das hab ich mich auch grad gefragt. Für mich klingts schlüssig, evtl. sprech ich da auch mal vor ![]()
Beiträge von jennja
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nur mal so: ich hatte meinen Hund (auch ein Aussie) mit gut 8 Wochen bekommen und war dann auch fuuuuurchtbar stolz drauf, als er mit 10 Wochen schon sitz und platz konnte. Und auch ich wollte so gerne das "Komm" optimieren. Was ich dabei NICHT bedacht hatte: es ist immer noch ein Hundekind. Ich habe es zwar geschafft, meinem Hund viele Sachen beizubringen aber eins habe ich dabei verpasst - ein wirklich fairer, souveräner, cooler und stets über allen DIngen stehender Hundeführer für ihn zu werden.
Es kommt absolut nicht darauf an, was ein Welpe in einem bestimmten ALter schon alles kann und was man sich dann in der Welpenspielstunde so gegegnseitig erzählen kann, mit stolz geschwellter Brust. So ein Humbug! Das Problem ist aber, dass sehr viele Hundeschulen einem das eintrichtern und fördern. Ich hab schon nen UO-Kurs besucht, da war der Hund grad 6 Monate alt!!
Mit dem RÜCKRUF hatte ich Probleme, bis der Hund 2,5 Jahre alt war (also quasi jetzt), es wird nämlich erst seit ein paar wenigen Monaten besser. Weil ich an MIR gearbeitet habe!
Nur als Denkanstoß gemeint, keine Kritik, ok?
Übrigens: ICH würde ja an deiner Stelle im Forum bleiben, man kann nämlich sehr viel lernen hier! Aber das muss ja jeder selbst entscheiden

Schönen Gruß
jennja -
liebe Kitti,
danke für diesen Beitrag. Ich sehs genau wie du (und hab das auch so ähnlich geschrieben), und ich würde mir wünschen, dass diese Einstellung nicht so exotisch wäre, sondern normal.
Klar hat man leicht reden, wenn man seinen Hund mit zur Arbeit nehmen kann, aber deshalb muss es auf der anderen Seite nicht verteidigt werden, wenn man eben "gezwungen" ist, seinen Hund 10 Stunden lang sich selbet zu überlassen.
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Servus Sine,
bitte berichte mal von der Stunde mit den "nicht ganz so aggressiven" Hunden bei dieser Frau Hagerer, würde mich mal interessieren, wie sowas aufgebaut ist usw. - und ob es irgendwas hinsichtlich Amys Verhalten ausrichtet...
Danke & Gruß
Jenny -
@La_Bella: natürlich ist es schlimm, wenn ein Hund um sich beißt!! Das steht doch völlig außer Frage. Aber 1. muss man nach dem Warum fragen, und da hat die TS einfach nicht die Signale ihrer Hündin ernst genommen und 2. geht es auch darum, wie man mit den Befindlichkeiten seines Hundes umgeht! Wenn er etwas als bedrohlich empfindet, dann bringe ich ihm bei, dass es nicht bedrohlich ist (hier sind wir uns ja einig), die Frage ist nur WIE? Muss ich ihn zwingen nach dem Motto: Stell dich nicht so an! oder kann ich es ihm auch erklären, und zwar so, dass er es versteht...

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Zitat
Hm, also ich hätte meine, um ehrlich zu sein, auch rausgeschmissen und wahrscheinlich noch nicht wieder reingeholt. Warnen ist ja ok, wenn sie die Berührung nicht mag, mich wegschnappen auch ...
Aber wenn sie mehrmals hintereinander zugebissen hätte aufgrund einer wirklich nicht schlimmen Berührung ... Nein, ehrlich, da wäre ich auf meine auch enorm sauer gewesen.
Ich finde einfach, die Reaktion der Hündin stand in keinem Verhältnis zu dem, was nadine265 getan hat (Pfote küssen) ... Vorausgesetzt natürlich, die Pfote ist nicht verletzt, was nadine ja auch bestätigt hat.Nein, ganz ehrlich, ich hätte erstmal das Vetrauen in meine Hündin verloren. Natürlich hätte man das erste Knurren ernst nehmen sollen ... Dennoch würde ich ein solches beißen absolut nicht akzeptieren.
Es gibt immer Situationen/Berührungen, die ein Hund nicht mag, sei es beim Krallen schneiden oder beim TA usw. Aber das ist für mich kein Grund, dass ein Hund so kräftig zubeißt, und gleich mehrmals.Das ist viel zu menschlich gedacht!!! Möglicherweise mangelt es grundsätzlich an Vertrauen zwischen Hund und Halter. WO ist da eine Reaktion als "übertrieben" zu bezeichnen? Nochmal: es ist kein Mensch! Ein Hund hat keine Ahnung von "Relation", er tut das, was er für notwendig hält.
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fang an, deinen Hund wie einen solchen zu behandeln und nicht wie einen Menschen!

Caniden sind nun mal keine Primaten. Sie mögen es nicht besonders, wenn man sie knuddelt und busselt. Natürlich gibts ne Menge Hunde, die das über sich ergehen lassen, weil sie es gelernt haben. Aber natürlich ist das nicht. Und es ist auch nicht besonders respektvoll, ihre Drohung noch zu ignorieren. Sie wurde einfach nur deutlich!
Offenbar hast du doch nicht allzu viel Ahnung davon, wie Hunde ticken...
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Also wenn er NICHT mitbekommt, dass wir weg gehen, dann isser auch ruhig. Aber wenn er es mitbekommt ist erst ruhig, dann jault er in 2-3min Abständen. So ein langezogenes Jaulen.
LGAha! Also das würde ich aussitzen! Es liegt dann wohl nicht am Alleinsein ansich, sondern daran, dass ihr ihn bewusst nicht mitnehmt! Da sind wir schon wieder beim Kontrollverhalten... Also: abwarten, bis er ruhig ist, dann wieder rein gehen, kurz (ohne Hund) beschäftigen, wieder rausgehen usw.
das erledigt sich bestimmt schnell!

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mögliche Regressansprüche der Welpenkäufer, wenn die Nachzucht an Erbkrankheiten leidet?
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das alleine bleiben kannst du so anfangen, dass du innerhalb der Wohnung immer wieder von Raum zu Raum gehst und hinter dir die Tür schließt. Immer wieder, bis es langweilig wird. Er lernt dadurch
1. Türen schließen sich vor seiner Nase (-> Frusttoleranz und Abbau des Kontrollverhaltens)
2. dass das normal ist (frauchen geht und kommt, wann es ihr passt)
3. dass du wieder kommstDas Körbchenschicken und das Alleinebleiben mittels Räume wechseln würde ich getrennt von einander üben!
Beim Körbchenschicken kannst du ihn loben/belohnen, wenn er mal ne halbe Minute auf dem Platz bleibt, dann die Zeiten ausdehnen...
Beim Alleinebleiben würde ich ihn nach dem Wiederkommen nicht loben, sondern völlig ignorieren.
so hab ichs im Großen und Ganzen gemacht.
Achja: man kann auch geistige Grenzen ziehen, bei uns z.B. zwischen Flur und Küche. Wenn ich nciht will, dass er mir in die Küche folgt und mich dort nervt, kann ich ihm klarmachen, dass die Türschwelle die Grenze ist, die er nicht übertreten darf. Er muss dann draußen warten, darf mich aber von dort aus beobachten. Das ist aber eher fortgeschrittenes Niveau
