Beiträge von jennja

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    Ich hätte es jetzt auf die harte Tour gemacht: Komplett aus dem Zimmer... :hust:

    was anderes wird dir nicht übrig bleiben, esseidenn du stehst auf Schlafentzug, weil du alle 10 Minuten deinen Hund vom Bett verscheuchen musst - die ganze Nacht lang ;-)

    Meinem hat das übrigens absolut nicht geschadet, er hat sogar schon mal ne Nacht in ner Box verbracht, allein im EG, weil wir ihn vergessen haben, rauszulassen, nachdem er den Besuch verbellt hatte :ops:

    Was ich noch machen würde: seinen Platz mal so platzieren, dass er euch nicht sehen kann, also Körbchen hinter die Couch z.B. :roll:

    tja, mein Bela hat seine Öhrchens auch schon recht früh verändert. Mit 12 Wochen warens bereits richtige Steh-Kipp-Ohren, ab 14-15 Wochen stand zuerst das eine, dann mal das andere, immer im Wechsel. Ich glaube, mit 4,5 Monaten standen beide und dann änderte sich nichts mehr. Mein Hund hatte solche Pommestüten, dass er regelrecht ausgelacht wurde, sogar von mir :D

    Um ehrlich zu sein, er sah so schrecklich aus, ich hab mir gewünscht, er würde sie wieder runterklappen. Und noch dazu ein Aussie mit Stehohren, geht ja gaaaaar nicht! :p

    Als er nen Kragen bekam, relativierten sich die RIESENohren dann, so ca. ab 10 Monate sah das dann einigermaßen normal aus :lol:

    Tja, und heute - hab ich den schönsten Border-Mischling weit und breit :D

    ...ich muss auch immer sagen: dooohooooch, das IST ein reinrassiger Aussie

    ich habs dir ja gestern schon gesagt: ich seh da kein Problem! Allerdings finde ich, sollte der Hund auch nicht zu viel Aufmerksamkeit von dir einfordern! Aber: zu Hause (und auch bei mir daheim) fährt Hudson ja mittlerweile prima runter, besser als Bela, der immer versucht, Hudson (von mir) wegzutreiben und nicht still im Körbchen liegen kann, ohne den Hausmeister zu machen... Von daher: nimms hin und freu dich drüber. Meine Prognose ist: es wird schlimmer werden :lol:

    Es IST ein Arbeitstier, oder besser gesagt: Hudson hat jede Menge Arbeitstrieb und dazu kommt: er weiß, wohin er gehört! Ob die Bindung nun besser ist als bei anderen Hund-Halter-Gespannen, vermag ich nicht zu sagen. Bei unserer Pflegehündin Molly, die charakterlich ähnlich wie Hudson gestrickt ist, sieht man das Kleben auch! Aber die Bindung zu mir kann gar nicht so stark sein wie zu Bela beispielsweise, aber der hat noch viel mehr Flausen im Kopf, er hat aber auch deutlich weniger Arbeitstrieb als die beiden.

    Ich sag jetzt einfach mal: Das, was man da bei Hudson (und auch bei Molly) sieht, ist aus meiner Sicht Will to please in Reinform!

    Was will denn ein Rancher/Farmer mit nem Hund, der (physisch/geistig) überall ist, nur nicht bei Herrchen/Frauchen? Der ist nutzlos! Der kann höchstens in der Schönheitszucht gebraucht werden :lol:

    Also: Selektion/Gene aber auch Prägung, ich weiß nämlich, dass Hudson sehr "eng" erzogen worden ist ;)

    Na dann geb ich doch auch mal gerne in bisschen Senf dazu :p

    Auch ich bin der Meinung, es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Jede Situation und jedes Mensch-Hund-gespann ist individuell zu betrachten. Soweit der Grundsatz.

    Nun das Aber.

    Für mich persönlich käme es nicht in Frage, einen EINZEL-Hund 8 Stunden oder noch länger am tag allein zu lassen. Warum? Ein Hund ist ein Lebewesen, das familienanschluss BRAUCHT, nicht nur möchte. Als es bei uns darum ging, einen Hund anzuschaffen, war klar, dass das nur geht, wenn mindestens einer von uns beiden den Hund mit zur Arbeit nehmen kann. Wir sind beide 8-10 Stunden außer Haus. Als das geklärt war, haben wir den Hund gekauft. Wäre das nicht möglich gewesen, hätten wir verzichtet, und zwar zum Wohle des Tieres!

    Natürlich kann sich die Situation dramatisch ändern, dann muss nach neuen Lösungen gesucht werden. Das steht ja außer Frage. Ich würde fast alles tun, um meinen Hund behalten zu können. Sollte es aber so sein, dass er dauerhaft 10 Stunden nonstopp allein sein würde, ganz ehrlich, dann würde ich ihn in gute Hände abgeben. Das ist aber, davon gehe ich mal aus, der absolute Super-Mega-Worstcase...

    Was mich in diesem Forum (und auch in anderen) ganz ehrlich auf die Palme bringt, ist diese Trotz-Reaktion, wenn jemand nicht die richtigen Bedingungen für die Hundehaltung hat: "na dann dürfen ja nur Arbeitslose und Rentner Hunde halten." Bei diesem Satz könnte ich an die Decke gehen! Mensch, es geht doch nicht darum, einen Hund unbedingt besitzen zu müssen, es auf biegen und brechen durchzusetzen und irgendwie geregelt zu bekommen! Mann muss sich auch ehrlich eingestehen können, wenn man nicht geeignet ist. Aber das fällt eben so schwer...

    zum Thema Michael Grewe: ich hatte Anfang Mai meine erste Einzel-Stunde bei einer CANIS-Trainerin, insgessamt habe ich sie 4 Mal getroffen, davon war sie einmal bei mir zu Hause. Diese Person hat mir mal dermaßen die Augen geöffnet!! So viel haben wir gar nicht aktiv trainiert, aaaaaber die Gespräche mit ihr waren Gold wert und haben mich wirklich weiter gebracht! Vielleicht findest du ja auch einen CANIS-Absolventen in deiner Nähe, das sag ich deshalb, weil du von Grewe anscheinend eh angetan bist. Meiner Erfahrung nach bringen halt DVDs nix, man braucht schon wen von Angesicht zu Angesicht ;)