Wieso wolltet ihr einen Zweithund?
Seid ihr in eurem Umfeld je auf viel Gegenwind gestoßen?
Wie hat sich euer Leben mit dem Zweithund verändert?
Wie hat sich die Beziehung zu eurem Ersthund geändert?
1. wieso: weil ich ein Gegenstück zu meinem Ersthund (im Sinne von: ergänzt sich mit ihm, da er ANDERS ist als er) wollte und weil ich es mir mit zwei Hunden noch schöner vorgestellt hab als mit einem.
2. Gegenwind: nö. Mein Freund war einverstanden und ansonsten geht das keinen was an. Mein Bruder meinte nur: wieso ne Hündin?? Die tröpfeln!! Aber das kann ich verkraften
3. Hat sich das Leben verändert: ziemlich. Ich hab nun ein Auto und ich bin insgesamt entspannter geworden, glaube ich. Und zufriedener. Ich kann mich noch mehr austoben, was Hundeaktivitäten angeht und ich genieße die beiden einfach, weil sie ein super Team sind. Finde das toll, zu beobachten. Sie können sich auf Spaziergängen auch wunderbar miteinander beschäftigen und ich bin mal nicht der Entertainer
Aber wir müssen bei Familienbesuchen usw. eben zwei Hunde unterbringen, das war früher vielleicht einfacher mit nur einem.
4. Beziehung zum Ersthund. Er hat absolut davon profitiert und meine Beziehung zu ihm ist besser geworden, einerseits bin ich nicht mehr so verbissen an seinen Dauerbaustellen dran (und man mags kaum glauben, aber dadurch haben die sich teilweise sogar relativiert) und andererseits bin ich emotional lockerer geworden, ich hänge nicht mehr so krass an ihm, was uns beiden guttut, weil es mehr Luft lässt. Es gibt nur Dinge, die bringen mich noch mehr auf die Palme als vorher schon (seine Bellerei zB), weil ich jetzt an meinem Zweithund sehe, wie gelassen und entspannt ein Aussie auch sein kann!! Dafür hat sie aber auch ihre Macken und dann schätze ich seine Vorzüge wieder mehr zu schätzen...