Beiträge von flying-paws

    Der Hund vereinzelt das Schaf, hetzt es herum und will es von der Herde separieren (woran man gut erkennen kann, dass das Verhalten auf Jagdverhalten basiert) und der Kommentator rafft das nicht die Bohne ...

    Auch bei der zweiten Szene rennt der Hund durch die Schafe. Das soll so nicht sein.

    Und warum blöken Männer eigentlich Schafe immer an? Das machen die bei mir auch gerne. Immer sind es Männer! Oder Jungs. Hä?

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    Oh, mit kaputten Knien kenne ich mich leider aus. Mein Nian ist da auch "fertig therapiert". Das Knie rumpelt und scheppert bei jedem Schritt. :verzweifelt:

    Sie hat 2-3 Jahre lang Librela bekommen, bis das keinen Unterschied mehr gemacht hat. Dann Trocoxil, das hat auch nichts verändert. Ein Jahr habe ich jetzt nach Bedarf Rimadyl gegeben, aber ich merke an ihrer Bewegung oder ihrem Verhalten auch keinen Unterschied, ob sie eine Tablette bekam oder nicht.

    Im März war ich zum Ultraschall in der Tierklinik und habe nochmal wegen Schmerzmedikation gefragt. Da hat Coco dann testweise eine Spritze Ketamin bekommen und ich habe Metacam mitbekommen, falls das ketamin nicht wirkt.

    Librela ist bei uns auch das Mittel der ersten Wahl. Ein Jahr hat es ausgereicht, dann brauchte es Ergänzung. Anfangs die kurze Gabe eines Entzündungshemmers, in dem Fall auch Metcam, gereicht. Dann nicht mehr und ich habe es dauerhaft gegeben. Zu der Zeit habe ich dann noch angefangen PEA dazu zu geben. Entweder war es die nun längere Gabe von Metacam oder die Kombi mit PEA - es hat ihn mit einer Magenblutung in die Klinik befördert. ABER: Seiner Mutter hat Metacam fünf Jahre lang problemlos gute Dienste erwiesen! Auch bei meinem Spitz ist es im Einsatz, ohne Probleme bisher. Es ist ein guter Entzündungshemmer. Und man muss schauen, ob es Nebenwirkungen gibt oder nicht. Nach etwas Getüftel bekommt er jetzt Tramadol (ist ein Opioid - hattest Du anscheinend noch nicht) und Librela. Eins allein reicht nicht. Und ich vermute, dass Du auch was kombinieren musst. Eins allein wird nicht mehr reichen. Was wegen der schleifenden Pfoten für mich auf jeden Fall auf der "zu testen" Liste stehen würde: Gabapentin.
    Mein Spitz bekommt wegen seiner Hüfte und dem Rücken Librela, Metacam und Tramadol. Dann geht es ihm gut.

    Generell habt Ihr da noch nicht alles ausgeschöpft. Schau mal hier:

    https://www.bundestieraerztekammer.de/tieraerzte/leitlinien/downloads/EmpfehlungenFebruar2012ITIS.pdf

    Ihr Hinterbein schleift oft, beim schnelleren laufen entlastet sie.

    Das kann darauf hindeuten, dass die Nerven in der Wirbelsäule oder am Ausgang eingeengt werden. Das könnte bedeuten, dass die Nerven dadurch entzündet sind - das sind ziemlich üble Schmerzen.

    Sie tobt gerne ihre Runden über den Hundeplatz. Mal will sie dauernd Beschäftigung, mal nur ihre Ruhe. Ich konnte ihr Verhalten noch nie wirklich an der Gabe von Schmerzmitteln festmachen.

    Achtung, beim Toben schüttet der Körper Stoffe aus, die Opioiden ähneln und daher schmerzlindernd wirken! Auch die Gier nach Beschäftigung kann darauf hindeuten, dass der Hund gelernt hat sich selbst die Schmerzen zu lindern. Das Problem: Nach einer solchen Belastung ist der Schaden oft größer als der Nutzen ...


    Was Du noch gar nicht erwähnt hast und bei meinen ein wirklich wichtiger Baustein ist: Pyhsiotherapie. Engmaschig kann man da mit den richtigen Techniken viel erreichen. Osteopathie bietet da auch viel, vor allem im Bereich der Schmerzlinderung.

    Der 25.3. war aber nicht der 1.4. und wenn ich alleine an den Zuwachs in meiner Siedlung letztes Jahr an französischen Bulldoggen denke, besonders an die Bulldoggen mit Sonderlackierung, ist das leider Realität, auch wenn es wie ein schlechter Scherz klingt.

    Bei uns schießen die auch wie Pilze aus dem Boden :verzweifelt:. Mittlerweile wurde mir sogar schon Unfreundlichkeit unterstellt, weil ich eine der wenigen bin, die bei Begegnungen nicht vor Entzückung auf die Knie fällt :ugly:.

    Ja, es ist abstrus. Je mehr aufgeklärt wird, desto mehr werden sie gefühlt gekauft. Menschen sind einfach pervers, anders kann ich mir das nicht erklären.

    Und einen Hinweis hab ich noch: Du meinst mit "Stellreflexe negativ" sicher, dass sie unauffällig waren. In der medizinischen Nomenklatur bedeuten negative Stellreflexe aber, dass sie nicht vorhanden sind, was schlecht wäre. Das kann in Diskussionen zu Verwirrung führen.

    Achtung, Klugscheißmodus: Zusätzlich heißt das Stellreaktion. Ein Reflex ist etwas anderes bzw. dadurch wird etwas anderes getestet. Ich habe mich auch über das "negativ" gewundert. Da aber keine komplette Lähmung beschrieben wurde, dachte ich dann, dass negativ wohl eher positiv sein muss.

    Und, wenn meine Hütehunde sich 30 Minuten am Stück nicht bewegen wollen aus Schmerz, hätte ich schon mit wehenden Fahnen einen MRT-Termin bei einem Orthopäden ausgemacht ...

    Da ich die anderen (aktuellen) Threads dazu nicht sprengen will, kurz hier die Frage: Bei unklaren Magen-Darm-Geschichten mit Verdacht auf Unverträglichkeiten wird ja zügig auf ein anallergenes oder hypoallergenes Futter hingewiesen. Aber was würde ich als Hundehalter machen, wenn mein Hund das Futter verweigert? Ich erlebe mein Mogeltier hier immer als bäh-will-ich-nicht-Hund (Futter schmeckt ein paar Tage, dann überhaupt so gar nicht mehr), so dass ich mir dieses Szenario gut vorstellen könnte, sollte es uns treffen.

    Auf die Ursache behandeln, also Schmerzen und/oder Übelkeit.

    Fleek ist übrigens Schlag mit ihrem dritten Geburtstag beim Jagen brav geworden. Heute Mittag ist mir meine Omi im Wald abhanden gekommen, was dazu geführt hat, dass ich ziemlich hektisch durch die Gegend gerannt bin mit dem Rest der Bande. Dabei ging direkt am Weg ein Reh hoch und rannte schön sichtig den Wald hoch. Obwohl ich gerade aufs Handy glotzte, stand Fleek bombenfest am Wegesrand und starrte nur hinterher. :partying_face: