na ja 6 km sind ja jetzt nicht soooo viel
die lauf ich mit Bela in einer guten Stunde zügig durch, vielleicht 1 1/4 oder 1 1/2, wenn ich noch nebenher trainiere.
und auf so eine Runde kam die Liesl mit 4 Monaten auch schon ab und an mit, ja. Ok, dauerte dann eben 1,5 bis 2 h, ohne Training.
nicht jeden Tag, aber ab und an schon. Und jetzt mit 6 Monaten immer öfter.
Allerdings gehe ich oft die erste und letzte Runde (zum Lösen) jeweils getrennt, da muss der jeweils andere Hund dann eben warten, auch wenn so eine Runde mal ungeplant länger dauert..
Manchmal mach ich so Trainingsspaziergänge, auch einzeln. Die dauern unterschiedlich lange.
Ich fand das die einfachste Möglichkeit, dem Welpen das Alleinebleiben anzutrainieren, weil das eben sein MUSS und man keine andere Möglichkeit hat. Erst ging das Welpi Gassi und dann war es eh müde, konnte also in Ruhe pennen, wenn der Große seine Runde bekam. ![]()
Beiträge von jennja
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mit 13 Wochen ist meine Kleine schon auf 30-40 Minuten lange Gassigänge mitgekommen, wenn auch nicht 3 X am Tag, aber ein- bis zwei Mal.
Ansonsten waren die Einzelspaziergänge mit meinem Althund immer eine gute Gelegenheit, das Alleinebleiben zu üben
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kann mich da meiner Namensvetterin nur anschließen, Laura, probier mal ne kürzere Verschlusszeit! Du hast ja das Glück, einen sehr hellen Hund zu haben sodass du mit dem ISO nicht gaaanz so weit hoch musst. Aber selbst bei meiner schwarzen Liesl mache ich Bewegungsfotos, auch bei schlechtem Wetter, nicht unter 1/1250, weil alles darunter ist einfach zu langsam für diesen Hund!
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Zitat
Ich denke, dass das euer Problem sein könnte.
Du hast ewig nur Sitz gemacht, d.h. Sitz war immer richtig.
Dann hast du ewig Steh gemach, d.h. Steh war immer richtig - dadurch dass die Übung neu war hast du ja wahrscheinlich auch viel und gut belohnt, d.h. Steh ist suuuuper toll für deinen Hund.
Dann wolltest du mischen, und der Hund ist einfach bei dem geblieben, was ihr zuletzt gemacht habt, das wurde ja auch ganz lange ganz toll belohnt.
Dein Hund hat vllt einfach noch nicht gelernt, dass er auf die unterschiedlichen Kommandos achten soll, und dass jetzt beide Positionen vorkommen können? Vllt hat dein Hund da etwas zu sehr "automatisiert"?genau so ist es bei uns abgelaufen und ich habe auch das Problem, dass das Steh bevorzugt ausgeführt wird, esseidenn ich übe wieder explizit nur Sitz.
Ne Lösung hab ich nicht wirklich.
Höchstens die, dass man die Kommandos noch deutlicher auseinander hält. Sit statt Sitz und das Steh extrem kurz gesprochen (Betonung liegt auf dem St), das hilft bei uns ganz gut.... -
Lucy_Lou, ich kann dich da total gut verstehen, ist einfach ein Dilemma in so einer Situation. Ich hab sowas oft mit Bela, und es ist tatsächlich so, dass es am besten funktioniert, die Situation zu deeskalieren, indem man einfach weitergeht. Das IST einfach so und hat rein gar nichts mit Ignoranz o.ä. zu tun. Wenn ich stehen bleibe und auf den anderen Halter warte, riskiere ich nur, dass die Situation sich anspannt und ich ne Rauferei an der Leine habe.
Außerdem verlieren die meisten Hunde das Interesse, wenn man einfach weitergeht und den Hund nicht beachtet.
Natürlich ist es blöd, wenn einem der Hund ausbüchst und auf Rufen nicht hört. Wenns ein junger Hund ist, der einfach noch nicht im Gehorsam steht, würde ich wohl auch stehenbleiben, damit das Tier eingefangen werden kann. Aber bei aufdringlichen Rüden (90 % der uns hinterherlaufenden Hunde, die man nicht so einfach loswird, sind genau das: aufdringliche, gerne auch rumprollende Rüden) bleibe ich ganz sicher NICHT stehen und warte!!
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ForNic, es ist ja so, dass ein arbeitender Aussie vor allem eins sein muss: klar im Kopf. Ich sehe das Problem, dass immer mehr Aussies das nicht sind und DAMIT eben nicht dem Rassestandard entsprechen.
eine befreundete Züchterin (züchtet(e) AL) sagte mal zu mir: ich sehe immer mehr Belas, sorry, sowas braucht kein Mensch. Nix gegen deinen Hund, aber SO soll ein Aussie nicht sein. Recht hat sie.
Ich persönlich glaube, dass züchterisch in den letzten Jahren sehr viel schief gelaufen ist, und das kann man dem ursprünglichen Typ Aussie nicht anlasten, sondern ist eher der durcheinander gewürfelten Züchterei (á la Hauptsache, die Hunde passen optisch zusammen, obs im Wesen passt, wer weiß das schon?) geschuldet. Deine Züchterin mag es richtig gemacht haben, aber wir alle wissen doch, wieviele Züchter (und natürlich, ähm, vor allem Vermehrer) ihre eigenen Hunde nicht mal richtig kennen, geschweige denn über die Vorfahren bescheid wissen, aber dennoch Dutzende von Würfen in die Welt setzen, von denen keiner sagen kann, wie sich die Welpen mal entwickeln werden.
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ich glaube, es kommt drauf an, wo man hinkommt und in welcher Situation man den Hund erlebt.
Bei Hüteseminaren geht es ja allgemein ruhiger und gelassener zu als auf zB Agiturnieren, wo die Stimmung ja allgemein gerne mal (ich sag mal) leicht gereizt ist. Da fallen die hysterischen Aussies dann eben auf. Sie lassen sich gerne von angespannter Stimmung und Hektik usw. anstecken. Sind natürlich nicht alle so!! Aber oft kann man das beobachten.Wenn wir beim Hüten irgendwo zuschauen und ich habe Bela mit, dann fällt der nicht negativ auf, der fällt dann eigentlich gar nicht auf. Das witzige ist ja auch, dass er mit Hundeleuten absolut kein Problem hat. Er ist zwar zurückhaltend, aber er lässt sich dann sogar mal streicheln. Im "normalen" Leben völlig undenkbar (auch wenn wir das natürlich trainiert haben, für die BH zB, alles kein Problem, solange die Situationen gestellt sind...). Neulich waren wir mit der Liesl mal auf einem kleinen Weihnachtsmarkt. Da war dann wieder so eine Situation mit einem Kind, wo ich ehrlich froh war, dass wir Bela nicht mitgenommen hatten. Die Liesl hat das toll gemeistert, aber da weiß man ja auch nicht, ob das immer so bleiben wird. Ich hätte, als Bela in Liesls Alter war, nicht für möglich gehalten, dass ich diesen Hund eines Tages lieber stundenlang zu Hause warten lassen würde, anstatt ihn irgendwo hin mitzunehmen.
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ich wurde heute lauthals aus Tierquäler beschimpft, weil ich meinen angeleinten Hund nicht unmittelbar an der S-Bahn-Station während des Aussteigens aus der vollen Bahn NICHT mit einem unangeleinten Hund habe spielen lassen, sondern einfach weitergegangen bin (im Menschenstrom
). Dabei habe ich den anderen Hund noch nicht mal geblockt (ging gar nicht), aber dennoch scheint es an Respektlosigkeit unter manchen Hundehaltern keine Grenzen zu geben.Habe mich noch eine Zeitlang darüber geärgert, aber hey, warum eigentlich? Ist es mein Fehler, dass andere Leute nicht wissen, wie man sich verdammt noch mal zu benehmen hat????
Nicht ärgern, nur wundern...
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in der Regel werden aber solche Aspekte wie Genetik, Auswahl der Elterntiere, Prägung beim Züchter usw. mal schön ausgeklammert und es als reine Erziehungssache abgetan, ob ein Hund in der Öffentlichkeit auffällt oder nicht. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht. Ich zieh mir den Schuh an, dass ich meinen Hund eine ganze Zeitlang falsch geführt habe. Aber die Anlagen, die er hat, die hat er nicht von mir

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das ist etwas, was ich lernen musste und was mir arg schwer fiel, nämlich dass ein Hund nicht überall mit hin muss, wenn er anzeigt, dass es ihm nicht taugt, er überfordert, gestresst ist...
Mein Bela ist ja so einer (ich weiß, ich habe total in der Erziehung versagt und bei jedem anderen Menschen wäre er nicht so geworden
), den kann man nicht überall mit hinnehmen. Ist einfach so. Wenn ich mich darauf einstelle, dann ist das Problem gelöst bzw. eigentlich nicht mehr vorhanden. Erzwinge ich aber weiterhin, dass er alles mitmachen muss, was ICH mache, dann werde ich weiterhin ein Problem haben (bzw. mein Hund). So einfach ist das.Und ja, ich bin wegen des Hundes aus der Stadt rausgezogen, wobei ich eigentlich sogar noch ländlicher leben wollen würde als jetzt, aber das wird dann schwierig mit der Arbeit. Ein Aussie ist ein anpassungsfähiger Hund, aber das hat Grenzen, viel wichtiger ist, dass der Mensch bereit ist, sich einzustellen.