meine Hündin (AL-Aussie) ist perse einfach verfressen, gerade zu gefräßig. Wirklich! Die kennt kein Halten, wenn sie Aussicht auf Futter hat.
Aber wenn ich was mit ihr mache, was ihr wirklich liegt und gefällt (zB ne Runde Canicross oder Longieren), ist ihr das plötzlich gar nicht mehr wichtig. Da kann ich sie auch mit was anderem belohnen bzw. ist die Tätigkeit ansich schon Belohnung genug. Mit mir zu laufen ist das absolut tollste für sie, dafür lässt sie wirklich alles stehen und liegen, auch Essen (und das heißt was).
Futterbelohnung hat mir bei ihr im Alltag aber unheimlich geholfen, ich wüsste nicht, warum ich das hätte weglassen sollen. Wir wären dann halt langsamer ans Ziel gekommen, aber verfressen gewesen wäre sie immer noch. Man muss ein bisschen aufpassen, wann Futterbelohung Sinn macht. Beim Hütetraining natürlich nicht ;-) Aber so im Alltag? Warum sollte man das Training nicht effizient gestalten, nur um ein "Prinzip" durchzuziehen?
Übrigens: meine Hündin reagiert am besten auf eine Kombination aus Futter UND Stimm-Belohnung ;-) Warum muss es denn entweder das eine oder das andere sein?
Ich denke, man muss es am Hund festmachen, dazu muss man den Hund aber erstmal kennen lernen.