Beiträge von Faesa

    ich habe 7, 10 und 15 Meter.

    7 und 10 nutze ich zum üben, 15 Meter ist eine schwere Gurtbandschlepp, die ich immer dann an Madam hänge, wenn ich absolut abgelenkt Gassi gehe und Jagen nicht ausschließen kann. An der läuft die Tussi dann als ob sie geschlagen würde und weicht kaum vom Weg ab.

    Abgeschnitten habe ich nicht, ich habe die Schlepp ausgeschlichen, indem ich in immer reizvollere Umgebungen gewechselt bin und immer öfter leinenlos gelaufen bin. Bei Rückfällen (da reichen schon ganz kleine aus) gab es wieder 3 Tage Schlepp.

    7 und 10 Meter daher für die UO, 15 Meter nutze ich zur Absicherung da Jäger (aber immer besser im Griff).

    Ich habe die Halterung rechts. Die Hunde kapieren den Unterschied zum "Fuss" (links) und Madam läuft auch ohne Leine nun meist rechts von mir.

    Da man am Rad sich auch im Strassenverkehr bewegt, ist für mich rechts Pflicht, damit der Hund zwischen mir und dem Gehweg/parkenden Autos läuft und nicht auf der Fahrbahn, wo er übersehen werden kann.

    Auf Feldwegen geht das "falsche" gehen ja, um Hund zwischen sich und dem Gegenverkehr zu haben, aber auf der Strasse mit einem Rad ist das natürlich unmöglich. Um dann nicht Situationsbedingt mal so und mal so zu fahren, gibts am Rad rechts, zu fuss links. Jaaaanz einfach....

    Also, ich hab mir jetzt mal euren Tagesablauf angeschaut und vermute da einen total unterforderten/überdrehten Hund.

    Zitat

    6:30 kurze Runde
    10:00 Futter, Gassi gehen mit Eltern
    14:30 Futter, Gassi
    Nachmittags:üben, spielen
    auf der Couch(abends): Seil werfen
    23:00 Kurze Runde

    Kurze Runde dient nehme ich an nur zum lösen, kann man also nicht als Auslastung bezeichnen.

    Dann gibt es an Auslastung also diese Gassirunde um 10, die sicherlich nicht besonders lang ist, wenn es um 14:30 schon wieder rausgeht.

    Dafür wird aber ab der Mittagsrunde mit Spielen, Üben und Seil werfen, der Hund total hochgeputscht.

    Bekommt der Hund nur um 10 und um 14 Uhr Fressen? Warum so kurz hintereinander und nicht um 10 (oder noch eher) und z.B. 18 Uhr?

    Ein Border braucht (wie viele andere Hunde aber auch) Auslastung, aber auch Ruhe. Und die Hunde müssen Ruhe lernen.

    Die Gassirunden müssen spannend sein, es muss ausgelastet werden, Kopfarbeit vor allem und dann muss der Hund auch lernen, dass es Zeiten gibt, in denen Ruhe zu halten ist.

    Das wären meine Ansätze. Ein Trainer ist sicher nicht verkehrt, der mal darüber schaut.

    Ich fürchte, hier hat ein Hütehund mal wieder wegen seiner Augen und Fellfarbe gewonnen und nicht weil man diesen Charakter haben wollte

    Ich habe jetzt schon 2 mal sehr gute Erfahrung mit ausgestrecktem Arm, Handfläche nach vorne (wie der Verkehrspolizist) und deutlichem "stop". Beide male ist der Hund relativ perplex stehen geblieben.

    Die Besitzerin des zweiten Hundes die rufend hinter ihrem herkam hat mich dann zwar angemacht, was mir einfallen würde, ihren Hund "anzubrüllen" und ich würde ihn damit ja noch zum spielen anregen, aber ich hab ihr ganz deutlich gemacht, dass es nicht mein Problem wäre, wenn ihr Hund nicht hört und dass ich das auch nicht mit ihr ausdiskuktiere.

    Mir ging es um den Schutz von meinem Hund und Kind und wenn ihr Hund meint, 20 Rufe seines Frauchens zu überhören nehme ich mir die Freiheit heraus, den Hund verbal und per körperhaltung (also nicht Körperkontakt) abzublocken.

    Wäre er noch näher gekommen, wäre allerdings mein Fuss zum Einsatz gekommen - ne Alternative hab ich mit Kind im Tragetuch ja nicht um abzuwehren - und auch mit dem Fuss gibt es ja Unterschiede zwischen Treten und Treten.

    Zitat

    was passiert wenn der hund an solch halterung fest ist , man fährt und dann plötzlich sieht der hund was interessantes und rennt in die andere richtung oder wahlweise bleibt stehen oder so?
    macht man dann einen satz über den lenker oder steigt lästigerweise
    zur seite ab?
    wie muss ich mir das vorstellen?

    Mir stand Lena, weil ich unachtsam war, schon im 90° Winkel mit den Vorderpfoten in der Luft am Rad - und ich bin nicht geflogen. Wenn du nicht gerade stehst, ist das physikalisch fast unmöglich, dass mich der 25 kilo Hund umreisst. Weiss nicht, wie es mit 70 Kilo aussehen würde, aber ein Rad, was den Drang nach vorne hat, und am gescheiten Schwerpunkt den Hund befestigt hat, bräuchte schon seehr viel Kraft um seitwärts zu fliegen.

    Du kannst es mal ausprobieren, in dem du jemanden auf das Fahrrad setzt (im Stehen reicht schon für diesen Test), an die Sattelstange greifst, und dann versuchst, das Rad 90° seitlich wegzuziehen. Das ist unmöglich.

    Was natürlich geht und weshalb man üben muss und schon eine gewisse Kontrolle haben muss ist, dass der Hund nach vorne ziehen kann. Über eine gewisse Distanz (mehrere Meter) schafft er es dann sicher auch, das Rad langsam zu seiner Seite zu ziehen. Kommt dann ein Hindernis, ja, dann fliegt man. Ist mir in 1 Jahr Radfahren aber noch nicht passiert. Sie hat 2 mal nen Spurt eingelegt, weil sie erschrocken ist (vom Laster abgeladene Metallteile direkt neben uns), aber das habe ich problemlos mittels gescheiter Bremsen am Rad bremsen können.

    Schlecht ist es, wenn der Hund im Stehen (z.B. an einer Ampel) loslegt, da hast du den Vorteil der Bewegungsenergie/Masseträgheit nämlich nicht mehr.

    Darum würde ich NIE mit Leine in der Hand fahren - am schlimmsten finde ich die, die die Leine auch noch ums Handgelenk geschlagen haben. Da gruselt es mich immer. Hand am Lenker, Leine drum - und dann rennt der Hund zur Seite *grusel*. DA verreist es natürlich sofort den Lenker und man macht den Abflug. Das ist ja der riesen Vorteil dieser Halterungen an der Sattelstange. Das ist ein Schwerpunkt, der das Rad nicht plötzlich verreisst.

    Darum würde ich auch nie das System nehmen, welches am Gepäckträger befestigt wird. Da ist der Schwerpunkt nämlich auch wieder ein anderer. Immer nur unter meinem Schwerpunkt würde ich anbringen.

    Mir hat bei der Impulskontrolle die Frisbee wahnsinnig geholfen. Die Flugbahn dieser ist nämlich auch nicht mit der eines Dummy (den ich Depp auch nicht mal gescheit weit werfen kann) vergleichbar. Sie ist darauf total abgefahren - auch heute noch. Und es war für sie auch an der Frisbee wesentlich schwerer zu bleiben oder zu stoppen, als es mit dem Dummy vorher der Fall war.

    Mit Bällen spiele ich nicht gerne, da Madam total hochputscht, wenn diese weiterrollen oder aufduppen. Darum gibt es nur Dinge, die liegen bleiben, wenn sie mal am Boden sind bzw. von ihr Fallen gelassen werden.

    Hach weil mir hier ein paar Geschichten meinen Morgen versüsst haben, hab ich auch noch eine.

    Der Chef von meinem Freund, der mir ja nun mehr als hinlänglich sowohl persönlich als auch durch Erzählungen mit Namen bekannt ist, hat einen Hund. Wohnt auch zufällig relativ in unserer Nähe, geht aber nie die Runde wie wir gehen. Nun haben sich die zwei Männer also mal Nachmittags für ne Runde verabredet, damit wir Frauen uns mal kennen lernen, damit wir öfters mal gehen können Mittags.

    Alles klar, nette Runde gewesen. 3 Tage später klingelt das Telefon, und am anderen Ende kam: "Hallo, hier ist das Frauchen von *Hundename*". Boa was hab ich ein paar Sekunden geschwitzt und gegrübelt, wer das nun ist. Der Familienname ist mir weit aus geläufiger als der Hundename. Da kann man EINMAL den Menschennamen und nicht den Hund, und schon ists auch wieder verkehrt.

    Edit: Das mit den Hundenamen im Handy hab ich auch *hust*

    *sich hier heimisch fühlt*

    Allerdings ist das bei uns nicht so:

    Zitat

    "Der Halter von *name.des.hundes*

    sondern eher

    Herr *Name des Hundes*
    Frau *Name des Hundes*
    oder
    Tochter *Name des Hundes*

    Grüße werden ausgerichtet in Form von "Grüße von Frau Chico" oder die Erzählung über wen man getroffen hat lautet in etwa "und hinten auf der Wiese war Tochter Chico und war am Ballspielen".

    Und nein, fragt mich bitte nicht, wie die alle heissen, ich weiss maximal noch, von welchem Balkon die "Tölen" kläffen :-)

    Zitat

    Allerdings hatte ich bisher immer (entgegen den eigentlichen DB-Beförderungsbedingungen) einen Sitzplatz auch für meinen Hund reserviert, so dass wir auch im überfüllten Zug eine 2er-Reihe für uns hatten. Da mein Hund mit dem halben Normalpreis meist fast so viel wie ich mit Sparticket zahlte, hatte er nach meinem Verständnis auch einen Anspruch auf eine Sitzplatz, was mein Reisebüro mit DB-Lizenz auch so sah.

    Der Hund hat selbst mit Sitzplatzreservierung keinen Anspruch, und wenn du an einen Schaffner gerätst, der das genau nimmt, wird er dir den bezahlten Platz auch wegnehmen. Einfach deshalb, weil jede Reservierung, bitte nagel mich nicht drauf fest, 7 Minuten nach verlassen des Zuges vom Bahnhof, verfällt. Entweder du sitzt bis dahin mit deinem Hintern auf dem reservierten Sitzplatz, oder er ist frei verfügbar für jeden anderen. In Zügen mit digitalen Sitzplatzreservierungen sieht man schön, wie die Reservierungen plötzlich alle ausgehen.

    Daher funktioniert es z. B. auch nicht, ab Frankfurt Hauptbahnhof zu reservieren und aus irgendeinem Grund erst am Flughafen einzusteigen. Sitzplatz ist dann weg.

    Zu den Ticketpreisen: Alle Tickets sind Online 10 Euro günstiger als im Personenverkauf, bei Reisebüros mit DB Lizenz kommen zusätzlich noch die Gebühren für das Reisebüro oben drauf. Wie die Automatenpreise sind, weiss ich nicht.

    Daher vergibt die Bahn auch so gerne 10 Euro Gutscheine für Verspätungen oder Zugausfälle, diese sind nämlich nur an einem Schalter oder Reisebüro einlösbar, und da machen sie die 10 Euro grad am Ticket wieder gut. Schweinebande!