mein Bela trägt oft den MK (in der S- oder U-Bahn), obwohl es dort nicht verlangt wird. Es ist ein deutlich entspannteres "Reisen" als ohne, wir werden kaum von Fremden behelligt ![]()
Beiträge von jennja
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Hey Kim,
bei Bela ist es genauso wie bei Smartie, obwohl der den MK schon lange kennt. Im Liegen, Sitzen, Stehen kein Problem, er macht auch Kunststückchen damit, aber laufen will er nicht, versucht, das Teil unterm Gehen loszuwerden... Wenn er ihn in der Bahn trägt, füttere ich ihn ab und an. Laufen muss er damit nicht, und wenn doch, dann clicke ich, wenn er mal ein paar Schritte ohne Anstalten gegangen ist...Bin ja neulich auch 1,5 h Zug gefahren. Auf der Hinfahrt hab ich das Teil aufgezogen gelassen, auf der Rpckfahrt hab ichs, als der Schaffner weg war, abgezogen, weil er damit leider nicht richtig hecheln kann (er kriegt den Kiefer nicht so weit auseinander wie er braucht, um gescheit zu hecheln). War kein Problem, hat keiner was gesagt!
ich denke, an dem Zustand wirst du nicht viel ändern innnerhalb einer Woche.
Fährst du ICE oder Bummelzüge? In den ICE sind die Schaffner sicher etwas strenger als in den nicht ganz so feinen Zügen

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damals wurde aber auch nicht alles verpaart, was nicht bei 3 auf den Bäumen war!
Wo kann man denn noch guten Gewissens einen wirklich wesensfesten Aussie kaufen? Die meisten Züchter kennen doch ihre eigenen Hunde gar nicht richtig...Und ich denke, ein Wohnhaus in der Großstadt kann man schlecht mit einer Farm in Texas vergleichen

ich weiß was du meinst, Jeanine, und sehe das auch so wie du!! Aber es ist halt unter Umständen nicht einfach zu händeln, weil Menschen Fehler machen, auch mal unter Druck stehen (zeitlich, nervlich), weil Hunde in der Großstadt sowieso nicht auffallen dürfen, am besten nicht mal Piep machen dürfen...... Da kommt vieles zusammen, was nicht gut zusammen passt. Na klar, geht es, aber es gibt tatsächlich Züchter von sehr ursprünglichen Aussies, die sagen: ist kein klassischer Familienhund und sollte eben nicht unbedingt in die Dichte und Hektik einer Großstadt geschmissen werden... Find ich ehrlich gesagt auch sehr positiv, dass es sowas noch gibt. In der Regel fragen die Züchter ja schon gar nicht mehr nach, wohin sie ihre Welpen verkaufen, weil sie froh sein müssen, wenn sie sie überhaupt verkauft kriegen, so viele Würfe wie es derzeit gibt...
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na ja, ich frag mich halt wirklich, was man ERWARTET, wenn ein Hund einer Rasse typischerweise folgende Eigenschaften hat (hab ich mir ja nicht ausgedacht):
- niedrige Reizschwelle (das nennt man auch gerne liebevoll "hohe Auffassungsgabe"
bzw. leicht zu motivieren, reaktionsschnell)
- Reserviertheit ggü. Fremden (die sich gerne als Ablehnung/Skepsis zeigt, reserviert wäre ja noch schön!)
- Wach- und Schutztrieb
- territorial, ressourcebezogen
- temperamentvoll/aktiv/arbeitsfreudig
- dursetzungsstark (irgendwo hab ich mal gelesen "autoritär", ok, das ist schon fast grenzwertig, aber auch so hab ich den Aussie schon erlebt)jeder Punkt für sich genommen sicherlich nicht problematisch, sondern zum Teil absolut wünschenswert! Aber was kommt wohl dabei raus, wenn alles zusammenfällt und man eben NICHT auf nem Bauernhof lebt, sondern mitten in der Großstadt, in nem Wohnblock mit Kinderspielplatz vor der Tür? Ist es soooo abwegig, dass eine ungünstige Kombination aus all diesen Eigenschaften ziemlich problematisch sein kann, vor allem für jemanden, der gar nicht damit rechnet und nicht weiß, wie man sich in dem Fall zu verhalten hat? Und das Ganze ist ein bisschen komplexer als "wenn der im Treppenhaus nen Mitmieter anknurrt, gibts eine auf die Fresse, dann macht der das nie wieder!". Ich bins leid, dass man immer so tut, als wäre das ja alles gar nicht so dramatisch (dramatisch ist es auch meistens nicht, aber oft genug problematisch!). Man liest auch sehr oft, jemand hat sich nen erwachsenen Aussie geholt, am Anfang war alles hübsch und dann fängt der das Auspacken an, aber wie!! Tja, aber ist ja alles kein Problem

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also ich hab den Aussie nicht dargestellt wie ein Monster und ich schreibe auch immer, wenn ich zu dem Thema was sage, dass es so sein kann, aber nicht muss.
in zukunft werd ich mich diesbezüglich aber zurückhalten, denn ich habe das Gefühl, dass einem, wann immer man etwas nicht ganz so nettes zu der rasse schreibt, einem unterstellt wird, man würde die rasse nur schlecht reden....
sorry, aber mir langt's

ich schreibe halt von meinen erfahrungen und Beobachtungen und die sind halt nicht immer nur rosa rot!!!
Werd's mir aber zukünftig einfach klemmen, kommt eh immer falsch rüber
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bei uns war/ist es IN der Wohnung selber auch kein Problem! Gemeldet wird drinnen entweder gar nicht oder es wird maximal gebrummt, wenn jemand an der Wohnungstür vorbeigeht. Schwierig ist das Verlassen und Betreten des Gebäudes, wenn mit uns andere Mieter kommen/gehen, gemeinsame Treppenhaus- und vor allem AUFZUG-Nutzung, das ist das, was schwierig werden kann. Da meint der Herr Aussie dann, er muss sich drum kümmern..... Mit der richtigen Führung geht das schon, aber WEHE du bist mal ne Sekunde lang selbst unsicher, zögerst oder reagierst nicht schnell genug!!
Jetzt wohnen wir ja im Erdgeschoss und müssen auch nicht durch die komplette Wohnanlage, da geht das schon viel besser. Im Bürogebäude ist es halt nach wie vor schwierig. Wobei er wie gesagt im Büro selbst sehr sehr brav und ruhig (geworden) ist. Da ist er ja auch in Sicherheit und muss sich nicht groß kümmern

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Kommt auf die Mietwohnung an und wie empfindlich die Mitmieter sind.
Also in einem ich nenne es jetzt mal "Wohnblock" ist man mit einem Aussie meist nicht gerne gesehen. Ich muss auch gestehen, dass ich niemanden kenne der mit einem Aussie so wohnt, einfach weil alleine im Hausflur, wenn die anderen Bewohner die Treppe runter laufen und man selber gerade mit dem Aussie rausgehen will, das nicht sooo ganz einfach sein kann. Aussies sind nunmal territorial veranlagt und haben Wach und Schutztrieb. Dieser umfasst eben z.B. auch das Treppenhaus, den Fahrstuhl usw.
Muss nicht, kann aber. Und bei den meisten Aussies ist es so. Fremde die nicht zur Familie gehoeren, werden gemeldet.
Man muss einfach unterscheiden, wufft ein Hund mal kurz, weil da was fremdes ist, oder hat ein Hund wach und Schutztrieb und moechte denjenigen dringend entfernt haben.Wie gesagt, ich kenne niemanden der mit einem Aussie in so einem "Wohnblock" lebt, ausser Jennja frueher mal und die ist dann mit aufgrund des Verhaltens ihres Aussies umgezogen. Bela fand Menschen, die er nicht gut kannte in "seinem" Treppenhaus und Fahrstuhl nicht gut.

Kommt sicher auf den Hund an, gibt sicher Aussies fuer die das kein Problem ist, aber das weiss man bei einem Welpen ja nicht. Einstellen sollte man sich darauf, dass ein Aussie eben diese fremden Menschen in "seinem" Haus nicht gut findet.
LG
Gammurstimmt genau! Nun gut, man kann jetzt sagen, ich war/bin halt nicht in der Lage, meinen Hund gescheit zu führen
Aber wie schon jemand an anderer Stelle schrieb: der Aussie ist unter Umständen sehr sehr schwer von einer Idee abzubringen! Den kann man schlecht überzeugen, wenn er etwas wirklich als SEINE WAHRHEIT annimmt
Und ich bin kein Freund von brachialer gewalt, somit werden wir an dieser Baustelle arbeiten, solange Bela lebt (er geht ja mit ins Büro und da haben wir das Thema auch!)Was zu alldem noch hinzukommt und was dann die potentiellen Probleme noch verschärfen kann, ist, dass der Aussie gerne mal seeehr ressourcenbezogen ist. Und was alles Ressource sein kann, ist dabei völlig offen. Mein Frauchen, mein Futter in Frauchens Tasche, mein Spielzeug, mein Auto, mein Wassernapf........ Dementsprechend KANN es Probleme auf Hundewiesen/in der Öffentlichkeit/zu Hause mit Fremdhundebesuch usw. geben... Sicher, auch hier ist es eine Frage der Führung, wie stark sich das ausweitet bzw. wie gut man es im Griff hat. Aber der Aussie ansich ist kein Hund, den man bedenkenlos (oder auch gedankenlos ;-)) irgendwo in eine Gruppe reinschmeißen kann und der sich überall gut anpasst und nicht auffällt. Der möchte schon angeleitet werden.
Und zum Thema Auslastung: auch hier bin ich einer Meinung mit den anderen hier; DAS ist beim Aussie das geringste Problem! Da kenne ich Hunde, die fordern deutlich mehr ein (und vor allem regelmäßiger!).
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...wenn ich nix gesagt hätte, hätts hinterher geheißen: warum hast du nichts gesagt?

ich würde ja noch viel mehr bestellen, sind schon coole Sachen dabei, vor allem der Doggie-Pool
Männe hat's aber verboten (na ja, unser "Garten" ist auch wirklich zu klein, Recht hat er ja
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ganz schnell mal ein heißer Tipp von mir: bei Tchibo gibt's diese Woche (für Privatcard-Inhaber bzw. nächste Woche für normale Kunden) Tierbedarf! Hab schon bestellt, ist heute gekommen: vor allem der Staubsaugeraufsatz ist absolut GENIAL!!!! Grad eben im Büro ausprobiert - holt sogar hartnäckige Labbihaare ausm Teppich!! Und für knapp 25 Euronen auch deutlich günstiger als ein spezieller Tierstaubsauger

Das Spieli ist auch cool, die Leckerlidosen und der Pflegehandschuh (womit man auch Polstermöbel von Haaren befreien kann) machen ebenfalls nen super Eindruck

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Da der Australian Shepherd Dog für die harte Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören diese Hunde nur in die Hände von aktiven sportlichen Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten können. Eine reine körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen, Fahrradfahren reichen da nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern. Damit es den Hunden nicht langweilig wird, sind anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport genau das Richtige, z.B. Agility. So schneiden diese Hunde auch gut bei Gehorsams- oder Geschicklichkeitsübungen ab. Durch ihre Wachsamkeit und den gut entwickelten Schutzinstinkt bilden Behörden und Rettungsdienste sie zum Verfolgen von Fährten und zum Aufspüren von Drogen aus. Jedoch ist der Australian Shepherd kein klassischer "Wachhund" oder gar "Schutzhund", da diese Ausbildungen oft gegen das freundliche und friedliche Wesen der meisten Australian Shepherds arbeiten. Vom Wesen ähnelt der Australian Shepherd dem Golden und Labrador Retriever. So sind viele Rasse-Kenner davon überzeugt, dass Australian Shepherds mit "Schutzhund"- Ausbildung eine "tickende Zeitbombe" darstellen können, die Situationen mitunter völlig falsch einschätzen, und das Erlernte auch in eigentlich unkritischen oder atypischen Situationen anwenden.
Quelle:http://www.hundund.de/rassen/australianshepherddog/

also sorry, aber selten so einen Schmarrn gelesen.
Und als ob es beim Aussie NUR allein auf die Auslastung ankäme (nichts anderes steht in diesem merkwürdigen Text)... Das ist der größte Irrtum überhaupt, und die Tatsache, dass der Aussie auch von vielen "Hobby-Züchtern" genau so dargestellt wird, führt leider dazu, dass es so wahnsinnig viele Abgabetiere gibt

So, das war zwar ziemlich OT, allerdings führt es auch zu meiner Einschätzung bzgl. MEINEM Aussie hinsichtlich Rassebeschreibung vs. Realität: außer die Tatsache, dass er tatsächlich wachsam ist und nen schönen Schutztrieb hat (er allerdings nicht wirklich griffig ist, sondern in erster Linie LAUT), kann ich diese Beschreibung nicht bestätigen. Mein Aussie macht zwar auch jeden Hundesport mit und läuft am Rad, lässt sich auch kopfmäßig bespaßen usw. aber er braucht dies nicht! Ihm genügt ein schöner langer, abwechslungsreicher Spaziergang am Tag und vielleicht ein bissl Clickern oder auch stupides (= böses) Bällchenwerfen völlig aus. Und wenn man mehrere Wochen lang nichts passiert, ist ihm das auch wurscht. Er ist deshalb nicht mehr oder weniger ausgeglichen als wenn er volles Programm bekommt (wobei zu viel Programm ihm eher schadet!).
Er ist KEINESFALLS vom Wesen her wie ein Golden Retriever oder Labrador (ich lache immer noch), sondern er ist distanziert, hat eine sehr niedrige Reizschwelle und möchte gerne alles im Blick/unter Kontrolle haben (Hausmeisterattitüde würd ich das mal nennen). Bei ihm muss man sehr genau schauen, was er so macht und was er für richtig/falsch hält. Den kann man nicht einfach so mal nebenher laufen lassen. Die allermeisten Aussies, die ich kenne, sind da nicht anders!