Beiträge von El Rocko

    Ich möchte auch noch schnell eine Lanze für Hunde aus dem Tierheim oder Tierschutz brechen.

    Ich habe meinen Hund auch von einer Tierschutzorganisation übernommen, wo die verträglichen Hunde (und Katzen) quasi im gemischten Rudel gelebt haben und gleichzeitig Familienanschluss hatten. Ich wusste also, dass er mit Menschen, Hunden, Katzen etc. verträglich ist und wie er vom Wesen her ist.

    Ich hatte ebenfalls keine Hundeerfahrung und bin mit einem doch recht großen Anfängerhund nach Hause gefahren. Mein Hund kannte alle Grundkommandos, konnte hier in der Feldmark und im Wald vom ersten Tag an frei laufen, konnte problemlos stundenlang alleine bleiben etc. etc.

    Zum Thema Wachsamkeit: Mein Hund liebt alle Menschen, vor allem Kinder! Er ist total verschmust und möchte am liebsten von jedem gestreichelt werden. Vermutlich würde er auch einem Einbrecher die Hände ablecken. :D Er ist aber auch sehr wachsam und schlägt sofort an, wenn jemand unser Grundstück betritt oder gar klingelt. Genauer gesagt rast er laut bellend zur Haustür (daran arbeite ich immer noch). Ich möchte wirklich den Einbrecher sehen, der sich traut, bei mir einzubrechen, wenn mein Hund auf der anderen Seite der Tür wütet! Man braucht also keinen richtigen Wachhund, um sich beschützt zu fühlen. Ein großer bellender Hund reicht völlig aus! ;)

    Thema Leinenpflicht: Da ihr ländlich wohnt, denke ich mal, dass es bei euch so gehandhabt wird wie bei uns im Dorf: die großen Hunde dürfen frei laufen, die Kleinen sind an der Leine. :lachtot: Nee, mal im Ernst: Ob und wo Leinenpflicht besteht, wird von der zuständigen Stadt/Gemeinde festgelegt. In unserem Dorf gibt es meines Wissens keinen Leinenzwang (außer während der Brut- und Setzzeit vom 15. April bis 15. Juli), und wenn es ihn gäbe, würde sich keiner dran halten.

    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Suche nach eurem neuen Familienmitglied, das bei euch vermutlich den "Hundehimmel auf Erden" haben wird!


    Ich habe übrigens einen großen Schäferhund-Mischling, den ich um nichts in der Welt wieder hergeben würde!

    Ich denke, man kann solche Menschen, die Tiere oder Kleinkinder verwahrlosen lassen oder hilflos allein zurücklassen, nicht mit "normalen" Maßstäben messen. Und zwar, weil sie einfach nichts im Hirn haben bzw. keine Emotionen wie Mitgefühl kennen. (Womit ich so ein Verhalten natürlich nicht entschuldigen möchte).

    Das scheint wohl der Preis zu sein, den unsere schnelllebige Zivilisationsgesellschaft (in der sich immer mehr Menschen gar nicht zivilisiert benehmen) zahlen muss, wofür auch immer! Anders kann ich es mir nicht erklären, dass solche Meldungen, ob sie nun Haustiere, Kinder, alte Menschen oder - wie bereits erwähnt - mangelnde Zivilcourage betreffen, mittlerweile ja fast schon alltäglich sind (bundesweit gesehen).

    Ich kann folgendes Buch empfehlen: "Welpentraining mit Gudrun Feltmann - Der gute Start".

    Frau Feltmann (genauer gesagt Gudrun Feltmann-v.Schroeder) hat viele Jahre lang Welpenstudien durchgeführt (u.a. mit Wolfs- und Dingowelpen) und hat diese Welpen nach ihrer Methode "ausgebildet".

    Die so genannte Feltmann-Methode ist eine gewaltfreie Erziehungsmethode, bei der nicht so viel mit Leckerlie gearbeitet wird (es gibt zwar auch Leckerlie, aber nicht en Masse als Bestechung, sondern nur als Belohnung für die vollbrachte Tat), sondern mehr über verbales Lob, Spiel und Körpersprache (Stichwort: Schenken der Individualdistanz).

    Das Buch gibt gerade dem Ersthundbesitzer einen guten Einblick in das Wesen des Hundes, sein Sozialverhalten, seine Bedürfnisse, seine Körpersprache. Übungen für den normalen Grundgehorsam sind sehr schön erklärt und oft auch so gut bebildert, dass man die Übungen sehr gut nachvollziehen kann.

    Ganz hervorragend fand ich auch das Kapital zur Beschäftigung mit dem Hund, in dem der Aufbau des Apportierens, der Verloren-Suche, dem Verweisen und anderer toller Beschäftigungsmöglichkeiten beschrieben wird. Anhand dieser Beschreibung habe ich meinen apportierunwilligen Hund innerhalb kürzester Zeit dazu gebracht, mit Feuereifer zu apportieren! ;)

    Hier mal der Link zu ihrer Homepage, auf der ihre Arbeitsweise beschrieben ist und über die das Buch oder die dazugehörige DVD bestellt werden können: http://www.institut-feltmann.com/

    Ist Paco denn direkt aus dem Ausland zu euch gekommen (sofern er überhaupt aus dem Ausland ist)?

    Paco ist ja ein Podenco-Mix. So einen habe ich hier auch, nur in groß. Was das Erlernen von Kommandos angeht, kann es sein, dass er auch einfach nur etwas stur ist? Man sagt dem Podenco ja nach, dass er schwer zu erziehen ist, da er ein sehr unabhängiger Hund ist. Deine Beschreibung seines Verhaltens klingt zwar total nach Desinteresse seinerseits, aber Desinteresse kann ja auch eine Form von Sturheit sein.

    Wie ist er denn sonst so? Ist er verschmust? Hat er schon ein ganz klein wenig Bindung zu euch aufgebaut?

    Ich denke mal, einem Podenco (-Mix) muss man einfach etwas mehr Zeit lassen. Vielleicht ist es am besten, wenn ihr mit eurem normalen Alltag einfach weitermacht und Paco quasi "mitschleift" (nicht wortwörtlich gemeint). Mit der Zeit wird er sich vielleicht auch mehr an Carina orientieren, bzw. sich von ihr Sachen abschauen.

    Schau einfach etwas optimistischer in die Zukunft. Ihr habt da wirklich einen ganz süßen kleinen Kerl!

    Klasse Fotos von superhübschen Mischlingen!

    Ich habe einen fuchsfarbenen griechischen Schäferhund-Podenco-Mix beizusteuern. Wachsam und lernbegierig wie ein Schäferhund, verschmust und manchmal auch eigensinnig wie ein Podenco! Mein ein und alles!

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    @ AuraI: Vergleich mal die Fledermausohren von deiner Missy mit den obigen Podenco-Ohren (kommen in Natura viel besser rüber, auch die rötliche Fellfarbe). Kommt dir das nicht irgendwie bekannt vor?

    Ich würde sie nicht unbedingt in den Keller bringen und "aussperren", wenn Besuch kommt. Sie soll ja nichts negatives mit Besuchern verbinden.

    Wenn du sie im Wohnzimmer anleinst und mit dem Besuch im selben Raum bist, kann sie eigentlich ja auch nicht den Strick durchbeissen. Denn sobald du siehst, wie ihre Zähnchen sich dem Strick nähern, kommt von dir ein ganz entschiedenes "Nein"! Gelle?

    Ansonsten solltest du bei allen Übungen wirklich absolut konsequent sein! Das heißt, wenn dein Hund "Platz" machen soll und wieder aufsteht, einfach hingehen, ihn per Hand- oder Hörzeichen wieder ins Platz bringen und die Übung von vorne beginnen! Das hört sich nicht nur mühsam an, sondern ist es auch, aber die Beharrlichkeit lohnt sich. Denn so lernt der Hund, dass Herrchen/Frauchen sich letzten Endes ja doch immer durchsetzt und hört mit der Zeit immer besser!

    Wenn ihr für Hundeschule keine Zeit habt - wie sieht es denn mit Bekannten oder Nachbarn mit Hundeerfahrung aus? Mit anderen Hundehaltern kann man sich ja auch immer gut austauschen. Allerdings solltet ihr euch nur an Leuten orientieren, die ihren Hund auf die sanfte Art erziehen, also keinen Leinenruck, Sprühhalsbänder etc. praktizieren bzw. verwenden!

    Meinen Hund habe ich im Alter von ca. 4 Jahren vom Tierschutz übernommen und habe ihn die ersten beiden Monate zu Hause gelassen, wenn ich zur Arbeit gefahren bin. Er konnte problemlos 8 Stunden alleine bleiben, ohne etwas anzustellen (ist eh ein sehr ruhiger Vertreter seiner Art). Er wurde mir allerdings vom Tierschutz auch mit den Worten "Er kann problemlos alleine bleiben" angepriesen, da ich natürlich auf meine Berufstätigkeit hingewieen hatte.

    Nun fährt er immer mit ins Büro und pennt dort die meiste Zeit. In Ausnahmefällen bleibt er auch mal wieder zu Hause (z.B. bei Betriebsausflug oder unerträglicher Hitze im Büro). Wenn ich nur 7 Stunden weg bin, bleibt er halt solange alleine. Bin ich länger weg (siehe Betriebsausflug), gehen Nachbarn mittags mit ihm raus.

    Aber auch wenn ein Hund vom "Anhalten" her so lange alleine bleiben kann und auch keine Verlassensängste hat: gut ist es für so ein hochsoziales Lebewesen sicher nicht!

    Aber so wie du eure Situation schilderst (dein Mann oder deine Mutter können mittags mit ihm raus gehen), sehe ich da kein Problem.

    Zitat

    Wie gesagt, sie hatte früher erhöhte Nierenwerte und Bilirubin im
    Urin, und jetzt ( nach 2,5 Jahren BARF ) ist ihr Blutbild top!

    Er war hochzufrieden und meint so kann Bonny noch alt und grau werden... :D ]

    Das sind doch super Neuigkeiten! Und ja, ich möchte Bonny alt und grau werden sehen (ist jetzt positiv gemeint) ;)