Ich meine auch, dass kein Happy Dog günstiger ist als die 34 Euro für Markus Mühle, was ich dann immer vorziehen würde.
Beiträge von Faesa
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Ich denke, zu einem gewissen Grad ist das korrekt. Wenn ich mit meinem Hund täglich 10km Rad fahren würde und dann von heute auf morgen nicht mehr, würde ihr was fehlen. Da ich das aber erst gar nicht mache, fehlt ihr auch nichts.
Ich stelle mir das ganze so vor, solange sich dieses "er kennt es ja nicht anders" am unteren Limit dessen, was für den Hund persönlich ok ist, bewegt, wird es einfach die Gewohnheit regeln. Ist es unter diesem Limit, wird es zu Problemen kommen.
Also z.b. Husky Bello hat ein unteres Limit von 3 mal täglich 30 Minuten Auslauf mit etwas UO. Und auch nur das wird mit ihm gemacht. Ist zwar wenig für nen Husky, aber ist ok.
Jetzt nehmen wir an, mit Husky Bello wird aber nur 3 mal täglich 20 Minuten gegangen, dann wird er Probleme machen, weil unausgelastet.
Nehmen wir an, Bello wird täglich nach der Schule von Tochter A mit dem Rad 1h mitgenomme, und A zieht zum studieren plötzlich weg und man geht zurück zu 3x30 Minuten, wird es ein Problem geben. Weil er es eben anders kennt.
Bello würde sich allerding auch über 3x40 Minuten freuen, die 30 nimmt er halt, weil er es nicht anders kennt.
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Nunja, nur weil man sie in den Händen von Otto-Normalos sieht, sagt das ja noch wenig aus, woher der Hund ist.
Vielleicht ist das einer von einer Not-Orga, vielleicht war er bei einem Jäger und hat sich als total unbrauchbar für die Jagt herausgestellt oder ähnliches.
Ja, ich weiss, meine heile rosa Welt... es gibt genügend die die Hunde wegen des Aussehens/Images/was-weiss-ich kaufen, aber auch immer wieder welche, die eben Nothunde aufnehmen und diese Hunde "zurecht" dann haben. (Herrje, eine blöde Formulierung, aber eine bessere fiel mir jetzt nicht ein.)
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Hmmm? Wenn ein Hund von einem VDH Hobbyzüchter ist und als Hobby gehalten wird und daher 4 mal die Woche auf dem Hundeplatz ist (oder sonst was), was ist daran verkehrt? Das das Wort Hobby darin auftaucht und nicht Arbeitshund?
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Als Leckerlies draußen kannst du auch Wurst mit Trockenfutter in einem Tütchen mischen und mitnehmen. Die Trofu Teilchen nehmen ein wenig den Geruch der Wurst an und weil es ja ab und zu wirklich Wurst gibt, wird er das Trofu schon auch nehmen.
Warum müssen die Teile groß sein? Leckerchen haben ein -chen am Ende, weil sie eben nur Leckerein sind und kein Essen ersetzen (im Normalfall, Handfütterungen draußen mal ausgenommen).
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Ich würde es an deiner Stelle mal mit ganz massiver Körpersprache probieren. Kommt ein Hund und sie stellt das Fell auf (oder macht womöglich sogar schon Terror) würde ich sie nicht schimpfen, sondern kommentarlos und ganz souverän abdrängen. DU gehst zwischen sie und den ankommenden Hund, auf sie zu, drängst sie entweder zur Seite oder nach Hinten weg. Mach dir selber deutlich, dass sie nichts zu melden hat, dass DU die Situation klären wirst. Nur wenn du dir das selber verdeutlichst und dir sozusagen einen Plan bereit legst, wirst du es auch so durchziehen dass es nicht unsicher wirkt, sondern dem Hund einen Aha-Effekt a'la "hups, Frauchen regelt das auf einmal" verpasst. Du solltest absolut frei von jedlichem Zögern sie abdrängen, aus der Situation nehmen und ausweichen. Ausweichen kann ein großer Bogen oder abbiegen/umdrehen, je nach Gegebenheit, sein.
Die Stimmlage beim Schimpfen wird von Hunden gerne als Bestätigung "hey, Frauchen macht mit" interpretiert, daher sollte das ganze wortlos geschehen.
Und du solltest ihr natürlich nicht weh tun, sondern einfach ganz bestimmt auf sie zugehen, und sie in die Richtung drängen, nur durch deine Körpersprache (aufrecht und bestimmt), in die du möchtest.
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Ignorieren, nicht weiter bestätigen (sonst verstärkst du das noch) und für die Zukunft daran arbeiten, dass du die Situation für sie auflöst, sie also aus da raus holst, weg von dem Hund führen, vor dem sie Angst hat. Du musst handeln und zwar souverän, damit sie sich an dir orientieren kann. Sie muss lernen und du ihr signalisieren können "alles gut, dir passiert nix, solange du bei mir bleibst, bist du sicher".
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*schmunzel*
Zitatzum beispiel richtig Gassi zu gehen....klingt Banal aber manchmal dauert es recht lange bis sie macht.
Das wirst du wohl nicht in der Hundeschule lernen. Das ist von Hund zu Hund unterschiedlich und bei ganz vielen Hunde die ich kenne, ist das schlicht antrainiert vom Halter. Da haben die Halter immer dann umgedreht, wenn der Hund gemacht hat. Solange sind sie draußen rumgewatschelt, war der Hund leer, gings heim. Was hat der Hund gelernt? Je länger er einhält, umso länger kann er draußen bleiben.
Ansonsten ist Hundeschule immer gut, und/oder viel, viel lesen. Bücher, Internet, Forum - alles was dir Wissen darüber, wie der Hund tickt näher bringt. Denn wenn man den Hund versteht, und versteht, wie der Hund UNS versteht, dann kann man sein Training so gestalten, dass der Hund auch macht, was wir wollen.
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https://www.dogforum.de/ftopic64175.html
So, das ist erst mal der Link zum Jagtthread hier im Forum, vielleicht findest du da ja ein paar Anregungen.
Dann zur Schlepp: Die Schlepp immer aufnehmen und in Schleifen festhalten, nie dem Hund die volle Länge geben, dann kann er dir auch nicth mit Tempo reinrasen. Das ist nämlich weder für ihn noch für dich gesund.
Wenn er in den dichten Reihen nicht mehr ansprechbar ist, ist der Reiz zu hoch. Dann such dir eine andere Umgebung, die eurem Trainingsstand entspricht zum Üben, und dann immer weiter steigern, bis es auch in den dichten Reihen klappt.
Ich habe etwa 1 Jahr intensives Training hinter mir, jetzt, nach 2 Jahren kann ich meinen Hund auch von flüchtendem Wild abrufen, es ist nichts, was, sofern es ausgeprägt ist, innerhalb von ein paar Wochen erledigbar wäre. Grundsätzlich sind aber die von Tante Flauschig genannten Spielchen gut, um seine Reizsschwelle zu testen/zu steigern.
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Schau mal hier in den Thread. Da siehst du, wieviel Arbeit ein Hund der jagt bedeutet. Es ist möglich, mit diesen Hunden zusammen zu leben, aber sicher nicht mit 3x täglich nur Gassi gehen. Sie wollen schon gefordert werden und viel Arbeit und Konsequenz brauchen sie.
https://www.dogforum.de/ftopic64175.html
Ich finde es schwer zu sagen ob Anfänger oder Fortgeschrittener, mein Hund ist kein klassischer Jagthund (keiner wie du ihn jetzt meinst, auch Labradore sind ja irgendwann mal zur Jagt gezüchtet worden, wie eigentlich jeder Hund mal ein Gebrauchshund war), aber dennoch genügend Jagttrieb um mich auf Trab zu halten. Und ich war Anfänger und habe es geschafft. Allerdings war hat es schon viel Zeit, Kraft und Konsequenz erfordert. Wenn man die nicht aufbringt, sollte man die Finger davon lassen.
Ansonsten gibts nur noch zu sagen, dass es Hunderassen gibt, die von guten Züchtern nicht in Nicht-Jägerhände vermittelt werden. Die bekommt man also im Prinzip als Otto-Normal-Verbraucher nicht. Ich meine, der deutsche Drahthaar gehört dazu, genauso wie die Münsterländer.