Beiträge von Momo und Lotte

    Bitte einmal Daumen, aus reinem Aberglauben heraus.

    Ich hab am Nachmittag einen Termin mit Smutek in der Tierklinik. Eigentlich wird nichts Wildes passieren. Wir checken den Allgemeinzustand, machen Blut und wollen schauen, ob er narkosefähig ist und weitere Diagnostik gemacht werden kann (und dann werde ich noch mal um Daumen bitten, damit herauskommt: es ist einfach nur ein easy zu entfernender Polyp und das ist schnell gemacht und erfordert keine Operation, die er nicht mehr verpacken würde. Aber das sind spätere Daumen. Heute brauche ich nur es-wird-keine-Dramen-geben-Daumen.)

    Ich verstehe deinen Frust schon auch. Aber, wenn wir jetzt mal nicht von Schotterwüsten ausgehen, mit den Gärten ist das irgendwie wie mit den Hunden. Manche so, manche so. Und nicht alles, was nicht perfekt ist (egal ob nicht perfekt aussehend oder nicht perfektes Ökosystem oder nicht perfekt pflegeleicht oder nicht perfekt wasauchimmer), ist ein Desaster, das den Frust wert ist. Isser eh nicht, man kann ja niemandem was vorschreiben.

    Dass so viele Gärten nicht ihr Potential in Bezug auf ökologischen Mehrwert entfalten, verstehe ich aber echt ganz gut. Ich hab in meinem Garten glaube ich 10 Pflanzen von der roten Liste geschafft anzusiedeln und trotzdem auch selbstgewählt Lupinen, weil ich einfach die Pflanzen meiner Oma im eigenen Garten haben muss. Ich hab nutzlose Zierpflanzen, zierlose Nutzpflanzen, ökologisch nützliche Pflanzen und einige invasive Neophyten. Ich hab den Totholzstapel und einen Rasenmäher.

    Man muss da den eigenen Weg finden, was geht, was kann ich ertragen, welchen Teil kann ich abgeben, wie viel Pflege kann und will ich investieren... ist doch cool und mindert den Frust zu sehen, wie das hier gefühlt alle machen. Irgendwie so im Rahmen dessen, was man eben persönlich machen kann, so ist es wahrscheinlich auch in Bezug auf die Hunde, die Ernährung, alles irgendwie.

    Ich freu mich, wenn in Gärten Brennesseln, Beinwell und Giersch wachsen dürfen und ich verstehe gleichzeitig voll, wenn jemand sagt, dass die bitte nicht da wachsen sollen, wo man ständig hinlangt oder wo man einfach jetzt unbedingt ne schöne Prachtstaude haben will, um damit der eigenen Seele was Gutes zu tun und um selbst gern im Garten auf Entdeckungsreise zu gehen. Und da entdeckt man dann, welche Insekten sich wo tummeln und zuppizuppi lässt man dem dann mehr Raum.
    (Und dann ist der ganze Garten voll mit stechendem Hohlzahn und man will die Zeit zurückdrehen 😄)

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    Meinst du den?
    Oder meinst du „Wohnungssuche mit Hund“ oder so ähnlich?

    Ich hab Riesen-Segge vergessen. Ich behalte die Pfefferminze und wünsche mir die Segge weg.

    Efeu verstehe ich auch nicht, ich liebe meinen Efeu. :) und Klee! Klee wurde jetzt auch schon zwei oder drei Mal genannt. Was ist denn das Problem mit Klee? Ich hab den als freundlich eingestuft.

    Gersi voll lieb! Danke! Aber meiner aus dem Waldweg, der plattgemacht werden sollte, hat sich ganz gut versamt. Ich glaube, im nächsten Jahr werde ich hier einen eigenen Bestand haben. 😄


    Mich nervt gerade am meisten:

    1.) stechender Hohlzahn (hübsch, insekenfreundlich, aber unkontrollierbar)

    2.) Zitronenmelisse

    3.) Pfefferminze

    (Den Giersch hab ich aus Versehen selbst ausgesät, ich glaube, da muss ich jetzt durch. Zumindest fand ich letzens verdächtige Samen in meiner Box auf deren Verpackung ich schrieb „wilde Möhre???“)

    Mist. 😄

    Angeregt durch einen Austausch mit einer Foristin (sie versucht etwas zu eliminieren, was ich gerade einbuddle):

    Wenn ihr drei Pflanzenarten aus eurem Garten loswerden könntet, die da wachsen, welche wären es? Wer sind eure Top-3-Garten-Nervpflanzen?

    Ah und das ist ein Problem?
    Das war mir nicht klar. Mist.
    Ich mache den Einsatzplan auch so, dass eine Tabelle mit allen Terminen für alle einsehbar ist, dann alle ihre Bereitschaften eintragen und wie viele Stunden sie gerne insgesamt im Monat arbeiten würden, dann teile ich danach ein (also markiere einfach farbig, wer die Schicht macht) und darin steht auch, wer Einspringer:in ist. Auf diese Liste gucken alle ständig, das ist wie unser Kalender weil auch mal neue Einsätze dazukommen und ich darauf vermerke, wer welchen Schlüssel hat und wie der an wen übergeben werden muss (wir haben nur zwei Schlüssel für 20 Personen).
    Wie würde man das denn datenschutzrechtlich korrekt machen? (ich muss das irgendwie nebenbei machen, also Stunden aufstocken oder so ist nicht drin, das muss so betreuungsarm wie möglich laufen)

    Irgendwie ist es in der Uni total üblich, dass alle wissen, wer wann arbeitet, in den Sekretariaten sind immer die Listen, wer wann im Haus ist, deshalb hätte ich mir da niemals Gedanken drüber gemacht weil mir das überhaupt nicht vorkommt, wie ein schützenswertes Wissen... mifft.