für mich wäre das allerdings nur ein Notfallplan, denn, wenn man das nicht langfristig aufrecht erhalten kann, also bereit ist im Zweifel auch massiv strafend gegen den Hund vorzugehen und dabei auch wirklich schnell zu sein, ist das ein riskanter Gehorsam. Neue Besitzer müssten das so aufrecht erhalten. Andere Hunde würden für diesen Hund natürlich ein großer Stressfaktor bleiben. Wenn man mit diesem System Glück hat, dann verknüpft der Hund irgendwann die anderen Hunde mit der Strafe und kriecht von sich aus neben einem her.