Na dann geb ich doch auch mal gerne in bisschen Senf dazu 
Auch ich bin der Meinung, es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Jede Situation und jedes Mensch-Hund-gespann ist individuell zu betrachten. Soweit der Grundsatz.
Nun das Aber.
Für mich persönlich käme es nicht in Frage, einen EINZEL-Hund 8 Stunden oder noch länger am tag allein zu lassen. Warum? Ein Hund ist ein Lebewesen, das familienanschluss BRAUCHT, nicht nur möchte. Als es bei uns darum ging, einen Hund anzuschaffen, war klar, dass das nur geht, wenn mindestens einer von uns beiden den Hund mit zur Arbeit nehmen kann. Wir sind beide 8-10 Stunden außer Haus. Als das geklärt war, haben wir den Hund gekauft. Wäre das nicht möglich gewesen, hätten wir verzichtet, und zwar zum Wohle des Tieres!
Natürlich kann sich die Situation dramatisch ändern, dann muss nach neuen Lösungen gesucht werden. Das steht ja außer Frage. Ich würde fast alles tun, um meinen Hund behalten zu können. Sollte es aber so sein, dass er dauerhaft 10 Stunden nonstopp allein sein würde, ganz ehrlich, dann würde ich ihn in gute Hände abgeben. Das ist aber, davon gehe ich mal aus, der absolute Super-Mega-Worstcase...
Was mich in diesem Forum (und auch in anderen) ganz ehrlich auf die Palme bringt, ist diese Trotz-Reaktion, wenn jemand nicht die richtigen Bedingungen für die Hundehaltung hat: "na dann dürfen ja nur Arbeitslose und Rentner Hunde halten." Bei diesem Satz könnte ich an die Decke gehen! Mensch, es geht doch nicht darum, einen Hund unbedingt besitzen zu müssen, es auf biegen und brechen durchzusetzen und irgendwie geregelt zu bekommen! Mann muss sich auch ehrlich eingestehen können, wenn man nicht geeignet ist. Aber das fällt eben so schwer...