Beiträge von jennja

    Hüttenkäse ist hier DER Renner :D
    und ich würde wohl auch mit Hühnerhälsen anfangen.

    Manchmal kaufe ich auch Hühnerklein im Edeka, wird auch sehr gerne genommen. Habe allerdings einen sehr gewissenhaften Kauer, der verschluckt nix einfach so...

    ich schließe mich da Sanne an (neuerdings erspare ich mir gerne die Tipperei :D )!

    Bei meinem Hund habe ich das gleiche festgestellt. Wir machen zwar prüfungsmäßig Obedience, aber wir sind nur noch selten auf dem Hundeplatz anzutreffen, eigentlich nur dann, wenn wir mal ein Freunde-Obi-Treffen-mit-Training machen... Ich trainiere mit ihm mal mehr mal weniger, ganz wie es mir und ihm passt. Längst aber nicht mehr jeden Tag! Am meisten genießt dieser Hund laaaange Spaziergänge durch die Natur. Auf diesen Spaziergängen lassen wir beide die Seele baumeln, das tut uns NUR gut. Wenn ich mal der Meinung bin, dass er seinen Hintern etwas mehr bewegen sollte, dann gehen wir zusammen joggen. Ansonsten ist er durch den Alltag schon sehr gut ausgelastet. Gestern waren wir nach der Arbeit (zu der mein Hund mich begleitet hat) auf dem Münchner Tollwood (so eine Art Alternativ-Weihnachtsmarkt) und haben einen alten Bekannten von mir getroffen. Bela kannte den noch nicht und hatte mächtig zu tun, alle Eindrücke inkl. einem großen Mann mit Hut :D zu verdauen und sich damit auseinander zu setzen. Heute hat er frei und wird nix anderes tun als auf der Couch zu entspannen und zwischendurch ausgelassen über die Felder zu flitzen ;) Ich weiß, dass ihm das reicht. UND ich habe früher völlig übertrieben, was das Programm für meinen Hund anging. Da er mitten in der Stadt aufgewachsen ist, hatte er eigentlich schon genug zu tun. Dennoch habe ich (ehrgeizig wie ich war) viel zu viel drumrum gemacht, was überhaupt nicht nötig gewesen wäre...

    Nun hab ich doch mehr geschrieben als ich wollte ;)

    Fazit: lass es langsam angehen. Der Aussie ist ein Spätentwickler. Der braucht seine Zeit zum Reifen. Noch ein Beispiel von uns: ich bin mit meinem Hund so richtig erst ins Obedience eingestiegen, da war er gute 2 Jahre alt. Ich habe den Sport "erst" so spät für uns entdeckt, aber ich denke, es war schon gut so... Das Arbeiten mit ihm hat dann erst so richtig angefangen, Spaß zu machen, weil er die Zeit davor einfach brauchte, um mit mir richtig warm zu werden. :smile:

    Ich kann die Argumentation der TS ja irgendwie schon nachvollziehen, ABER:

    Es gibt beim Aussie wirklich ein nicht unerhebliches Risiko, dass man einen wesensschwachen Hund bekommt, wenn einfach ein (sorry, ich sags mal auf bayrisch) Schmarrn verpaart wird. Das ist jetzt überhaupt keine Panikmache und ist auch nicht übertrieben. Sondern es ist tatsächlich so, dass es bei dieser Rasse ganz besonders darauf ankommt, dass die Verpaarung stimmig ist. Und das kann man einzig und allein NUR dann feststellen, wenn man das komplette Pedigree kennt! Auch das Epilepsie-Risiko, das mittlerweile nicht mehr zu unterschätzen ist, kann man nur dann einschätzen, wenn das komplette Ped vorliegt. Kenner der Rasse wissen genau, von welchen Linien/Zuchtenhunden man die Finger lassen sollte und welche Linien was für Hunde hervorbringen. Der Aussie ist so unglaublich vielschichtig, was das Wesen betrifft, dass man wirklich arg daneben greifen kann, wenn man NUR auf nette Eltern und super Untersuchungsergebnisse guckt, denn das ist bei weitem nicht alles!

    Liebe TS: in deinem eigenen Interesse: bitte bitte bitte lass die Finger davon und suche nach einem seriösen Züchter, der weiß, was er tut!!! Der Anschaffungspreis wäre für mich sowas von zweitrangig, denn ich will 15 Jahre lang Freude an meinem Hund haben, das ist praktisch unbezahlbar.

    Ansonsten: im Tierschutz gucken. Ich hab neulich auf FB eine erwachsene Aussie-BC-Mix-Hündin gesehen, die von der Beschreibung her perfekt zu uns passen würde. Sie wird aus gesundheitlichen Gründen der Besitzerin abgegeben. Würde ich mir einen Zweithund zutrauen, wäre sie jetzt wohl schon hier. Nur mal als Beispiel. Wenn man die Augen offen hält und es nicht völlig überstürzt, dann wird man auch fündig ;)

    ich mache das auch mit verschiedenen UO-Übungen. Übungen aus dem Obedience, jede Menge Fußarbeit, Sitz und Platz aus der Bewegung, die Königsdisziplin (für nen Balljunkie, ja, ich oute mich: ich habe auch einen) ist, direkt am auf dem Boden liegenden Ball im Fuß vorbeizugehen, ne Kehrtwendung zu machen, wieder am Ball vorbei zu gehen ODER kurz vor Erreichen des Balls nach rechts oder links abzubiegen... Wenn er die Aufmerksamkeit hält, darf er als Belohnung zum Ball (ich löse dann mit einem Markersignal auf).

    Edit: auch nett: Ball werfen, Hund sitzt neben dir. Du machst nen Schritt nach rechts, Hund muss wieder ordentlich in die Grundstellung ranrücken, hochschauen. Milimeterarbeit, da darf nicht geschummelt werden, ERST wenn die Grundstellung richtig schön sauber gemacht wird, kommt das Auflösekommando. Die neigen ja dann auch gerne zum Abkürzen/Schummeln usw... ;)

    jep, Tupperdose oder vergleichbares. Bei uns ist das Fleisch manchmal bis zu 4 Tage lang im Kühlschrank. Wenn ich ein 1-Kilo-Paket auftaue, langt das für 4 Mahlzeiten und da hier nur einmal am Tag gefüttert wird... Länger würde ich es aber wirklich nicht aufbewahren

    dito, auch bei meinem wurden keine Gelüste in dieser Richtung geweckt :D
    aber mei, was nicht ist, kann ja noch werden :roll: Nee, Quatsch. Es hat sich gar nichts verändert, außer, dass der Hund nun endlich GERNE frisst und sich den ganzen Tag lang aufs Abendbrot freut :D