Ich wollte nur mal kurz berichten, wie unser Hundebegegnungskurs bislang gelaufen ist.
Die erste Stunde war auf einer mittelgroßen Wiese mit ordentlich Distanz zwischen den Hunden. Basko hatte die anderen 3 Hunde aber gleich zu Beginn als "ungefährlich" eingestuft, so dass er sie mehr oder weniger ignoriert hat. Zu seiner Form aufgelaufen ist er erst, als auf dem angrenzenden Weg ein großer Münsterländer an der Flexi auftauchte, der immer wild von rechts nach links und wieder zurück rannte, dabei die ganze Zeit den Boden nach tollen Gerüchen anscannend. Basko ist dann einmal in die Leine gesprungen, hat sich aber super umorientieren lassen. Soweit so gut.
Das zweite Treffen fand an einem sehr zentralen Punkt in einem Stadtwald statt, zwischen großem Kinderspielplatz und Minigolfplatz. Ich hatte der Trainerin gegenüber auch schon meine Bedenken geäußert, dass es in dem Wald für Basko zu eng werden könnte bei Begegnungen mit fremden Hunden. Natürlich hatten wir an dem Tag strahlenden Sonnenschein und milde Temperaturen. Es wimmelte an unserem Treffpunkt nur so von Spaziergängern und Radfahrern mit und ohne Hund. Wir hatten unsere Gruppe noch nicht erreicht, da kam der erste große Hund auf uns zu. Ich konnte mit Basko an die Seite ausweichen und er hat sich nur etwas aufgeregt. Als wir gerade wieder auf dem Weg zu unserer Gruppe waren, bog eine Frau mit zwei großen Hunden um die Ecke und war nur noch wenige Meter entfernt. Basko hat meiner Trainerin daraufhin dann anschaulich demonstriert, was ich damit meinte, dass er voll in die Leine geht, wenn ihm andere Hunde - insbesondere große Hunde - zu nahe kommen
. Anschließend sind wir aus dem Getümmel raus an eine etwas ruhigere Stelle. Der Rest der Stunde war dann okay, da wir die anderen Hunde nur noch auf Distanz gesehen haben oder sie aus Baskos Sicht harmlos waren, da es sich um kleine oder alte Hunde handelte. Nachdem ich mich am Ende der Stunde von der Gruppe wieder getrennt hatte, kamen Basko und mir noch einmal eine Frau mit zwei am Rad laufenden Labbis entgegen. Basko ist natürlich wieder total explodiert und ich wäre am liebsten im Boden versunken. Der Mops, dem wir 1 Minute später begegnet sind, hat ihn dann wieder nicht interessiert.
Was mich an diesem Nachmittag wirklich beeindruckt hat war wie ruhig die uns entgegenkommenden Hunde geblieben sind, wenn Basko pöbelnd in der Leine hing. Die sind ohne nach rechts oder links zu gucken einfach neben Frauchen oder Herrchen weitergelaufen. So entspannt sind die anderen Hunde hier im Ort bei stressigen Begegnungen dann auch nicht. Stadthunde scheinen da doch etwas anders zu ticken oder haben einfach mehr Übung als mein Dorfproll.