DarkAngel, tolle Fortsetzung deiner Geschichte. Danke dafuer. Schoen das du uns so an deinem Leben teilhaben laesst.
Aber ich kann mir auch vorstellen wie schwer manche Zeit fuer dich war.
Toll wenn Kinder schon so super mit Hunden umgehen koennen. Ich war als kleines Kind auch so. (Bin schliesslich mit 3 Schaeferhunden aufgewachsen).
Meine Mom sagte immer, dass ich mit Hunden oder Tieren ueberhaupt besser zurecht gekommen bin, als mit Menschen. (ist manchmal heute noch so).
Kann ja auch mal ein bisschen von unserer (meiner) Familie erzaehlen.
Mein Vater hatte schon immer Hunde, somit bin ich bis ich 9 Jahre alt war mit 3. Schaeferhunden aufgewachsen. (Junior, Buck, Tinkerbell).
Fuer mich und meinen 3 jahre juengeren Bruder, waren es unsere Kumpel, die wir ueberall mit hin genommen haben, wenn unser Dad es erlaubte. Als ich 9 jahre alt war starb Junior, und wir hatten noch Buck und Tinkerbell. In dieser Zeit, zogen wir auch noch von Hannover nach Muenchen, da mein Dad versetzt worden war. Fuer uns alle schwer. Junior nicht mehr da, und dann alles neu.
Mit 12 Jahren, nach ewig langem betteln bekam ich meinen ersten eigenen Hund. Eine Golden Retriever Huendin namens Chipsy. Sie war mein Ein und Alles. Wir hatten, also wieder 3 Hunde, 2 sehr alte und einen Welpen. Klappte alles super, doch als ich 14 war starb zuerst Tinkerbell und kurz darauf Buck. Wir waren am Boden zerstoert.
Mein Dad war fertig mit den Nerven, hatte einen neuen Job und wollte keinen neuen eigenen Hund mehr, da er keine Zeit hatte.
Die naechsten Jahre waren ruhig ausser das ich mit 16 jahren meinen Islaender bekam. Chipsy war ein super Hund, BH ohne Probleme geschaft, lief im Agility alles super. Wir haben sie alle geliebt.
Mit 17 Jahren lernte ich meinen amerikanischen Freund kennen, durch meinen ebenfalls amerikanischen Cousin, (mein Bruder und ich sind Zweisprachig aufgewachsen).
Mein Freund arbeitete damals in Muenchen und so sollte es auch noch bleiben. 3 Jahre waren wir dann in Deutschland zusammen, dann hatte er Heimweh und wir haben gesagt wir gehen nach Amerika. Doch was sollte mit meiner Chipsy passieren und mit dem Pferd? Chipsy wurde etwa ein halbes Jahr, bevor wir umzogen schwer krank. (Blutkrebs) ich habe alles getan um sie zu retten, die teuersten Medis usw. Doch 2 Wochen bevor Chris (mein Freund) und ich fliegen wollten, musste ich meine Maus einschlaefern lassen. Mir ist das Herz gebrochen und ich wollte nur noch weg. Mein Pferd wurde von einer guten Freundin versorgt und so habe ich Deutschland verlassen, fuer erstmal ein Jahr. Kein Blick zurueck sondern nach vorne.
Die Zeit in den USA war das Beste was ich machen konnte. Ich habe angefangen zu studieren, nebenher als Babysitter gearbeitet und ich war bei Chris. Nach einem Jahr, habe ich das Visum um ein weiteres Jahr verlaengert, denn ich wollte dort bleiben.
Doch dann habe ich festgestellt, das wenn ich in den USA fertig studiere, mein Studium hier in Deutschland nicht anerkannt wird, das ging ja mal gar nicht. Was waere denn gewesen, wenn ich irgendwann die USA wieder verlassen haette, dann haette ich ausser dem poppligen Abi in Deutschland nichts. Also habe ich mich entschlossen nach 2 Jahren die USA wieder zu verlassen und zurueck nach Deutschland zu kommen.
In der Zeit hatten sich mein Freund und ich in den USA aber auch schon wieder 2 Hunde geholt. Spoiled und Cash. Chris liebt die beiden sehr, so liess ich sie bei ihm und das ist gut so. Er ist alleine dort und ich habe meine Familie hier.
GsD hat mein Vater ein Flugkontingent ueber die Firma laufen, somit kann Chris etwa alle 4-6 Wochen hier her kommen und braucht nicht viel bezahlen. Er arbeitet fuer eine Computer firma die auch in Deutschland Niederlassungen hat, somit ist das super.
Klar, ist es hart aber wir beide haben uns zusammen so entschieden.
Ich war etwa 2 Monate hier, da war klar, meine Mom und ich wollen neue Hunde. Rasse war auch schnell gefunden (hatte Aussies in USA bei der Huetearbeit gesehen und genau sowas wollte ich) und dann im Sommer zog Hudson bei uns ein. Kurz darauf unsere Findelkatze Lucky.
Dann musste ich ja fuer 2 Monate nochmal in die USA wegen einer Krebskrankenfreundin. Ich musste mich um sie, ihren Sohn und ihre Tiere kuemmern. Hudson nahm ich mit, vertagte die UNI (in absprache mit Profs) und flog in mein 2. Zuhause.
Jetzt sind wir ja seit ein paar Wochen wieder da und es war gut das ich rubergeflogen bin.
Fuer meinen Freund und mich war das wichtig, und nun geht es uns auch wieder besser. Er ist jetzt hier, bis zum Ende des Oktoberfestes, das freut mich natuerlich total.
Ok, habe einen ganzen Roman geschrieben, dachte aber wenn DarkAngel so ausfuerhlich schreibt, mache ich das auch mal.
Lg
Gammur
P.s. Habe gerade gesehen, das Vinchen ja auch was erzaehlt hat, man zu euerem Leben ,war mein Leben ja ein reines Zuckerschlecken.
Hut ab, das ihr das alles so toll und klasse gemeistert habt.
Koennt echt beide stolz auf euch sein. Vinchen und DarkAngel