Meine zwei sind ein eingeschworenes Team. Wenn sie zusammen unterwegs sind, muss ich bei Fremdhundebegegnungen bisschen managen.
Hunde, die einfach in die "Gruppe" platzen, werden mit viel Getöse verjagt. Bestenfalls wird der andere Hund nur abgecheckt und kritisch beäugt, aber nur, wenn es sich um einen eher distanzierten Hund, am besten Kastraten oder (kleinere) Hündin handelt.
Wenns doof läuft und der andere Hund ist in den Augen meiner Hunde zu aufdringlich/präsent (oder ein unkastrierter Rüde), dann wird der gemeinschaftlich vertrieben bzw. verhauen. Da ich das weiß, verhalte ich mich entsprechend umsichtig und lasse Fremdhundekontakt nur zu, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und das läuft dann so ab: Meine Hündin lasse ich gehen, mein Rüde bleibt angeleint bei mir hinter meinen Beinen. Während meine Hündin den Fremdhund abcheckt, hab ich die Gelegenheit, mit dem Rüden zu passieren. Will der Fremdhund dann mit meinem Rüden Kontakt aufnehmen, verhindert meine Hündin dies, indem sie sich dazwischen stellt und freundlich, aber bestimmt die Tür zumacht ;-)
Meine Hündin alleine ist im Freilauf relativ friedlich. Sie kanns nur nicht haben, verfolgt zu werden, dann wird sie zimtig. Leider hängen gewisse Rüden gerne mal hinten an ihr dran oder wollen mit uns mitlaufen, da geht ihr der Hut hoch. Sie verteilt ihre Ansagen aber angemessen und die allermeisten Hunde verstehen sie.
Mein Rüde alleine kommt normalerweise mit Kastraten und Hündinnen jeden Alters/Größe aus, nur intakte Rüden gehen gar nicht, die will er grundsätzlich vermöbeln. Zusammen Gassi gehen, wenn der andere ihn nicht weiter beachtet, geht aber schon.
Mit ihren Hundefreunden kommen meine zwei sehr gut aus und wenn wir in einer größeren Gruppe unterwegs sind, wird natürlich die Tendenz, fremde Hunde auf Abstand halten zu wollen, noch größer...