Beiträge von Gammur

    Ich habe zwei Hunde die Fremde ignorieren bzw. niemals freiwillig auf fremde zugehen würden. Es sind absolute 1 Personen Hunde, die gelernt haben, Dinge auszuhalten, wenn ich diese verlange. Allerdings trifft man beide Hunde eher nicht in Café, Restaurant oder Innenstadt an. Sie können das, verhalten sich unauffällig, aber es ist definitiv nicht ihre lieblingsübung. Beide lassen sich nicht von fremden anfassen, bzw. nur wenn ich das verlange, darum habe ich sobald fremde Menschen um uns sind mehr als nur ein waches Auge auf sie.
    Bei uns gilt da, lieber Vorsicht als Nachsicht, oder auch better safe, than sorry.
    Mit Sozialisierung hat das nichts zu tun, schon als Welpe konnten beide weder etwas mit fremden Hunden, noch mit fremden Menschen anfangen. Niemals würden sie mit einem fremdhund oder Mensch mitgehen, spielen oder aus eigenem Antrieb Kontakt aufnehmen und das ist völlig ok. Sie werden nicht bedrängt, weil ich sie nicht in solche Situationen bringe und wenn dann, kontrolliere ich diese Situationen und meine Hunde. Für meinen Alltag ist das absolut alltagstauglich, somit sind meine Hunde alltagskompatibel und keine Gefahr.
    Knurren verbieten, würde ich nicht, aber alleine dass dein Hund Knurren musste, dafür würde ich mich in den hintern beißen. Bedeutet nämlich, ich hatte weder die Situation, noch meinen Hund unter Kontrolle und im Griff und als Hundehalter ist es meine Aufgabe meinen Hund und meine Mitmenschen zu schützen. Somit ärgere dich über dich selber, Strafe nicht deinen Hund und lass deinen hund nicht mehr so im Stich es selbst regeln zu müssen. Es wäre deine Aufgabe gewesen "zu Knurren" ;)
    Verbuch es unter Fehler passieren und so einer passiert dir nicht wieder.

    lg

    Mit Junes leinenführigkeit bin ich voll und ganz zufrieden immer. Auch Hudson kann ok an der Leine gehen, nur er sieht die Notwendigkeit erst dann ein, wenn ich ihn verbal zusammenstauche, dann läuft er ordentlich. Reeba zieht nicht an der Leine, aber bei ihr hängt die Leine auch nicht durch, wobei es mittlerweile sehr viel besser wird. In der Leine stehen kommt hier absolut nie vor. Bei keinem der drei. Und richtig ziehen, auch nicht wirklich. Bei Hudson und ree könnte es aber besser sein. Wobei die so selten angeleint werden und dafür finde ich es ok.

    Lg

    Ich würde bei einer solchen Voraussetzung nicht im Tierschutz schauen, sondern nach einem Welpen, vom guten Züchter. Nicht nur dein Hund braucht einen passenden Partner, sondern auch ich als Mensch habe Vorstellungen, Gedanken und Ideen was ich mit dem Hund (Sport oder Arbeit) machen will und sorry, die Kombi werde ich im Tierschutz selten finden.
    Meiner Erfahrung nach, muss man sich dafür seinen Hund von ganz jung an, selber ausbilden.

    Ich habe durch meine Arbeit im Hundeverein immer wieder mit tierschutzhunden zu tun und ich würde sagen, die meisten Besitzer, die dann mit dem Hund blutgeleckt haben im hundesport, holen sich danach einen Welpen vom Züchter. Meist ernüchtert, enttäuscht, dass das mit ihrem geretteten Hund, entweder aufgrund der Gesundheit, des Wesens oder der zahlreichen Baustellen unterschiedlichster Art im hundesport eher semi erfolgreich ist bzw. geben sie vorher auf, weil das entweder den Hunden keinen Spaß macht, oder schon das bestehen der BH eine unüberwindbare Hürde darstellt.

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, nicht nur einmaliger Erfahrung, habe ich ganz spezielle Vorstellungen vom Hund, soll der gewisse Dinge wie absolute wesensfestigkeit mitbringen usw. dann ist meine Empfehlung der Züchter. Ich bin selber mit Hunden, die ich aus dem Tierschutz hatte, auf die Nase gefallen. Der erste dsh aus dem Tierschutz, war gefährlich und die kleine Rumänien, zwar lieb und nett, aber absolut nicht was ich wollte, bzw. zu meinen Ansprüchen passt.

    Mein rüde ist auch kein Kind von Traurigkeit und zu dem habe ich mir und würde ich auch in Zukunft immer wieder Welpen holen. Keiner der Welpen hat seine Macken übernommen, dabei bin ich nie getrennt gegangen. Ich habe einfach nur auf gute Zucht und einen Züchter geachtet der weiß was er tut.

    Meine Devise, ich möchte meinen Hund lieber selber ausbilden und nicht gegen genetisches Mitbringsel, aufzuchtsfehler, halterfehler und dann noch das unvorhersehbare ankämpfen.

    Aber wie gesagt, dass sieht jeder anders. Im aktiven hundesport sind gute tierschutzhunde allerdings eher die Ausnahme. Jedenfalls im agi, im Obi, im ipo, im flyball, bei den BHs, usw. Allerdings beim mantrailing kenne ich einige wirklich gute tierschutzhunde. Wenn das ein Bereich ist, der dich interessiert, dann kann das super passen. Sind nur meine subjektiven Beobachtungen der letzten (sehr vielen Jahre) in verschiedenen hundevereinen.

    Lg

    Züchten heißt denken in Generationen und das geht nur mit genetischer Vielfalt, guten Zuchttieren und eben dem aussieben und auswählen von gutem zuchtmaterial, damit auch in 10 Jahren ein Golden Retriever, eben nicht nur wie ein Golden Retriever aussieht, sondern auch vom Wesen einer ist. Damit der Border Collie noch hüten kann und nicht nur ein mittelgroßer schwarz weißer Hund ist usw. Zucht bedeutet Auslese und Auswahl und das geht nunmal nicht, wenn man jeden Erwachsenen Hund behält.

    Ich kenne jetzt schon einige Hunde, die als erwachsene verkauft bzw. weiter vermittelt wurden vom Züchter und keiner dieser Hunde hatte damit ein Problem. Im Gegenteil, sie haben sich wahnsinnig schnell um und eingewöhnt. Hunde sind Opportunisten und auch wenn viele sich das nicht vorstellen können oder wollen, sind anpassungsfähig und genau das ermöglicht ihnen, mit Veränderungen fertig zu werden. Sei das urlaubsbetreuung, dogsharing, weitervermittlung, usw. Diese Anpassungsfähigkeit macht es doch erst möglich, dass Hunde uns gerne und oft begleiten überall hin.

    Die romantische Vorstellung "nur ich ganz alleine, bin das beste für meinen geliebten Hund und ohne mich, geht der ein wie eine Primel" ist nicht die Realität, Gott sei dank.

    Lg

    Bei mir kommen zwei Hunde von Züchtern, die immer mal wieder auch erwachsene Hunde abgeben, oder abgegeben haben. Teils nach zuchteinsatz, teils vorher, teils noch jung nach 1-2 Würfen. Beide Züchter haben ältere Hunde bzw. Senioren und von beiden Züchtern würde ich sofort wieder kaufen. Die Qualität ihrer nachzucht, ihrer Arbeit, habe ich hier sitzen und bin dafür so dankbar. Beide Hunde sind und entsprechen absolut dem rassestandard. Sind genau das, was ich kaufen wollte und ich bin mega zufrieden mit beiden. Und ich weiß, welche Arbeit und welches Auswahlverfahren dahinter steckt. Beide Züchter haben erwachsene Hunde nur an gute, passende Plätze verkauft. Ich kenne einige dieser Plätze und den Hunden geht es da ganz toll. Eine gute Zucht produziert nicht einfach nur Welpen mit Papieren. Für eine sorgfältige, gute Zucht braucht es mehr als Romantik, hundeliebe und ein bällebad im garten. Es braucht Qualität der zuchthunde, einen realistischen, durchaus etwas distanzierten und ehrlichen Blick auf seine evtl Zuchttiere und die Fähigkeit, sich auch trennen zu können, um eben nicht zum tiermessie zu werden. Mit 1-2 Hündinnen lässt sich qualitätsbewusste Zucht nicht verwirklichen. Und von Verbesserung der Rasse spreche ich da gar nicht. Den rassestandard erfüllen und qualitativ hochwertige nachzucht zu ziehen, ist so schon nicht wirklich möglich. Im besten Fall, siehe nächster Absatz.

    Mein dritter Hund kommt von Züchtern, die ich liebevolle familienzucht mit Papieren und deutlich weniger Plan und wissen nennen würde. Nie würden die einen Hund abgeben, sie haben mit herzblut jeden Wurf aufgezogen und sich große Mühe dabei gegeben. Alles versucht richtig zu machen. Schlussendlich haben sie aber einfach nur Welpen produziert. Mein Hund erfüllt die rassebeschreibung, wenn nur in Ansätzen, und ist qualitativ nicht mit meinen beiden anderen Hunden vergleichbar. Er ist nett, freundlich und ein braver Hund, aber nicht rassetypisch.

    Immer, jeden Hund abgegeben, davon spreche ich nicht, aber für einige, finde ich absolut in Ordnung.
    Es gibt einen Unterschied zwischen Privatperson mit Hunden und aktiven Züchtern mit Hunden. Der Blick der Züchter auf ihre Hunde, sollte ein etwas anderer sein, als der der Privatperson. Und mit lieben und liebhaben hat das nichts zu tun.

    Lg

    Wir sind mal wieder durch mit der Läufigkeit von ree. Ab Tag 18 läuft hier alles wieder normal und ab Tag 21 ist es komplett vorbei. Gefunden habe ich dieses Mal 2 Blutstropfen. Mehr bemerke ich die Läufigkeit nicht.

    Lg

    Meine Hunde fänden so ein Leben genial. Aber die sind eben deutlich größer und müssten in den Frachtraum. Womit sie kein Thema hätten.

    Wenn es doch klein sein soll, dann geht meiner Meinung nach nur ein Terrier. JRT, Border Terrier, PRT usw. Robuste, harte, wetterharte Hunde. Ich würde einen Welpen holen, der in dieses arbendteuer leben hineinwachsen kann. Deine Eltern müssten bereit sein, deinen Hund zu nehmen, wenn Quarantäne auf den Hund zu käme und du müsstest bereit sein, etwas um den Hund rum zu organisieren. Ist auch eine Kostenfrage. Ein Hund, der im Frachtraum transportiert wird, kostet teils nicht wenig, zudem nehmen manche Fluggesellschaften, Tiere im Frachtraum nur zu bestimmten Jahreszeiten mit, weil es sonst wohl zu kalt wird.

    Es gibt sicher einige Hunde, die so ein Leben Mega finden würden.
    Überleg dir das trotzdem sehr gut, ganz easy dürfte das nicht werden. Alleine durch die reisebestimmungen für Tiere.

    Lg

    Ja, auch wegen der Halbgeschwister.

    Bezahlt habe ich fürs Röntgen in der Unitierklinik München 300 Euro. Da war alles drin, Voruntersuchung, sedierung, Überwachung, aufwachphase und die Weiterleitung der dataien an die auswerterstelle. Die Auswertung von HD, ED, OCD, und der Wirbelsäule hat dann nochmal 105 Euro gekostet.

    Ich fand das für Münchener Preise voll ok.

    Und danke das ihr euch so mit mir freut.
    :bussi:

    Lg