Beiträge von flying-paws

    Man muss sich einfach klar machen, dass ein "friedliches, schmerzfreies Sterben" in der Natur gar nicht vorgesehen ist. An sich finde ich den Gedanken auch romantisch und würde mir wünschen, dass meine Hunde so sterben, dass ich da nicht über das Wann entscheiden müsste. Aber die Realität ist eben eine andere. Und ich muss sagen, ich schätze es so sehr, dass ich bei meinen Tieren die Möglichkeit dazu habe es zu beenden.

    Und das sage ich null leichtfertig. Ich habe hier zwei Greise, bei denen ich wohl eher bald als später vor dieser Frage stehe. Und ich grusele mich jetzt schon.

    Noch ergänzend: Ich gebe bei Leberthemen immer Legalon dazu. Das hat schon bei einigen Hunden ordentliche geruckt. Andere Produkte mit Mariendistel waren zu luschig.

    Woran hast du gemerkt, dass es zu schwach war?

    Mio zeigt bisher keinerlei Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung wäre. Wenn wir kein geriatrisches Profil gemacht hätten, wüssten wir nichts von all dem.

    Das ist bei meinen auch immer so. Also, dass ich es bisher nur über Blut bemerkt habe. Die Leberwerte haben sich nach Gabe von Legalon deutlich verbessert bis hin wieder zurück in die Norm. Auch bei Kundenhunden hat das schon gut funktioniert. Die Leber kann sich im Gegensatz zu zum Beispiel den Nieren ja ganz gut regenerieren.

    Bei Felmo sollte man auch bedenken, dass man nicht, weiß, welcher TA da kommt, da das ganz unterschiedliche TÄ sind. Wäre für mich tatsächlich ein Punkt bei dieser wichtigen Entscheidung.

    Das dachte ich eben auch. Man hat ja mit diesen TÄ meist nichts zu tun und dann halt nur wenn sie kommen um den Hund zu erlösen.

    Ich ticke da wohl irgendwie anders und bräuchte mein TA des Vertrauens an meiner Seite. Den TA den meine Hunde eben seit Jahren kennen und ein Stück weit vertrauen. Das das wohl nicht immer machbar ist, weiß ich natürlich, aber mein Wunsch wäre es einfach. Oder eben, dass der Hund einfach altersbedingt einschläft (so wie meine Cavalierhündin damals und ja ganz sicher ohne Schmerzen).

    Ist dann eben die Frage, welche Bedürfnisse man in den Vordergrund stellen möchte. Die eigenen oder die des Hundes.

    Edit: Ich habe mir mal diese Seite angeschaut. Dort gibt man ja beim Grund bereits an, dass man Euthanasie wünscht. Ich unterstelle daher den dem Tierarzt, der zu so etwas fährt, dass er das auch entsprechend tiergerecht durchführt.

    Ich meine damit, dass es auch bei TÄ große Unterschiede gibt, mit so so einer Situation umzugehen, nicht nur fachlich, sondern auch auch was den gefühlvollen Umgang mit Mensch und Tier betrifft. Und mir wäre in so einer ohnehin schon emotional belastenden Situation wichtig, dass ich weiß, dass alles in meinem Sinne abläuft. Und da kann ich mir beim TA meines Vertrauens eben sicher sein. Bzw wenn es um einen Hausbesuch geht und er das selbst nicht anbietet, vielleicht kann er jemanden empfehlen, mit dem man vorher schon einmal Kontakt aufnimmt um ein Gefühl dafür zu bekommen.

    Ja, natürlich würde ich auch jemanden bevorzugen, den ich kenne. Aber im Fall der Fälle würde ich meine Belange hinten anstellen und den Hund auch von einem fremden Tierarzt erlösen lassen, als deshalb den Hund weiter leiden zu lassen.

    Hello.

    Ich brauche mal wieder einen Rat für meine vierbeinige Katastrophe.

    Gibt es hier im Forum oder www Informationen wie man die Ernährung für einen Hund mit Leberschaden gestaltet?

    Futterzusatz hab ich bei Vet Concept schon bestellt.

    Ansonsten, ohne mir bisher große Mühe zu geben weil ich dafür heute keine Hirnzelle mehr über habe, hab ich bisher nur gelesen wenig Protein und leichtverdauliche Kohlenhydrate (Gemüse) sind wichtig.

    Schau mal bei https://www.diefuttertieraerztin.de/

    Sie hat auch einen Podcast - hier die Folge dazu https://podcasts.apple.com/us/podcast/leb…i=1000578557030 -und viele Rezepte auf ihrer Homepage.

    Ich finde sie besser als Napfcheck. Bei Leberdiät sind die Prinzipien aber vermutlich bei beiden gleich.

    Ich muss sagen, dass ich mir keinen "natürlichen" Tod für meine Hunde wünsche. Außer, es ist etwas, bei dem der Hund aus dem Leben spontan tot umfällt. (Das habe ich tatsächlich schon erlebt. Beim Vater meiner Chill. Es war wohl etwas mit dem Herz. Er hatte einen kurzen Krampf und war sofort tot.)

    Ich verstehe, dass es vermutlich "einfacher" ist, weil man dann nicht derjenige ist, der über Leben und Tod entscheidet. Ich hätte aber zu viel Angst, dass der Hund doch unter Schmerzen leidet. Daher möchte ich lieber die Entscheidung treffen.