Wir können ja ganz einfach zusammenfassen:
Wenn man
sehr viel Geld hat, von zuhause arbeitet bzw sich die Arbeitszeiten sehr flexibel einteilen kann oder gar nicht arbeiten muss, in einem Gebiet wohnt, in dem nicht so viel los ist, man einen Garten und im Haus viel Platz hat und anpassungsfähige Hunde auswählt und darüber hinaus wirklich verlässliche menschliche Backups hat, dann geht das.
Da scheitert es eben bei vielen an dem einen oder einem anderen Punkt.
Bei mir wären es alle Punkte, auch die menschlichen Backups. Ich will eh alles alleine schaffen, um Hilfe bitten finde ich gräßlich unangenehm. Hab aber leider auch schon erlebt, wie schnell feste Hilfszusagen im Ernstfall dann doch (aus guten Gründen) wegbrechen, was das Gefühl bei mir verstärkt, so selten wie möglich auf Hilfe angewiesen sein zu wollen.
Und, ja, für mich kommen ja eh nur Tierschutzhunde in die Tüte. Die Wahrscheinlichkeit, dass da die gesundheitliche Disposition, die Prägung, der Erziehungsstand usw. nicht ideal sind, die Charaktere und Bedürfnisse nicht so gut matchen, sind vermutlich z.T. höher. Wobei man auch da den perfekten Haufen zusammenwürfeln könnte, wenn man nicht so ein Händchen für die Montagsmodelle hätte.
Kennt jemand von euch Vielhundehaushalte aus Tierschutzhunden, die gut funktionieren und weiß, wie die ihre Hunde zusammengewürfelt haben?
Edit Zucchini das sieht doch ziemlich nach wilder Tierschutztruppe aus! Vielleicht kannst du die Frage direkt beantworten, wie/wonach du da ausgewählt hast oder ob es einfach Glück war, dass die so matchen! :)