Beiträge von Momo und Lotte

    Hast du denn eine ungefähre Vorstellung, welche Dosis "normal" wäre - also wo ihr euch in etwa einpendelt?

    wir sollen anfangen mit einer halben morgens, einer halben abends. Wenn wir Glück haben, reicht das, aber die Dosis ist sehr gering, die meisten anderen Leute kommen bei sehr viel höheren Dosierungen raus.

    Wir können es noch gar nicht einschätzen.

    naijra sorry, ich frag jetzt ganz blöd: das +1 Jahr bezogen auf Tabletten generell oder auf Schilddrüsenmedikamente?
    Ich bin da normal nicht heikel außer bei Augentropfen und Antibiose, aber mit Schilddrüsenmedikamenten kenn ich mich einfach nicht aus.

    Forthyron und Mindesthaltbarkeit


    Heute hat mein Freund 250 Tabletten Forthyron 200 bei unserer Haustierarztpraxis gekauft.
    Würde (unrealistisch) die Startdosis korrekt dosiert sein, würde das für 250 Tage reichen, also ca 8 Monate.
    Auf der Verpackung steht aber: "verwendbar bis 9/2026".

    Zur Praxis zu fahren ist ein ätzender Verkehrs-Marathon, abgesehen davon, dass die das wahrscheinlich eh nicht umtauschen weil das Medikament jetzt schon die Praxis verlassen hat. Aber es nervt mich voll, dass die da nicht aufgepasst haben.

    Also, was tun? Pokern, dass wir eh höher dosieren müssen und dann vor Ende des MHD alle los sind? Oder (möglicherweise erfolglos) beanstanden und frühestens einen Tag später mit der Supplementierung beginnen? (Ich will morgens beginnen, damit wir, wenn der Hund es nicht verträgt, innerhalb der üblichen TA-Sprechzeiten sind, da ich 7:00 und 19:00 als ideal auserkoren habe, 7:00 aber vor der Öffnung der Praxis ist, müsste ich dann auf Mittwoch schieben)

    Ich hab davon auch noch nie gehört und erste oberflächliche Recherchen blieben leider vage.

    z.B.

    Zitat

    "Die Hypothyreose ist eine häufige Erkrankung älterer Hunde großer Rassen und äußert sich in diversen klinischen Symptomen. Neurologische Veränderungen manifestieren sich am häufigsten in Form einer Polyneuropathie. Bei einer Beteiligung spinaler Nerven dominieren z. B. generalisierte Schwäche, Gangstörung und Hyporeflexie, während bei einer Kopfnervenbeteiligung am häufigsten ein peripheres Vestibularsyndrom und eine Fazialisparese/-paralyse auftreten. Daneben sind zentrale Symptome wie Kreisbewegungen und Anfallsgeschehen beschrieben. Die kombinierte Bestimmung der Basalwerte von T4 und cTSH reicht oftmals aus, um zwischen euthyreoid, hypothyreoid und “euthyroid sick” zu unterscheiden."

    Quelle ist dieses abstract

    Ich suche mal weiter....


    beim Durchlesen ab Seite 1, was ich gerade brav mache, stelle ich fest, dass die Referenzwerte wohl variieren und ergänze deshalb:

    T4 gesamt, Hund 24.60 (Ref: 19.3-57.9)
    TSH canin 0.77 (Ref: < 0.59)

    Hello, ist das hier der aktuell überwiegend genutzte Thread für Austausch zur SDU beim Hund auch wenn es nicht unebdingt um Verhalten geht?

    Bei Smutek wurde eine SDU festgestellt, weil wohl anhand der zwei Werte, die erst mal genommen wurden, das Bild schon recht klar ist:

    T4 gesamt 24.60
    TSH canin 0.77

    "TSH erhöht, T4 unterer Normalbreich -> wahrscheinlich beginnende Schilddrüsenunterfunktion Rat zur oralen Supplementierung von Thyroxin in einer niedrigen Startdosis -> zunächst 5µg/kg 2 x tgl" steht im Bericht.

    Da ich jetzt ganz neu im Game bin:
    Ich habe gelesen, dass SDU auch zu Neuropathien führen kann. Es wäre für uns natürlich super, wenn der Diagnosemarathon zu einem Sprint werden könnte, weil zufällig der erste Nebenbefund eine Punktlandung ist. Aber ich glaube, Neuropathien durch SDU sind eher selten, oder? Und vor allem vermutlich bei einer beginnenden SDU, wie der Arzt sie annimmt....

    Ferner bin ich total planlos, wie ich das machen soll mit dem Medikament wenn der Hund nüchtern sein soll. Wir hangeln uns mit Essen durch unsere mühsam etablierten Routinen, deshalb gibt es immer mal etwas. Da muss man schon sehr streng sein, drei Stunden davor und 40 Minuten danach nicht mal das kleinste Fitzelchen, oder?

    Hier ist es auch ein ständiges Abwägen. Ich hab zwar jetzt einen Futterspender, an dem die Ratten nicht hochklettern können, aber vor allem der Kleiber sortiert heftig aus. Dann fressen sie vom Boden. Gestern war eine Rattenmutter mit ihren Jungen hier. Eindeutig niedlich, aber auch etwas besorgniserregend.

    Aber die Amseln, Heckenbraunellen, Ringeltauben, Rotkehlchen, Zilpzalpe (…) kommen halt auch nur, weil da rausgeworfenes Futter am Boden ist und schon bin ich in der Abwägungsfalle gefangen.

    Der Freund ist dafür, die Fütterung einzustellen, aber ich bin überhaupt nicht sicher…

    botanische Erklärung erwünscht! Wieso blüht das Zitrusbäumchen von Mounty schon, wenn es noch so klein ist?
    Ich hab drei oder vier Zitrusbäumchen, die sind mindestens sieben Jahre alt (ich weiß, dass die gekeimt sind, als es meine Lotte noch gab, deshalb bin ich recht sicher), die denken noch gar nicht ans Blühen, obwohl die schon größer sind. Also nicht supervielgrößer, aber schon größer.

    Wir sind auch wieder zuhause. Smutek fand es unzumutbar, aber irgendwie ist der Tierarzt total entspannt und sieht aktuell gar keinen Handlungsbedarf "ich operiere wirklich gerne, aber ich sehe keinen akuten Bedarf und würde es nur Ihnen zuliebe tun". Also seiner Ansicht nach das völlige Gegenteil von Drama.
    Ich warte noch auf das Blutbild, aber erst mal bin ich gerade und für die folgenden Stunden schon beruhigt.

    Bitte einmal Daumen, aus reinem Aberglauben heraus.

    Ich hab am Nachmittag einen Termin mit Smutek in der Tierklinik. Eigentlich wird nichts Wildes passieren. Wir checken den Allgemeinzustand, machen Blut und wollen schauen, ob er narkosefähig ist und weitere Diagnostik gemacht werden kann (und dann werde ich noch mal um Daumen bitten, damit herauskommt: es ist einfach nur ein easy zu entfernender Polyp und das ist schnell gemacht und erfordert keine Operation, die er nicht mehr verpacken würde. Aber das sind spätere Daumen. Heute brauche ich nur es-wird-keine-Dramen-geben-Daumen.)