Bei mir ist das alles genau so gewesen, wie @Garm schreibt.
Hängen geblieben sind zwei, einmal Alma, für die es keine passenden Leute gab und bei der wir nach vier Monaten (also relativ früh, die Pflegis sind im Schnitt 3 Monate hier gewesen) entschieden haben, sie zu übernehmen.
Elsa hatte nur einmal ernsthafte Interessentinnen, das wurde aber nix, so blieb sie als Dauergnadenplatz bei mir. Der Verein hat alle Kosten fürs Medizinische übernommen. Als der Tag kam, an dem wir sie sterben lassen mussten, hab ich vorher zwar kurz eine Nachricht geschickt ‚Ich weiß nicht, ob wir sie wieder mit nach Hause nehmen können, ich glaube, es geht vorbei‘ aber erst danach gesagt, dass wir den letzten Schritt gegangen sind. Da hätte ich aber auch keine Nerven gehabt, erst auf ein Okay zu warten - und so ist es ja leider häufig.
Bei meiner Mutter ist gerade ein Pflegi seit 3 Jahren und 2 Wochen, da melden sich sehr selten Leute, die ihn haben wollen würden.
Ist eben manchmal so. Übernehmen will sie ihn aber nicht komplett, da er durch seine Erkrankung ein ziemlich teurer Hund ist und das wäre mit der Rente dann schon eng.
Ich finde es toll, einem Senior ein paar letzte schöne Monate zu versprechen. Klar nimmst du da viele Schmerzen in Kauf. Aber für den alten Hund ist es ein Hauptgewinn, wenn er irgendwo Ruhe und Wärme und Freude kriegen kann. Dass man die Kosten nicht tragen muss, finde ich richtig. Man kann sich beteiligen, muss ja nicht jeden Pups einreichen, aber ich finde die finanzielle Entlastung gegen die emotionale Belastung fair.