Beiträge von jennja

    ich hab mal ein bisschen mit s/w-Bearbeitung rumprobiert...
    allerdings habe ich das noch nicht wirklich gemacht, erster ernsthafter Versuch sozusagen :D

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    was meint ihr?

    die Frage ist eigentlich ganz leicht zu beantworten: weil es in einem Mietshaus nicht so gut rüberkommt, wenn ein Aussie seine ursprünglichen Anlagen voll auslebt :D
    Ich habs ja vorher schon geschrieben: Hunde sollen nicht auffallen, die sollen nicht bellen, die sollen süß und lieb sein, das war's. Und da der Aussie sich so großer Beliebtheit erfreut, wird er eben so hingezüchtet, dass er in das gesellschaftliche Bild eines braven, stadttauglichen Begleithundes passt. Schließlich wohnt die Mehrheit der Bevölkerung in der Stadt, und nicht auf dem Land, auf einem Hof o.ä. Und da die Züchter ja nicht nur für ein ausgewähltes Publikum züchten (jeder soll so einen tollen, hübschen Aussie halten können/dürfen), muss der Aussie eben entsprechend modifiziert werden... Weil wenn man nämlich die Behauptung in den Raum stellt, dass der Aussie nicht unbedingt für jeden geeignet ist, dann wird laut aufgeschrien, wie völlig übertrieben das ist. Es ist aber nichts anderes als die Wahrheit.

    Mein Bela wäre übrigens der perfekte Hofhund. Der liebt es, zu kontrollieren, zu bewachen und zu beschützen. Eben das zu tun, was ein Aussie u.a. tun soll. Das ist im Büro in einem großen Bürogebäude mit vielen Firmen drin einfach nicht angebracht. Aber da er so hartnäckig sein kann (auch das ist typisch Aussie), ist es nicht immer einfach, ihn von seinen Ideen abzubringen... Na ja, wahrscheinlich wird mir jetzt gleich unterstellt, ich wolle nur eine Ausrede für Belas schlechtes Verhalten finden. :D

    Und, Nathy, die Sache mit den Kindern..... Ich denke, es hat tatsächlich mit der niedrigen Reizschwelle zu tun, aber nicht nur, sie ist aber der entscheidende Faktor. Was noch dazu kommt, ist genau dieser Drang, zu kontrollieren und kleine Kinder sind manchmal einfach unkontrollierbar. Bei Bela stelle ich einen großen Unterschied fest zwischen einem Kind, das in einem Kinderwagen sitzt und einem, das "frei" herumläuft. Oder einem Kind, das von seiner Mutter an der Hand geführt wird und einem, das direkt ungebremst auf ihn zuläuft. Bei ihm kommt dann eben noch ein dritter Aspekt dazu: alles, was sich ihm unkontrolliert nähert, stellt eine Bedrohung dar. Das ist aber nicht nur bei Kindern so, sondern auch bei anderen Lebewesen. Erwachsene Menschen zB dürfen sich auch nicht zu ihm runterbeugen oder frontal auf ihn zu bewegen, in der Absicht, etwas von ihm zu wollen. Gehen sie einfach nur an ihm vorbei, ist es kein Ding. Stört ihn nicht die Bohne. Heute Morgen in der wirklich vollen S-Bahn lag er mitten im Gang (ging nicht anders) und hat gedöst. Die Leute sind massenweise über ihn rübergestiegen und er hat nicht mal den Kopf gehoben...... Ach ja, Bela ist, seit er bei mir ist, nicht permanent mit Kindern in engem Kontakt, somit gehören sie nicht zu seinem (weil nicht zu meinem) Leben. Ich kenne viele Aussies, die genauso drauf sind wie Bela. Nie ein schlechtes Erlebnis mit Kindern gehabt, aber trotzdem ist es ein Problem. Das ist aber nicht nur bei Kindern so, aber diese "Spezies" hat einfach alles an sich, was einen Hund dazu bringen kann (!!!), sich, sagen wir mal, unwohl zu fühlen. Ja ich weiß, es gibt auch ganz ganz viele Aussies, die mit Kindern keinen Stress haben. Aber die sind oft generell "dickfelliger".

    Übrigens, Nathy, muss ich dir mal sagen, dass ich deine Beiträge (hier und im Aussie-netz) liebe! =)

    Hey Kim,
    bei Bela ist es genauso wie bei Smartie, obwohl der den MK schon lange kennt. Im Liegen, Sitzen, Stehen kein Problem, er macht auch Kunststückchen damit, aber laufen will er nicht, versucht, das Teil unterm Gehen loszuwerden... Wenn er ihn in der Bahn trägt, füttere ich ihn ab und an. Laufen muss er damit nicht, und wenn doch, dann clicke ich, wenn er mal ein paar Schritte ohne Anstalten gegangen ist...

    Bin ja neulich auch 1,5 h Zug gefahren. Auf der Hinfahrt hab ich das Teil aufgezogen gelassen, auf der Rpckfahrt hab ichs, als der Schaffner weg war, abgezogen, weil er damit leider nicht richtig hecheln kann (er kriegt den Kiefer nicht so weit auseinander wie er braucht, um gescheit zu hecheln). War kein Problem, hat keiner was gesagt!

    ich denke, an dem Zustand wirst du nicht viel ändern innnerhalb einer Woche.

    Fährst du ICE oder Bummelzüge? In den ICE sind die Schaffner sicher etwas strenger als in den nicht ganz so feinen Zügen ;)

    damals wurde aber auch nicht alles verpaart, was nicht bei 3 auf den Bäumen war!
    Wo kann man denn noch guten Gewissens einen wirklich wesensfesten Aussie kaufen? Die meisten Züchter kennen doch ihre eigenen Hunde gar nicht richtig...

    Und ich denke, ein Wohnhaus in der Großstadt kann man schlecht mit einer Farm in Texas vergleichen :D

    ich weiß was du meinst, Jeanine, und sehe das auch so wie du!! Aber es ist halt unter Umständen nicht einfach zu händeln, weil Menschen Fehler machen, auch mal unter Druck stehen (zeitlich, nervlich), weil Hunde in der Großstadt sowieso nicht auffallen dürfen, am besten nicht mal Piep machen dürfen...... Da kommt vieles zusammen, was nicht gut zusammen passt. Na klar, geht es, aber es gibt tatsächlich Züchter von sehr ursprünglichen Aussies, die sagen: ist kein klassischer Familienhund und sollte eben nicht unbedingt in die Dichte und Hektik einer Großstadt geschmissen werden... Find ich ehrlich gesagt auch sehr positiv, dass es sowas noch gibt. In der Regel fragen die Züchter ja schon gar nicht mehr nach, wohin sie ihre Welpen verkaufen, weil sie froh sein müssen, wenn sie sie überhaupt verkauft kriegen, so viele Würfe wie es derzeit gibt...

    na ja, ich frag mich halt wirklich, was man ERWARTET, wenn ein Hund einer Rasse typischerweise folgende Eigenschaften hat (hab ich mir ja nicht ausgedacht):
    - niedrige Reizschwelle (das nennt man auch gerne liebevoll "hohe Auffassungsgabe" :roll: bzw. leicht zu motivieren, reaktionsschnell)
    - Reserviertheit ggü. Fremden (die sich gerne als Ablehnung/Skepsis zeigt, reserviert wäre ja noch schön!)
    - Wach- und Schutztrieb
    - territorial, ressourcebezogen
    - temperamentvoll/aktiv/arbeitsfreudig
    - dursetzungsstark (irgendwo hab ich mal gelesen "autoritär", ok, das ist schon fast grenzwertig, aber auch so hab ich den Aussie schon erlebt)

    jeder Punkt für sich genommen sicherlich nicht problematisch, sondern zum Teil absolut wünschenswert! Aber was kommt wohl dabei raus, wenn alles zusammenfällt und man eben NICHT auf nem Bauernhof lebt, sondern mitten in der Großstadt, in nem Wohnblock mit Kinderspielplatz vor der Tür? Ist es soooo abwegig, dass eine ungünstige Kombination aus all diesen Eigenschaften ziemlich problematisch sein kann, vor allem für jemanden, der gar nicht damit rechnet und nicht weiß, wie man sich in dem Fall zu verhalten hat? Und das Ganze ist ein bisschen komplexer als "wenn der im Treppenhaus nen Mitmieter anknurrt, gibts eine auf die Fresse, dann macht der das nie wieder!". Ich bins leid, dass man immer so tut, als wäre das ja alles gar nicht so dramatisch (dramatisch ist es auch meistens nicht, aber oft genug problematisch!). Man liest auch sehr oft, jemand hat sich nen erwachsenen Aussie geholt, am Anfang war alles hübsch und dann fängt der das Auspacken an, aber wie!! Tja, aber ist ja alles kein Problem :D

    also ich hab den Aussie nicht dargestellt wie ein Monster und ich schreibe auch immer, wenn ich zu dem Thema was sage, dass es so sein kann, aber nicht muss.

    in zukunft werd ich mich diesbezüglich aber zurückhalten, denn ich habe das Gefühl, dass einem, wann immer man etwas nicht ganz so nettes zu der rasse schreibt, einem unterstellt wird, man würde die rasse nur schlecht reden....

    sorry, aber mir langt's :smile:

    ich schreibe halt von meinen erfahrungen und Beobachtungen und die sind halt nicht immer nur rosa rot!!!
    Werd's mir aber zukünftig einfach klemmen, kommt eh immer falsch rüber :D

    bei uns war/ist es IN der Wohnung selber auch kein Problem! Gemeldet wird drinnen entweder gar nicht oder es wird maximal gebrummt, wenn jemand an der Wohnungstür vorbeigeht. Schwierig ist das Verlassen und Betreten des Gebäudes, wenn mit uns andere Mieter kommen/gehen, gemeinsame Treppenhaus- und vor allem AUFZUG-Nutzung, das ist das, was schwierig werden kann. Da meint der Herr Aussie dann, er muss sich drum kümmern..... Mit der richtigen Führung geht das schon, aber WEHE du bist mal ne Sekunde lang selbst unsicher, zögerst oder reagierst nicht schnell genug!!

    Jetzt wohnen wir ja im Erdgeschoss und müssen auch nicht durch die komplette Wohnanlage, da geht das schon viel besser. Im Bürogebäude ist es halt nach wie vor schwierig. Wobei er wie gesagt im Büro selbst sehr sehr brav und ruhig (geworden) ist. Da ist er ja auch in Sicherheit und muss sich nicht groß kümmern ;)

    Zitat

    Kommt auf die Mietwohnung an und wie empfindlich die Mitmieter sind.
    Also in einem ich nenne es jetzt mal "Wohnblock" ist man mit einem Aussie meist nicht gerne gesehen. Ich muss auch gestehen, dass ich niemanden kenne der mit einem Aussie so wohnt, einfach weil alleine im Hausflur, wenn die anderen Bewohner die Treppe runter laufen und man selber gerade mit dem Aussie rausgehen will, das nicht sooo ganz einfach sein kann. Aussies sind nunmal territorial veranlagt und haben Wach und Schutztrieb. Dieser umfasst eben z.B. auch das Treppenhaus, den Fahrstuhl usw.
    Muss nicht, kann aber. Und bei den meisten Aussies ist es so. Fremde die nicht zur Familie gehoeren, werden gemeldet.
    Man muss einfach unterscheiden, wufft ein Hund mal kurz, weil da was fremdes ist, oder hat ein Hund wach und Schutztrieb und moechte denjenigen dringend entfernt haben.

    Wie gesagt, ich kenne niemanden der mit einem Aussie in so einem "Wohnblock" lebt, ausser Jennja frueher mal und die ist dann mit aufgrund des Verhaltens ihres Aussies umgezogen. Bela fand Menschen, die er nicht gut kannte in "seinem" Treppenhaus und Fahrstuhl nicht gut. ;)

    Kommt sicher auf den Hund an, gibt sicher Aussies fuer die das kein Problem ist, aber das weiss man bei einem Welpen ja nicht. Einstellen sollte man sich darauf, dass ein Aussie eben diese fremden Menschen in "seinem" Haus nicht gut findet.

    LG
    Gammur

    stimmt genau! Nun gut, man kann jetzt sagen, ich war/bin halt nicht in der Lage, meinen Hund gescheit zu führen :roll: Aber wie schon jemand an anderer Stelle schrieb: der Aussie ist unter Umständen sehr sehr schwer von einer Idee abzubringen! Den kann man schlecht überzeugen, wenn er etwas wirklich als SEINE WAHRHEIT annimmt :D Und ich bin kein Freund von brachialer gewalt, somit werden wir an dieser Baustelle arbeiten, solange Bela lebt (er geht ja mit ins Büro und da haben wir das Thema auch!)

    Was zu alldem noch hinzukommt und was dann die potentiellen Probleme noch verschärfen kann, ist, dass der Aussie gerne mal seeehr ressourcenbezogen ist. Und was alles Ressource sein kann, ist dabei völlig offen. Mein Frauchen, mein Futter in Frauchens Tasche, mein Spielzeug, mein Auto, mein Wassernapf........ Dementsprechend KANN es Probleme auf Hundewiesen/in der Öffentlichkeit/zu Hause mit Fremdhundebesuch usw. geben... Sicher, auch hier ist es eine Frage der Führung, wie stark sich das ausweitet bzw. wie gut man es im Griff hat. Aber der Aussie ansich ist kein Hund, den man bedenkenlos (oder auch gedankenlos ;-)) irgendwo in eine Gruppe reinschmeißen kann und der sich überall gut anpasst und nicht auffällt. Der möchte schon angeleitet werden.


    Und zum Thema Auslastung: auch hier bin ich einer Meinung mit den anderen hier; DAS ist beim Aussie das geringste Problem! Da kenne ich Hunde, die fordern deutlich mehr ein (und vor allem regelmäßiger!).

    :p

    ...wenn ich nix gesagt hätte, hätts hinterher geheißen: warum hast du nichts gesagt? :lol:

    ich würde ja noch viel mehr bestellen, sind schon coole Sachen dabei, vor allem der Doggie-Pool :D
    Männe hat's aber verboten (na ja, unser "Garten" ist auch wirklich zu klein, Recht hat er ja :verzweifelt: )