Ihr habt für den Hund erstklassige Haltungsbedingung geschaffen (Umzug ins Grüne, Autokauf, Hundetagesstätte in der Nähe) und dann sowas! Ich kann verstehen, dass ihr jetzt maßlos enttäuscht seid. Aber lasst euch nicht beirren!
Wenn euer Herz schon so an dem Kleinen hängt (der, wie du schreibst, ja wohl auch nicht die besten Vermittlungschancen hat), würde ich mich bei der Orga auch noch mal telefonisch melden oder sogar direkt dort aufkreuzen (sofern diese nicht zu weit von euch entfernt ist). Hätte den Vorteil, dass ihr den Hund "live" sehen/erleben könntet. Ich würde dann an euerer Stelle dort auch noch einmal möglichst freundlich, aber ganz ausführlich eure Lebensumstände schildern und fragen, ob der Hund es in dem Heim denn wirklich besser hätte.
Ansonsten werdet ihr euch wohl oder übel doch woanders umschauen müssen. Es gibt in der Tat mehr als genügend Hunde, die auf so ein schönes Zuhause warten.
Die Orga, von der ich meinen Hund habe, war übrigens das komplette Gegenteil. Keine Frage, vor Ort ging es den Hunden sehr gut (Rudelhaltung, Familienanschluss). Ich habe ihn auch problemlos bekommen, obwohl ich alleinstehend und berufstätig bin (er kommt jetzt übrigens immer mit ins Büro). Eine Vorkontrolle bei mir zu Hause gab es auch nicht. Als ich den Hund (der übrigens chronisch krank ist) übernommen habe, hieß es, bei Fragen und Problemen könnte ich mich jederzeit an die Familie wenden. Hat bei den ersten beiden Anrufen auch gut klappt. Nachdem ich ihn aber schon längere Zeit hatte und wegen seiner Krankengeschichte noch mal angerufen habe, kam kein Rückruf mehr, rein gar nichts! Obwohl ich mein Anliegen auf dem Anrufbeantworter ganz konkret geschildert hatte und es nicht um eine Lappalie ging!