Wenn auf einem Boden ganz viel Giersch wächst, Unmengen an Giersch, und direkt angrenzend sehr viele Brennnesseln und wenig Wiesenbärenklau - was sagt denn das über den Boden aus?
Ist das gut oder schlecht?
Wenn auf einem Boden ganz viel Giersch wächst, Unmengen an Giersch, und direkt angrenzend sehr viele Brennnesseln und wenig Wiesenbärenklau - was sagt denn das über den Boden aus?
Ist das gut oder schlecht?
06.07. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?
Ein eigenartiges Genre.
Dostojewskis Verbrechen und Strafe (ehem. Schuld und Sühne) ist vermutlich in einer Druckerei zeitgleich mit einem Schmuddelheftchen der übelsten Sorte gedruckt worden. Beim Binden ist dann was falsch gelaufen.
"Gütiger Gott, ich bin noch nie so gekonnt geküsst worden, und ich habe einige Männer geküsst in meinem Leben. Aber was er mit einem einzigen Zungenschlag in mir auslöst, ist einfach unglaublich! Nicht daß Schüchternheit und Feigheit in seinem Charakter gelegen hätten; ganz im Gegenteil; aber er befand sich seit einiger Zeit in einem aufgeregten und gereizten Gemütszustande, der große Ähnlichkeit mit Hypochondrie hatte. Er hatte sich derartig in sein eigenes Ich vergraben und sich von allen Menschen abgesondert, daß er sich schlechthin vor jeder Begegnung scheute, nicht nur vor einer Begegnung mit seiner Wirtin."
Auf jeden Fall Softcover mit richtig abgeranzten Ecken und mit viel Platz für krude Interpretationen.
05.07. Wie lautet dein Motto?
Irgendwie mit dem Kopf durch die Wand aber ohne anecken.
Wow...ich habe die Geisteshaltung einer Schraube.
2.7. Heute hast du einer guten Freundin abgesagt mit auf den Dyke's March in Köln zu gehen, um in einem Haus, dass so erstrebenswert und überfordernd gleichzeitig ist, zur Probe zu wohnen. Hat übrigens gar nicht geholfen. Ich will es noch mehr und es ist immer noch genau gleich teuer und marode.
3.7. Wann und wo warst du das letzte Mal am Strand?
Das war auf Lanzarote, meiner Lieblingsinsel, Dezember 2018
4.7. ... ist lustig.
Weiß gar nicht, ob das wirklich lustig ist, aber als Kind war dieser Witz, vorgetragen vom Vater einer Freundin mit starkem polnischen Akzent, für mich der Knüller.
Geht ein Jäger durch sein Revier und erwischt einen Wilderer, als dieser sich gerade aus dem Wald schleichen will.
Fragt der Jäger: Was haben sie denn da auf der Schulter?!
Sagt der Wilderer: IIIIH! Ein Reh!
okay. funktioniert nur vom polnischen Papa mit wedelnder Handbewegung und entsetztem Gesicht.
Och Mensch, bei euch wächst ja alles schön! ❤️
Bei mir ist leider nicht viel los.
Nahezu alles fällt den Schnecken zum Opfer. Und da ich ja alles in recht kleinen Kübeln halten muss (weil meine Nachbarin mich sonst die Treppe runterschubst) haben die Pflänzchen es auch einfach ziemlich schwer.
Sagt mal, man kann ja mit Schafswolle düngen. Geht das mit Hundehaaren nicht genauso gut? Wenn jetzt kein Spot-on drauf ist, müsste das doch auch ganz gut gehen. Ich verbuddle die zumindest immer in den Kübeln.
Ist das wohl Blödsinn?
1.7. Wasser, Eis oder Dampf?
Ich interpretiere die Frage als "mit welchen Aggregatzustand kannst du dich am ehesten identifizieren?" weil haben will ich von allem gerade nix.
Dann bin ich water, my friend.
Aber mit der Option, je nach Bedarf mein Flüssiges zu verfestigen oder mich in Nebel aufzulösen.
wie schön wieder mal von dir und den Jungs zu lesen Lurnix ! Ich freu mich sehr!
Ich habe schon mal einen Hund abgegeben, den ich nicht mochte. Wir hatten keinen Draht zu einander.
Ich hab schon mal einen Hund aufgenommen, obwohl ich ihn nicht mochte und ich hab ihn nach einiger Zeit unwahrscheinlich geliebt.
Ich habe schon mal einen Hund behalten, den ich nicht sehr mochte bzw. nicht sehr mag und warte noch darauf, dass ich plötzlich in inniger Liebe entflamme.
Einen Hund abzugeben, zu dem man keine Verbindung aufbauen kann, finde ich richtig. Vorschnell aufgeben und sich möglicherweise von Startschwierigkeiten abschrecken lassen, finde ich dagegen eher nicht richtig. Ich glaube nämlich auch, dass Liebe etwas mit Gewohnheit, Vertrauen und Sich-kennen zu tun hat, da bin ich ganz beim kleinen Prinzen und dem Fuchs - trotz der Kitschkeule, die ich damit schwinge.
Aber ich denke, dass dieser zu entstehenden Verbundenheit eine grundsätzlich stimmige Chemie vorauszusetzen ist - und die hab ich nicht mit jedem Hund.
Emily, Junghund Pinschermix, hatte ich spontan in Pflege genommen, da ihr obdachloser Besitzer ins Krankenhaus musste und sie ohne Bezugsperson auf einem Partygelände lebte. Ich wollte sie so lange behalten, bis er entlassen würde. Aber wir passten nicht zusammen. Es lief nichts dramatisch schief, ich konnte einfach keinen Bezug zu ihr aufbauen, obwohl sie ein nettes Hundekind war. Der Besitzer verstarb im Krankenhaus und ich habe keinen Moment überlegt, sie zu behalten, sondern habe sie ins Tierheim gebracht. Das hat trotzdem weh getan, ich fühlte mich wie eine Verräterin. Aber wir wären kein Team geworden und sie war wirklich nett und jung und toll, ganz sicher hat sie einen anderen Menschen total glücklich gemacht.
Ich mag auch den Hund meiner Mutter nicht. Der ist nett und hübsch und alles - aber es passt nicht.
Mein Freund mochte einen meiner Pflegis nicht - den ich total toll fand, wir passten super zusammen. Aber ich will nicht, dass ein Hund hier bleibt, den einer von uns nicht mag.
Aber dann war da halt auch Lotte. Lotte fand ich hässlich. Und abweisend. Und irgendwie "egal". Da war kein magic moment, als wir sie kennengelernt haben. Und wir haben sie trotzdem genommen, weil mein*e Ex Lotte gut fand. Sie hatte dann auch deutliche Schwierigkeiten am Anfang, ganz große Ängste draußen. Und Jagdtrieb. Und ich war ihr pupsegal.
Und ich hab diesen Hund nach einiger Zeit, vielleicht nach einem Jahr, so heiß und innig geliebt und sie fehlt mir bis heute jeden Tag.
Vielleicht war es diese Lernerfahrung, die mir auch sagt, dass Dauer-Pflegehund Elsa einfach hier bleibt. Auch wenn sie nicht mein Typ Hund ist. Sie fordert ständig, überreagiert ständig, ist völlig unkooperativ und wenn sie ein Mensch wäre, dann wäre sie ein Mensch, der betrunken rumpöbelt, ein Aggressionsproblem hat und zwischendurch ständig körperliche Zuwendung der übergriffig einfordert. Jemand, der dir nicht zuhört, aber selbst unbedingte und ungeteilte Aufmerksamkeit will. Das ist eigentlich eine Mentalität, mit der ich nicht so gut kann. Trotzdem bleibt sie. Aber wäre sie nicht krank, würde ich das vermutlich anders sehen und würde sie längst weitervermittelt haben.
Ich hab sie trotzdem ein bisschen lieb. So wie man einen schrägen und eher unsympathischen Charakter in einer Serie lieb hat, die man schon ewig kennt.
...
Ich wollte mal einen Artikel hier lassen, der sich auf Wasserknappheit und Klimawandel bezieht, als Hinweis darauf, wie wichtig es ist, auch Gemüse-Gärten und normale Gärten klimawandeltauglich zu machen:
da stehen ja leider keine konkreten Ratschläge.
Hast du vielleicht "goldene 10 Regeln" die man beherzigen sollte?
Und noch eine Frage:
Kennt sich jemand von euch mit Dachbegrünung aus?
Macht die unter allen Umständen Sinn fürs Klima?
Also z.B. auch, wenn das zu begrünende Haus eh mitten im Wald steht?
Und gibt es da Richtlinien, wie man das besonders sinnvoll angehen könnte, welche heimischen Pflanzen gut geeignet sind usw?