Beiträge von Momo und Lotte

    Ich hab mal ne blöde Frage. Wenn der Einzelhandel von 25%+ ausgeht, ist damit die Menge an Feuerwerksmitteln gemeint oder der erwartete Gewinn? Ich kann nämlich nicht einschätzen, ob das Zeug einfach teurer geworden ist oder überwiegend in so riesigen Verpackungen angeboten wird oder so.



    ich habe zum Glück eine Spazierrunde als recht sicher ausmachen können. Sehr schwer zu erreichen, weit und breit keine Häuser. Am liebsten würde ich mir und den Hunden dort ein Zelt aufschlagen, bis es vorbei ist, um uns diese ewiglange Gurkerei zu ersparen. Aber gut, egal, ich bin sehr glücklich, diesen Spot gefunden zu haben.

    Mein Lieblingszitat aus diesem zu kurzen Streitgespräch bei Deutschlandfunk "Es geht ja nicht nur um Spaß, (...) es ist Kulturgut und es ist eine Kunstform"

    Ich hab so Lust auf dieser Ebene die Gespräche mit den Zündler:innen zu führen!

    "Ah, interessant, es geht dir mehr um den performativen Aspekt, als um das Produkt, oder? Wobei das Produkt auch reizvoll ist! Die Bodenarbeit rekurriert gleichermaßen auf Pollock, den alten Trunkenbold, und Tracey Emin, könnte man annehmen. Aber du bist mehr bei Hermann Nitsch und der dionysischen Extase, oder? Oder mehr bei Mariana Abramovic und dem uns alle verbindenden Gefühl des schmalen Grats zwischen Angst und Vertrauen?

    Aber davon ab, welche formalen Aspekte, Rhythmisierung, Farbpalette, Bezugnahme zum spezifischen öffentlichen Raum, waren dir bei der Umsetzung wichtig, um das kulturelle Erbe, das du zitierst, nicht nur innerhalb derer verstanden zu wissen, deren Referenz eine ähnliche Selbstwirksamkeitserfahrung zu sein scheint, sondern gesellschaftlich wirksam und reflektierbar werden zu lassen?"

    chchchch. Bittebitte daaarf ich?

    Bohrer-Frage:

    Suche Bohrer für Holz (Buche) in sehr schmalen Stärken (3mm bis 6mm) und Längen von ca 15cm.
    Alles, was ich finde, scheint instabil zu sein, selbst bei 6mm schon schnell zu brechen... es muss doch sowas (am liebsten als Set) in irgendeinem Baumarkt geben! Ist das echt so speziell?

    Das Holz ist recht hart, also hilft mir irgendein Pröttel nicht. Natürlich will ich trotzdem keine Unsummen ausgeben. Hat irgendwer einen rettenden Vorschlag?

    Es ist halt auch so schlimm, dass man beim Träumen über ein Verbot schon wieder halbwach darüber nachdenken muss, welcher Partei das dann in die Karten spielen würde.
    Nervt mich so.
    Ich will gar nicht immer an die denken und deshalb schon in meinen theoretischen Gedankenspielen feige werden.

    Die kleine Sprengladung für Jugend-Forscht

    Hab ich gar nicht, muss ich zugeben. Bleigießen und Wunderkerzen fand ich toll, aber Feuerwerk konnte ich nie was abgewinnen. Ich glaube, weil meine Eltern schon immer gesagt haben, dass das bescheuert ist, da bin ich wahrscheinlich so reingewachsen. Vielleicht urteile ich also aus einer privilegierten Sicht, die den Verzichtsaspekt am Nichtböllern gar nicht verstehen kann.

    Unsere Herausforderung in diesem Jahr wird sein, dass ich jetzt erstmal mit den drei Hunden allein bin, der Freund kommt erst an Silvester zurück nach Hause. Das heißt jeden Tag wirklich weit raus fahren und irgendwie versuchen mit drei-Leinen-Kuddelmuddel klarzukommen. Übe ich leider nie. Entweder sind wir zu zweit oder ich hab mindestens einen Hund im Freilauf. Trau ich mich jetzt aber natürlich nicht, ist zu heikel.


    Hier im Wald (NSG, aber nah an der Stadt) ist es zum Glück recht ruhig. Ich glaube, im Haus kommen wir klar und im Garten im Hellen auch.
    Vor unserem Garten ist eine große Wiese, ich hatte in den letzten Jahren Sorge, dass jemand dort ballern würde, zum Glück hat sich das nicht bestätigt und bleibt hoffentlich auch in diesem Jahr so. Aber man weiß es nicht.

    Ich gehöre ja auch zu denen, die Aggressionen kriegen bei diesem sinnlosen Treiben.
    Zum Glück wohnen wir inzwischen so abgeschieden, dass meine Sorgen sich etwas im Rahmen halten können. Nicht so, wie in der vorherigen Wohnung, als meine schwer herzkranke inzwischen verstorbene Hündin Atemnot vor Panik bekommen hat, als das Geknalle losging. Nicht kurz für einen Schreck, sondern über Stunden hinweg aufgerissene Augen, rasselnde Atmung bei weit aufgerissenem Maul.
    Ich verstehe keinen Menschen, dem das Privatvergnügen so was wert sein kann.

    Ich verstehe darüber hinaus auch einige andere Privatvergnügen nicht, die das Leid anderer billigend in Kauf nehmen. Aber an Silvester ist es für mich einfach so überdeutlich spürbar, dass ich so sehr kein Verständnis aufbringen kann, dass ich wirklich unfassbare Wut empfinde.
    Und wenn hier doch jemand auf der Wiese ballert - ich bin ja schon richtig eingestellt auf meine Vendetta, merke ich gerade - ich schwöre, ich nehm den Gartenschlauch und lasse es regnen.

    Bonadea - keine Ahnung, ob du darauf Bock hast, aber vor langer langer Zeit, als wir noch barfuß zur Schule gelaufen sind und man Wellensittiche noch in kleinen Käfigen mit Spiegeln hielt, haben wir das Gluten aus Mehl ausgewaschen. Dauert halt ziemlich lange, ist sehr klebrig, die Küche kann man danach auch abfackeln, aber es funktioniert.

    Wir sind auch ganz selbstbewusst Mama und Papa. Ist natürlich auch irgendwie ironisch entstanden und dann geblieben.
    Leider neige ich ja zu sprachlichen Entgleisungen und so wird, im Falle dass ein Hund mich ärgert, daraus, „dafür hab ich nicht 12 Stunden in den Wehen gelegen!“ oder „Jaqueline Frollein Müller komm wech von die Regale du Arsch!“ oder „unser Erstgeborener benimmt sich heute wie ne offene Hose!“.

    Und da wir sehr oft unsere Hunde synchronisieren und die uns selbstverständlich mit ihren jeweils „eigenen“ Stimmen ansprechen („Papa? Papa? Paaaaappaaaaa? Wenn du mich lieb hast, wieso lässt du zu, dass ich gebürstet werde?“) sprechen Freund und ich uns indirekt super oft so an. („Mama, ich liebe dich, aber wenn du noch mal die Toilettentüre hinter dir zumachst, werde ich deine Haare essen während du schläfst!“)

    Und wenn ein Hund ein nicht lebenswichtiges Kommando entschieden ignoriert, z.B. Alma, die nicht mit dem Freund spazieren gehen will, sondern sich hinter mir versteckt weil sie lieber mit mir gehen will, sage ich in „ihrer“ Stimme „du bist gar nicht mein richtiger Vater.“


    Ich finde das sehr lustig und für mich bringt es ganz viel Humor in den Alltag.

    Meine Bebi-Opas haben natürlich auch seriöse Kosenamen für die Öffentlichkeit wie „Shakira“ (Smutek) oder „Schweinebärmann“ (Bolle), damit verhüllen wir unsere Familienverhältnisse auf Spaziergängen.
    Aber zuhause wissen wir, wenn ich „Schoßesobst“ sage, dass ich die Hunde einfach liebe bis zum Abwinken.

    Ich hab meine Mama mal gefragt, ob sie ihren Hund oder mich mehr liebt. Beide gleich, hat sie gesagt, sie fühlt das nicht unterschiedlich. Finde ich legitim.

    Mir mangelt es an realen Vergleichsmöglichkeiten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich für irgendwen mehr bedingungslose Liebe empfinden kann, als für meine Hunde, deshalb ist in all dem Humorigen wahrscheinlich einfach auch ein dicker Kern gefühlter Wahrheit.

    Das ist ja super, dass hier direkt ein paar Leute mit Connections oder eigenen Erfahrungen sind. :)
    Mögt ihr berichten, nach welchen Voraussetzungen die Auswahl erfolgt ist? Also was da an Gemüt der Hunde, vielleicht auch Größe, Pflegeaufwand, Ähnlichkeit der Bedürfnisse, Alter usw mit reingespielt hat?
    Oder kam es einfach "wie das Schicksal gespielt hat"?

    Ich hatte mit meinen Hunden ("Direktimporte") zwar auch immer Glück, dass die sich ganz gut abkönnen, aber irgendwie hab ich auch immer angenommen, dass dabei (trotz vorherigem Videos machen lassen und so) auch wirklich "Glück" eine gewisse Rolle gespielt hat. (Und trotzdem waren die Anfänge wahrlich nicht immer wie bei Disney).

    Wie ist das bei den angesprochenen Großgruppen gelaufen?

    danke dir - nee, das hilft mir leider erwartungsgemäß nicht weiter.
    Meine Frage zielte darauf ab, ob man - hier gab es das Beispiel der zehn Rottweiler oder Weimaraner - aufgrund der spezifischen Rasseeigenschaften eben relativ sicher sein kann, ob es funktioniert oder nicht. Also Begleithunde, Pudel, Meutehunde, Collies usw wurden hier ja schon angesprochen als sicherere Bank für ähnliche Bedürfnisse, Kompatibilität untereinander und "gruppenfreundlicher".

    Bei den ganzen Senf-Hunden aus dem Tierschutz (gut, da hab ich auch schon öfter - allerdings auch nur im DF - gelesen, dass die südeuropäischen da eher netter sind als ist osteuropäischen, aber verallgemeinerbar ist das ja nicht) können wir ja nur vom Phänotyp ausgehend raten, was die so an Eigenschaften mitbringen. Deshalb mal kurz meine These, dass es schwieriger sein könnte, mit denen eine harmonische größere Gruppe zusammenzustellen.